Obdachloser stellte sich nach Brandstiftung

14. Februar 2011, 16:56
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Mann von schlechtem Gewissen geplagt - wollte sich mit Feuer wärmen

Nach einer Brandstiftung in einem Wohnhaus in Innsbruck am Sonntag hat sich ein Obdachloser freiwillig bei der Polizei gestellt. Den Mann plagte offenbar das schlechte Gewissen. Er habe in einem Altpapiercontainer vor dem Haus übernachtet. Als ihm kalt geworden sei, habe er - um sich zu wärmen -, das Papier in einem der Container angezündet, sagte er der Polizei.

Der taubstumme Obdachlose hatte sich noch am Sonntagabend bei der Polizei in Saggen gemeldet und erklärt, dass er für den Brand verantwortlich sei. Er versicherte, dass er das Feuer nur gemacht hätte, um sich warm zu halten und keinesfalls Schaden anrichten wollte. Als er sah, dass das Feuer auf die Hausfassade übergriff, sei er weggegangen. Der Mann wurde auf freiem Fuß angezeigt, teilte die Polizei am Montag mit.

Bei dem Feuer wurden eine Frau und ihr zehn Monate altes Baby verletzt. Eine Polizistin rettete die beiden aus der verrauchten Wohnung und musste ebenfalls mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert werden. Das Feuer war gegen 3.00 Uhr ausgebrochen. (APA)

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