Funken im Büro

Jeder Vierte verliebt sich am Arbeitsplatz

16. Februar 2011, 11:09

Jeder Zehnte wechselt wegen Liebe Job - 23 Prozent der Deutschen waren schon einmal im Kollegenkreis liiert

Düsseldorf - Liebesbeziehungen am Arbeitsplatz gelten in vielen Unternehmen nach wie vor als Tabu-Thema. Einer neuen Erhebung der Jobbörse StepStone nach hat deswegen jeder zehnte Deutsche schon einmal den Job gewechselt. Dabei hat es bei nahezu jedem vierten Bundesbürger zwischen Kantine und Kopierer schon einmal gefunkt. Trotzdem können Liebesbeziehungen am selben Arbeitsplatz schnell zu Interessenkonflikten führen.

Keine Verbote

Die Befragung von 1.300 deutschen Fach- und Führungskräften hat ergeben, dass 23 Prozent schon einmal im Kollegenkreis leiert waren und neun Prozent deshalb einen neuen Arbeitgeber gesucht haben. "Unternehmen müssen Beziehungen dulden. Denn interne Verbote greifen in das Persönlichkeitsrecht ein und sind unwirksam", so Martin W. Huff, Rechtsanwalt und Geschäftsführer der Rechtsanwaltskammer Köln.

Dies heißt aber nicht, dass sich Unternehmen alles gefallen lassen müssen. Denn führt eine Beziehung am Arbeitsplatz zu Spannungen, darf und sollte sich der Arbeitgeber einschalten. Dies ist dann der Fall, wenn zum Beispiel durch Bevorzugung eines einzelnen Mitarbeiters Ungereimtheiten auftreten. Wünscht umgekehrt hingegen ein Mitarbeiter von sich aus einen Teamwechsel, so ergibt sich allein aus einer Beziehung kein Anspruch auf eine Versetzung.

Regeln aufstellen

Da der Arbeitgeber nicht dafür verantwortlich ist, wenn Mitarbeiter mit einer Beziehung am Arbeitsplatz nicht zurechtkommen, sollten diese einen Wechsel der Arbeitsstelle oder eine Versetzung in eine andere Abteilung erwägen. Diejenigen, für die die Liebe im Job kein Problem darstellt, sollten trotzdem einige Regeln beachten. Neben Zurückhaltung als oberstes Gebot, sollte ein Flirt erst dann publik gemacht werden, wenn sich daraus eine ernste Beziehung entwickelt.

"Ein Arbeitgeberwechsel ist vor allem immer dann in Erwägung zu ziehen, wenn sich eine Beziehung zwischen einem Mitarbeiter und dessen Vorgesetzten entwickelt. Denn so entstehen häufig Interessenkonflikte", rät Huff. (pte)

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Posting 1 bis 25 von 46
1 2
Chocoholic
00
Ich hatte einen Vorgesetzten, der sagte "never put your pen in the compnany's ink".

Ich hab zwar in dem Sinn keine Pen, aber ich hab mich immer danach gehalten. Und gut wars. In jungen Jahren der Rausch des tollen Kollegen verflog nämlich üblicherweise relativ rasch, wenn man über mehrere Wochen zusammen gearbeitet hat und den Typen in allen möglichen Situationen miterlebt hat.

Und mit meinem Mann, so sehr ich ihn liebe, arbeite ich nicht gerne zusammen, es war auch für Kollegen nicht immer einfach, weil er manchmal den Hausstreit mit ins Büro verlegte... So etwas geht nur, wenn beide sich an gewisse Regeln halten. Und dazu gehört nun einmal, Privates nicht cora Publicum auszubreiten....

Lang lebe Gilles Peterson
00
17.2.2011, 15:33
Habe

ich auch schon erlebt,die Liebe am Arbeitsplatz-
leider ist diese dann zerbrochen als wir uns näher kennengelernt hatten."Seufz!"

sterngucker
 
01
17.2.2011, 15:30
Halb so wild

Wirklich arme Schweine sind die, die sich *in den* Arbeitspatz verlieben, und ihre Angehörigen.

sljudanka
02
17.2.2011, 14:49
Also was mein Vater und Onkel erzählt hat wie es in der guten alten zeit auf dem Bauernhof zugegangen ist

Alter Schwede!

Da gings rund!!

Und - die Mägde und Stalldirnen waren einem Vergnügen nicht abgeneigt!!
Da war das Berufs-leben halt noch lebenswert, und Ungustln wurden auch hart bestraft!

Dagegen sind die heutigen Arbeitsstätten zu reinen Ausbeutungs-institutionen mutiert, wo jegliche menschliche Regung (zu der auch sexuelle zählen) unter harsches feministisches Strafrecht gestellt wurde....

tja, die maximale Ausbeutung funktioniert halt nur, wenn aus Männern und Frauen geschlechtslose Arbeits-ameisen gemacht wurden (MännInnen...).
Berlusconi und Co. - die Nutzniesser dieses Systems, lassen dann dutzende Halbwüchsige anmarschieren, zur Lustbefriedigung...

tignosa
01
16.5.2011, 14:47
wo bitte soll das gewesen sein?

dass Bauernsöhne über Mägde herfielen und die Bäuerinnen sie dann "wegen der Schand'" vertrieben haben, wenn sie dann schwanger waren, das war gang und gäbe. FJ Degenhardt verherrlicht diese Zustände auch noch in seinem Lied "Diesmal werd' ich nicht"

naja2010
00
17.2.2011, 12:40
hausf*ck bringt unglick

hiess es auch mal.

Arne Karlsson
00
17.2.2011, 12:55
heisst das nicht

homef*cking kills prostituion

adnolam
10
17.2.2011, 12:28
Man scheißt nicht da, wo man ißt

Liebe und Arbeitsplatz funktioniert nicht! Vor allem wenn der Chef ein Tunichtgut ist, über die Sache Bescheid weiß und dann den Einen mit der Drohung der Kündigung des Anderen unter Druck setzt. War selbst so blöd mich darauf einzulassen und hab dann immer zu Monatsende auf einen Teil meines Gehalts verzichtet. Private Angelegenheiten haben im Job nichts verloren. Man macht sich blos angereifbar und verwundbar- vor allem als Frau!

Fritz the cat
00
17.2.2011, 10:54
never f*ck in the factory

Das erspart einem viele Probleme

AD1909
00
17.2.2011, 12:37
oder

"Haustauben schießt man nicht"

ARO5
06
16.2.2011, 15:10
"Jeder Zehnte wechselt wegen Liebe Job - 23 Prozent der Deutschen waren schon einmal im Kollegenkreis leiert"

Wie ausgeleiert waren diese ?
Danke liebe Red. für den Lacher

sljudanka
32
16.2.2011, 13:41
Man sollte aber nie vergessen, dass heute umfangreiche Keuschheitsgesetze eingeführt wurden

jeder Verliebte wandelt daher grundsätzlich am Rande des Strafrechts!

Ein Grapscherl, ein Popoklatsch (eigentlich zwischen Verliebten ganz normal) artet da schnell zu strafrechtlich relevanten sexuellen Untaten aus, was sich schnell in harten Strafen oder zum. einer Entlassung rächen kann.

Die moderne Arbeitswelt - Abbild des Klosterlebens des Mittelalters...

Früher entschied der Abt was "man" durfte, heute entscheidet es die Frau allein!!

Rene Stangeler
00
16.2.2011, 23:07
Nonsens

Abgesehen davon dass auch Verliebte soviel Selbstberrschung haben sollten sich nicht im Büro zu begrapschen hast du offenbar nicht verstanden was man unter sexueller Belästigung versteht.

Dass Vorgesetzte etwas dageben haben werden wenn 2 Leute im Büro die Finger nicht voneinander lassen können ist etwas anderes. Und nachvollziehrbar. Die Angestellten sollen etwas arbeiten und nicht herumknutschen oder sich gegenseitig sexuell stimulieren, wenn nicht gar befriedigen.

Leben sie ihre Sexualität in ihrer Freizeit aus und gut ists.

AlBundyFan
 
11
17.2.2011, 10:55
es gibt normallerweise am anfang jeder beziehung eine phase in der man sich nicht sicher ist, ob es was wird.

und in dieser phase kann alles, wenn die frau missverständliche signale an den mann gibt bzw. niemals sagt, daß sie etwas nicht will, dazu kommen, daß man ohne böse hintergedanken die frau belästigt.

irgendwann kommt dann die anzeige und man fällt aus allen wolken, weil man immer davon ausgegangen ist, daß die frau gegen die behandlung nichts hat.
es fängt ja schon damit an, wenn man der frau die hand auf die schulter legt wenn man hinter ihr am pc steht und sie etwas zeigen möchte-sexuelle belästigung.

d.h.eigentlich dürfte man eine frau erst anfassen wenn sie von selbst auf einen zukommt und sagt "du darfst mich anfassen"....alles andere kann im zweifelsfall sexuelle belästigung bedeuten.

Chocoholic
00
Na bitte al. Bis zu den eindeutigen signalen der dame halt einfach gentleman bleiben.

Das werdns ja wohl noch durchdrucken, wenn die liebe gar so gross ist?

AlBundyFan
 
00
natürlich druck ich das durch

ich ignoriere alle frauen einfach und beschränke mich auf die berufliche interaktion.
die chance, daß ich selbst als täter gebrandmarkt wäre, liegt ca. bei null - außer es würd eine frau, ohne daß ich überhaupt etwas gemacht hätte, mich beschuldigen - aber normallerweise lasse ich mind. 1 meter abstand zwischen mir und jeder frau bei der arbeit.

RS69
 
00
17.2.2011, 16:07

"irgendwann kommt dann die anzeige und man fällt aus allen wolken, weil man immer davon ausgegangen ist, daß die frau gegen die behandlung nichts hat."

Hört sich nach Kommunikationsstörung an.

Sie werden's janicht normal finden, wenn eine Beziehung sich daraus entwickelt, dass Sie regelmässig vorbeigehen und grapschen.

Irgendwann werden's doch auch öfters mal zu zweit essen gehen, oder sonst was ausserhalb der Arbeit tun.

AlBundyFan
 
00
17.2.2011, 16:32
ja es hört sich nach kommunikationsstörung an-ist aber dann keine böse absicht

ebenso wie zb.ein mörder wegen unzurechnungsfähigkeit freikommen kann,müßte ein mann wegen kommunikationsstörung freigesprochen werden bei sexueller belästigung-weil er nix dafür kann.

für mich selbst ist es sowieso egal,weil ich zu jeder frau bei der arbeit mind.1 armlänge abstand halte aus angst,daß mehr nähe als sexuelle belästigung angesehen werden könnte.

und eine beziehung beginnt nicht mit grapschen-aber irgendwann kommt es zu einer körperberührung bei jede beziehung.
und wenn einer der beiden zu früh den körperkontakt sucht,dann ist es sexuelle belästigung.
und eine frau zum essen einladen könnte ebenfalls schon als sexuelle belästigung angesehen werden,wenn sie den mann abstoßend findet.

RS69
 
00
17.2.2011, 17:05

Jemanden zum Essen einzuladen ist noch keine Belästigung - wenn Sie's halbwegs normal vorbringen.

Wenn's unsicher sind, gehen's zuerst noch ein paar Mal in der Gruppe essen. Wenn Sympathie da ist, ergibt sich schon ein Essen zu zweit.

sljudanka
00
18.2.2011, 12:49
Jemanden zum Essen einzuladen ist noch keine Belästigung - wenn Sie's halbwegs normal vorbringen. Lt. BKA kann eine Einladung sexuelle Belästigung sein, wenn die Frau das nicht will!!

Da leigen sie falsch:
# Anstarren, taxierende Blicke
# Anzügliche Witze, Hinterherpfeifen
# Anzügliche Bemerkungen über Figur oder sexuelles Verhalten im Privatleben
# Eindeutige verbale sexuelle Äußerungen
# Unerwünschte Einladungen mit eindeutiger (benannter) Absicht
# Telefongespräche und Briefe oder E-Mails (oder SMS-Nachrichten) mit sexuellen Anspielungen
# Versprechen von beruflichen Vorteilen bei sexuellem Entgegenkommen
# Androhen von beruflichen Nachteilen bei sexueller Verweigerung
# Zufällige/gezielte körperliche Berührungen (z.B. Po-Kneifen und -Klapsen)
# Aufforderung zu sexuellen Handlungen
# Exhibitionistische Handlungen

Also lt. BKA (helg.gv.at) ist eine Einladung sehr wohl sexuelle Belästigung!!

Chocoholic
00
Jössas! Ihr Benehmen möcht ich nicht haben,

Wenn Sie beim Fragen, ob Sie in die Kantine gemeinsam essen gehen wollen schon in diese Kategorien greifen!

RS69
 
00
18.2.2011, 19:59

Sie meinen doch wohl nicht, dass "gehen wir mittagessen" in diese Kategorien fällt?

Wie schlagen Sie denn vor, Mittagessen zu gehen?
Damit DAS zu einer Belästigung wird, müssen's schon eine massive Vorgeschichte angesammelt haben.

AlBundyFan
 
00
18.2.2011, 07:22
das kommt auf die frau an, ob sies als sexuelle belästigung empfindet

und eben um das gehts ja - man glaubt es ist sympathie da, die zu mehr führen könnte, aber man hat unrecht und die frau sieht das anders .... sie möchte nur kollegin bleiben.

und schon ist man der sexuelle belästiger wenn man nicht wartet, bis die frau von sich aus die 1.aktion setzt.

RS69
 
00
18.2.2011, 11:24

Wählen Sie einen ungekehrten Ansatz:

Es IST IMMER Belästigung - ausser Sie haben vorher eindeutig abgeklärt, dass es keine ist.

"Sie hat freundlich geschaut, also tätschel ich ihr den Po" würde Ihnen als Vorgehensmodell jede Menge Ärger machen.

Sie können auch "erste Aktionen setzen" - dann sollten's aber auf Ihre Sensorik achten, und sicher sien, dass SIe die Nuancen mitbekommen.

Und: Die Schritte erfolgen immer abwechselnd, denk ich.

AlBundyFan
 
00
18.2.2011, 11:52
warum kommst du immer auf das beispiel po tätscheln zurücj?

ich spreche von ganz anderen situationen und habe das hier auch schon mehrmals geschrieben.

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