Über 38 Millionen Euro Förderung für Forschung und Entwicklung

14. Februar 2011, 14:23
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Im Jahr 2010 29,7 Mio. von der FFG und 8,6 Mio. vom KWF

Klagenfurt - Im Jahr 2010 sind 29,7 Mio. Euro der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) für Projekte Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Hochschulen nach Kärnten geflossen. Mit den 8,6 Mio. Euro des Kärntner Wirtschaftsförderungsfonds (KWF) ergab das ein Gesamtfördervolumen im Segment Forschung und Entwicklung von 38,3 Mio. Euro. "Kärnten hat sich zum Forschungsbundesland entwickelt", sagte Landeshauptmann Gerhard Dörfler (FPK) am Montag vor Journalisten.

"Kärnten hat einen großen Schwerpunkt auf der betrieblichen Forschung", erklärte FFG-Geschäftsführer Klaus Pseiner. 86 Prozent des Förderbarwerts würden an Unternehmen gehen, österreichweit sind es lediglich 60 Prozent. Nur zwölf Prozent gehen in Kärnten an Forschungseinrichtungen und Hochschulen, im Österreichvergleich sind es 37 Prozent. Thematisch banden die Bereiche Informations- und Verkehrstechnologien sowie Energie und Nachhaltigkeit die meisten Mittel.

Mehr Geld vom Bund

Für das Jahr 2011 rechnet Pseiner wieder mit mehr Geld vom Bund. Im vergangenen Jahr habe die FFG österreichweit insgesamt 420 Mio. Euro an Förderungen vergeben. Im kommenden Jahr hofft er, 565 Mio. Euro zur Verfügung zu haben.

KWF-Geschäftsführer Hans Schönegger zeigte sich besonders mit der Entwicklung des Lakeside Parks in Klagenfurt zufrieden. Der Park sei zu 90 Prozent ausgelastet, insgesamt würden dort 1.000 Menschen Arbeit finden. "Alles was wir bis 2015 erreichen wollen, haben wir schon jetzt erreicht", so Schönegger. Er könne sich nun "ein neues Standbein" oder "neue Themen" samt dem dazugehörigen Ausbau des Lakeside Parks vorstellen, so der KWF-Chef. (APA)

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