Noch immer kommt es zu Massenvergewaltigungen

14. Februar 2011, 11:15
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Laut UNO sind allein im Jänner 182 Fälle in sieben Dörfern der Region gemeldet worden

New York - An der Grenze zwischen Angola und der Demokratischen Republik Kongo kommt es den Vereinten Nationen zufolge weiter zu Massenvergewaltigungen. Die Opfer seien aus Angola vertriebene Kongolesinnen, erklärten die UN am Freitag. Allein im Jänner seien 182 Fälle in sieben Dörfern der Region gemeldet worden.

1400 Vergewaltigungen

Im vergangenen Jahr seien in einem einzigen Dorf in einem Zeitraum von sechs bis acht Monaten fast 1400 Vergewaltigungen bekanntgeworden. Frauen berichteten, im Zuge ihrer Ausweisung von uniformierten Sicherheitsbeamten vergewaltigt worden zu sein - auf beiden Seiten der Grenze.

Systematische sexuelle Gewalt

Bei Massenvertreibungen aus Angola werde systematisch sexuelle Gewalt gegen kongolesische Frauen und Mädchen angewandt, erklärten die UN. Die Beziehungen beider Länder sind unter anderem durch Grenzstreitigkeiten belastet. Immer wieder kommt es zu Massenvertreibungen in beiden Ländern. Die Vergewaltigungen von Frauen und Mädchen waren erstmals im November bekanntgeworden. (APA/Reuters)

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