"Wetten, dass..?" ist eigentlich am Ende

14. Februar 2011, 10:30
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Gottschalks Rücktrittsentscheidung "sehr gut" - Für Stefan Raab als Nachfolger

Nach Thomas Gottschalks angekündigtem Abschied als "Wetten, dass..?"-Moderator sieht der frühere RTL-Geschäftsführer Helmut Thoma keine Zukunft mehr für die ZDF-Show. "Seit einiger Zeit stagniert die Sendung. Irgendwann ist auch mal die beste Show am Ende", sagte der 71-Jährige der Nachrichtenagentur dpa.

Gottschalks Entscheidung sei "sehr gut", der Kandidaten-Unfall ein geeigneter Anlass aufzuhören. Gottschalk wäre sonst nur "der Verwalter des Abstiegs" geworden, sagte Thoma. So bleibe er aber mit dem "gigantischen Erfolg" der Sendung in Erinnerung.

Wenn überhaupt, kann sich der gebürtige Österreicher nur einen Nachfolger für Gottschalk vorstellen: "Stefan Raab könnte das durchaus machen. Das wäre mal ein junger Präsentator. Ob das ZDF das hinkriegt, ist eine andere Frage." Doch eigentlich sieht Thoma die Show am Boden: "Das Konzept ist auch nicht mehr das jüngste. Die Frage ist, ob man das überhaupt weitermachen müsste."

Thoma ist um "Thommy" nicht bange: "Man muss sich um Gottschalk keine Sorgen machen. Er ist ein großartiger Präsentator. Das ist der beste, mit Abstand, in Deutschland und er wird noch eine Fülle von Sendungen präsentieren. Gar keine Frage. Aber nicht mehr so wie das mit "Wetten, dass..?" war. Das war eine Institution."

Würde Thoma den inzwischen 60-jährigen Gottschalk wieder als Late-Night-Talker anheuern, wie er es Anfang der 90er Jahre für RTL machte? Durchaus, wenn er noch Senderchef wäre. Thoma über Gottschalk: "Er könnte das zu einem Erfolg machen - im Unterschied zu anderen, die da herummoderieren und eigentlich keine Zuschauer mehr haben." (APA)

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