Videocast von Robert Misik - Folge 168

Eine Verteidigung der antiautoritären Erziehung

13. Februar 2011, 22:35

Wieso sind die schwarzen Pädagogen plötzlich so en vogue?

Braucht Kindererziehung und Bildung Disziplin, Druck und Kasernenhofton? Das ist eine immer häufiger gehörte Position - nicht erst seitdem die chinesisch-amerikanische Tigermutter Amy Chua in einem Buch beschrieben hat, wie sie mit Drill und Sadismus ihre Töchter zu Höchstleistungen anspornen wollte. Bücher wie "Lob der Disziplin" stürmen die Bestsellerlisten, dass Schulen "Schlachtfelder" sind, in denen Kinder, die nie erzogen wurden, ihre Mitschüler und vor allem ihre Lehrer terrorisieren, gilt als allgemein anerkannter Sachverhalt. Und über all dem wabert so eine Grundhaltung: Dass Kinder natürlich Grenzen brauchen, dass ihnen die heute niemand mehr ziehe, dass da eine verkommene Generation heranwachse und dass man das nur mit Druck, Disziplin, Autorität in den Griff bekäme und dass umgekehrt Laissez-Faire und antiautoritäre Erziehung an all diesen Malaisen schuld sind. Woher kommt diese Kampfesstimmung, dieser autoritäre Geist, der heute wieder in unsere Bildungsdebatten Einzug hält? FS Misik hat die Antwort.

Plus: Die ägyptische Revolution war auch eine Hochzeit politischer Witze. Einer geht so: Nach dem "Siegesfreitag" in Tunesien und dem "Freiheitsfreitag" in Ägypten hat jetzt Libyiens Staatschef Ghadaffi dekretiert, dass in seinem Land die Freitage abgeschafft werden. FS Misik erzählt am Ende der Sendung seinen Lieblingswitz der ägyptischen Umstürzler.

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Posting 1 bis 25 von 296
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Henriette Loderer
 
00
31.3.2012, 00:14
Die einzig richtige Erziehung wäre

den Kindern in der Familie vorzuleben, wie Gemeinschaft funktioniert und vor allem Respekt. Das muss man aber auch können.
Antiautoritäre Erziehung hat aber mit alledem nichts am Hut, Respekt - pfui, wozu, Agressivität zur Durchsetzung aller Wünsche ist doch viel effektiver. Autoritär erzogene Kinder müssen absolut nicht unterdrückt und verprügelt werden. Antiautoriär erzogene mobben, bedrohen und verprügeln sich gegenseitig und ihre Eltern und Lehrer wenn sie ihnen ihre Wünsche nicht promptest erfüllen ebenfalls. Manches Mal allerdings auch einfach so aus Langeweile oder Freude an der Sache an sich.

bleak_vision
01
Herr Misik überdramatisiert ein bisserl

Ich glaube nicht , dass jemand die klassische autoritäre Erziehung meint, wenn er mehr Strenge fordert. Die klassische autoritäre Erziehung war eine Mischung aus Verwahrlosung, sinnlosen schickanierenden Regeln und brutalen Gewaltexzessen, die man sich kaum noch vorstellen mag.
Mein Vater ist in den 60ern auf dem Bauernhof aufgewachsen und hat diese Mischung erlebt. Die Spezialität des (heute lieben und harmlosen) Opas war das Zuschlagen mit Fahrradspeichen. Zugeschlagen wurde wegen jeder Nichtigkeit und es gab nur eine Tonlage gegenüber den Kindern: Brüllen.
Nichtsdestotrotz (oder deswegen) haben mein Vater und seine Brüder Blödsinn angestellt der es in sich hatte. Das Highlight war die Sprengung einer Jägerhütte mit WKII Relikten...

Atoar
01
21.2.2011, 17:39

es braucht eine Mischung, eine Mischung aus Disziplin und Ordnung und Liebe und Freiheit.

Kinder brauchen Grenzen, aber auhc Mitgefühl und Hilfe, Kinder brauchen Disziplin ein stück weit, aber auch freiheit.

Steinbock1959
01
18.2.2011, 07:56

Die antiautoritäre Erziehung ist wirklich gescheitert, nicht aber die nicht autoritäre Erziehung, wie es Neill genannt hat.

lupe3
 
00
18.2.2011, 10:25
So kann man es auch sagen

Die antiautoritäre Erziehung, oder das, was man darunter verstanden hat, war ja schon nach den ersten sichtbaren Experimenten in den 70ern schon mit etwas Hausverstand als nicht zielführend erkennbar.
Sie war aber eine fast zwangsläufige Reaktion auf den patriachalen, autoritär-reaktionären Mief der 50er und 60er, den sich heute viele nicht mehr vorstellen können.
In der Pädagogik gibt es ein beliebtes Diagramm zur Verortung der eigenen Position: Oben Autoritär, unten laizzes faire, links Distanz, rechts Nähe. Wer da (dauerhaft) nicht allzu weit in die Extreme geht, wird nicht sehr falsch liegen. Ist aber unter anderem auch Situations- und Altersabhängig. Die Mitte ist also auch nicht immer optimal.

GE
10
17.2.2011, 00:10

Na wie wenn das was Neues wäre, das die ÖVPler in Puncto Erziehung vom Jahre 776 sind.
Sie sind geistige Lümmel, das ist nun mal gut erkannt worden!
Der Witz am Schluß ist ein bisserl unnötig, den Facebook ist nicht der Tod für die arabischen Machthaber sondern auch der Tod für Leute mit Hirn, und genau das versucht uns Facebook zu nehmen und mit Idiotie zu ersetzen!

shangl
22
17.2.2011, 22:52
um himmelswillen...

...wie dumm werden denn die postings hier im standard denn noch? kann man nicht einfach mal einsehen, dass es nicht um schwarz oder weiss geht? im endeffekt gehts doch einfach nur darum, ob die eltern zeit für ihr kind haben und sich gut um das kind kümmern...und stell dir vor, da gibts viele von deinen sogenannten övp'lern, die das kapiert haben...und genausoviel unter jenen, die für dich die sonnenseite sind (also alle nicht övp'ler)...und dann gibts doch tatsächlich auf beiden "seiten" auch leute, die das nicht kapiert haben - sowohl anti autoritär als auch konservative, die sich einen dreck scheren und keine zeit aufbringen wollen...was muss einem passiert sein, dass man so verbittert gegen eine verhasste gruppe schreiben muss?

herr karl9
74
16.2.2011, 20:21
generation x war die erste generation des versagens

man braucht sich ja nur einmal die nutzlose generation x anschauen um zu wissen wie sich die 68er erziehung ausgewirkt hat, erwachsene die sich wie kinder anziehen(z.b.robert M. selbst) und nichts davon halten erwachsen zu werden, und lieber von 1nightstands træumen als in eine fam. zu investieren,
kultur und tradition mit den fuessen treten und durch ihre realitætsfremden ansichten und ihren selbsthass, ganze lænder in die diktatur treiben.
ich freu auf die zukunft mit der noch nutzloseren generation y, die der nintendo grossgezogen hat,die ihr hirn von kleinauf mit hiphopchauvinismus, und hollywood filmen jegliche vernunft und menschlichkeit entzogen hat.

Goran Icic
13
16.2.2011, 23:52

Na, Ihre eigene Erziehung hat aber auch nichts gebracht. Nicht einmal Orthographie haben Sie gelernt.

lupe3
 
02
16.2.2011, 21:56
Egal ob Troll oder Altnazi – Das geht nicht

Sie sprechen von nutzlosen Menschen, 2 ganzen Generationen nutzloser Menschen gar.
Das hört sich an, wie die Worte eines verbitterten Altnazis.
Ich will nicht auch Verallgemeinern, daher sage ich ihnen, dass TEILE ihrer Generation, die von ihnen so gesehenen „nutzlosen“ Menschen einfach entsorgt haben. Die haben allerdings zwischen verschieden „Nutzlosigkeiten“ noch fein differenziert. Sie sagen einfach rigoros „x-“ und „y-Generation“. Die Diktion ist die gleiche. Diese „Vernunft“ und diese „Menschlichkeit“ ist heute zum Glück nicht mehr mehrheitsfähig. Krakeln sie also ihren Frust hinaus, solang sie noch können, das ergibt angewandten Geschichtsunterricht über Einstellungen ihrer Generation, sozusagen als warnendes Beispiel für die Jugend.

herr karl9
52
16.2.2011, 23:17
Die Generation X bezeichnet als politisches Schlagwort die in den 1960er und 1970er-Jahren geborene Generation

sie haben recht nutzlos ist vielleicht dass falsche wort,zerstørerisch wæhre es eher,wir bewegen uns auf ein system hin dass dem menschen die menschlichkeit raubt.
sie nennen menschen altnazis die nicht die sonnenblumen-einhornwelten meinung mit ihnen teilen,aber sie finden kein wort dafuer,die generation zu beschreiben,der es scheissegal ist welches kind ihre schuhe zampickt solange 50cent sagt dass sie cool sind.
die mit filmen wie HOSTEL,und SAW gross werde,
der glorifizierung von gewalt ,drogen und sadismus! und die in allen medien in sachen menschenverachtung inspiriert werden,
nutzlos-zerstørerisch bestes beispiel irak krig festgehalten in GENERATION KILL.
eine egoistische generation,die keinen gedankn an konsiquenzen verschwendn

lupe3
 
02
17.2.2011, 08:36
Seins doch nit so verbittert ...

Die Kollateralschäden der Nazidiktatur waren ja vielfältig. Die bedauernswerten psychisch Geschädigten müssen wir Nachgeborenen noch eine Zeit lang aushalten (und dann auch noch die Opfer der kollateral Geschädigten). Das is so bei Kriegen. Sie brauchen mir nichts von Konsequenz zu erzählen. Sie bieten hier ja völlig ungeschminkten Anschauungsuntericht: Frustriert, verallgemeinernd und vereinfachend alles negativ sehend, ängstlich, überall Gefahr witternd, ... Erzählens doch einmal: Gibt es denn überhaupt nichts, was sie erfreut: Kinder und Enkerl könnens ja schwer sein.

herr karl9
20
17.2.2011, 14:30
„Nur die Pessimisten schmieden das Eisen, solange es heiß ist. Optimisten vertrauen darauf, daß es nicht erkaltet.“

Micha Do
 
01
22.2.2011, 10:21
Wie schon ein anderer sagte:

Ein Optimist ist ein schlecht informierter Pessimist
(Frei nach J B Priestley)

lupe3
 
02
18.2.2011, 10:51
Wie? Der Pädagoge als Schmied? Das Kind als Eisen, auf das man drauf klopft?

Vorsichtshalber gleich ein bisschen mehr, aus Angst, das es zu wenig sein könnte? Mann, wir reden hier über Pädagogik!
Naja, ich unterstelle einmal freundlich, dass es wohl ein Verlegenheitszitat war, weil sie offensichtlich Probleme mit Argumentieren haben. Ich bin schon wieder neugierig: Hams ihr Leben am Kasernenplatz verbracht?

herr karl9
31
21.2.2011, 01:08
agrumente scheinen sie nicht zu interessierensie stræuben sich die realtet anzuerkennen,

sie haben angst sie kønnten etwas sagen,dass gegen die allgemeine meinung geht.sie leben den linkslinken traum in dem man jeden als nazi bezeichnet, weil man dafuer viel zustimmung erntet und keine kritik erwarten muss,getriben von der lobgeilheit die die folge von spielen ohne gewinnern,und dem zerfall der famielie ist,ohne einer mutter zuhause die den kindern aufmerksamkeit und liebe schenkt.
verstecken sie ihre eigene meinung,aus angst davor sie kønnten etwas falsches tun oder sagen.

und dieses zitat møchte ich ihnen noch auf ihren weiteren lebensweg mitgeben:
"You can evade reality, but you cannot evade the consequences? of reality and its evasion".

lupe3
 
00
21.2.2011, 15:41
Lieber Herr Karl,

auch mit unterdurchschnittlichem Geschick sind meine Meinungen hier leicht und schnell aufzufinden. Ich muss sie nicht überall wiederholen. Schon gar nicht will ich sie hier einparken. Denn hier geht es um ihre wiederholten, bekräftigten, pauschalen und menschenverachtenden Formulierungen – NICHT um diskutierbare Werthaltungen. Sie strampeln sich jetzt auch wieder nur zornig ab. Keine Entschuldigung, oder wenigstens Korrektur.
Sie beleidigen damit letztlich auch ihre eigenen Kinder, falls sie welche haben.

gustavgans1160
12
16.2.2011, 10:48

Bravo Misik
Eine der letzten Stimmen der Vernunft. Bitte weitermachen und nicht unterkriegen lassen !

PS: antiautoritäre Erziehung heißt nicht dass die lieben Kleinen tun und lassen dürfen was sie wollen.

PSS:Die derzeitigen Auswüchse stammen eher von an Erziehung nicht interessierten Eltern - die lassen halt "um des lieben Friendens Willen" = ihrer Bequemlichkeit - die Kids tun und lassen was Sie wollen.

Spitzenkraft
61
16.2.2011, 08:02

ist Misik eigentlich ein Lehrerkind? Er klingt wie eins.

FalscherProphet
00
16.2.2011, 23:09
Diese "Spitzenkraft" ist jedenfalls ein Grasser-Anhänger.

Diese Form der "Leistungsträger" ist fürwahr der Abschaum Österreichs.

Spitzenkraft
40
17.2.2011, 14:06

nicht weinen, Loser

gustavgans1160
04
16.2.2011, 10:50

Na ja, jemand der sich "Spitzenkraft" nennt scheint wohl eher eins zu sein.... Sie "High Potential" sie, ha ha

Spitzenkraft
30
17.2.2011, 14:06

Professorenkind, bittesehr

Der Mann im Fass
 
00
24.2.2011, 16:05
Österreichischer Professor?

Oder echter? Denn, wie wir spätestens seit Kishon wissen, einen "echten" Professor nennt man mindestens "Universitätsdozent Professor Doktor Doktor"!

haggle.123
02
15.2.2011, 13:26

Man soll doch aufhören mit dem Schwarz-weiß-denken. Zwischen den Polen Anti-Autoritär und Autorität ist viel Platz.

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