Protest gegen Präsident Salih geht weiter

14. Februar 2011, 10:19
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500 Regierungsgegner demonstrierten in Sanaa

Sanaa - Die Proteste gegen die jemenitische Führung dauern an, obwohl die Polizei Gewalt einsetzt. Am Montag demonstrierten in der Hauptstadt Sanaa etwa 500 Regierungsgegner. Sie riefen die gleichen Slogans, die in der vergangenen Woche auf dem Tahrir-Platz in Kairo zu hören gewesen waren: "Das Volk will den Sturz des Regimes" und - an die Adresse von Staatspräsident Ali Abdullah Salih - "Verschwinde!". Ihnen standen nach Angaben von Augenzeugen etwa 100 Gegendemonstranten gegenüber, die Bilder des Präsidenten in die Höhe hielten. Es war bereits der vierte Tag in Folge, an dem im Jemen demonstriert wurde.

Am Sonntag war es bei einer größeren Demonstration in Sanaa zu schweren Zusammenstößen zwischen Regierungsgegnern und den Sicherheitskräften gekommen. Die Polizei hatte mehrere Demonstranten und Journalisten vorübergehend festgenommen, darunter auch ein Mitarbeiter der Nachrichtenagentur dpa. (APA)

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