Bewerbungsgespräch

"Wir stellen nicht nur 08/15-Fragen"

Maria Kapeller, 7. März 2011, 12:10
  • Artikelbild
    foto: www.pixelio.de/gerd altmann

    Foto: www.pixelio.de/Gerd Altmann

    "Fangfragen" im Bewerbungsgespräch? Für HR-Verantwortliche angeblich kein Thema. Unerwartete Fragen und jene, mit denen insgeheim ganz konkrete Ziele verfolgt werden, stehen aber an der Tagesordnung.

    --> Ansichtssache mit Beispielen aus der Praxis: Irritierende Fragen, und was dahintersteckt

Die Personalentscheider von Siemens, Ernst & Young und OMV über die Hintergründe von undurchschaubaren Fragen

Gibt es beim Bewerbungsgespräch so etwas wie "Fangfragen"? Oder, neutraler formuliert: Stellen Personalverantwortliche auf den ersten Blick harmlose oder einfache Fragen, mit denen aber ganz gezielt gewisse Ziele verfolgt werden? derStandard.at hat bei den Personalentscheidern dreier großer Firmen nachgefragt, was es beim Vorstellungsgespräch zu beachten gilt und unter welchen Umständen eine einzige Antwort schon mal dazu führen kann, dass die Jobchancen flöten gehen.

Vorweg: "Richtig" und "falsch" beantwortete Fragen gibt es grundsätzlich nicht. "Es geht vielmehr darum, Sichtweisen und Erwartungshaltungen auszutauschen um gegenseitig einschätzen zu können, ob das Eingehen einer Arbeitsbeziehung sinnvoll ist", erklärt Karl Lang, Leiter der Konzernpersonalentwicklung bei Siemens Österreich. Zwischen "richtig" oder "falsch" könnte man höchstens dann unterscheiden, wenn es sich um fachliche Fragen handelt, so Esther Richter, HR-Leiterin von Ernst & Young Österreich.

Wenn die Beantwortung der Fragen gar nicht mit dem Anforderungsprofil harmoniert, wird es ebenfalls schwierig. Ein Beispiel: Wenn das Unternehmen nach einem teamorientierten Mitarbeiter sucht und sich ein Kandidat als Einzelplayer präsentiert, schwinden die Chancen natürlich dahin. Als "No-Go" nennt Friederike Stern, Department Manager Recruiting & Employer Branding bei der OMV, Lügen oder ungerechtfertigte Beschönigungen des Lebenslaufes. "Besonderen Wert legen wir auf Ehrlichkeit, auf Authentizität und darauf, dass die Person die richtige Erwartungshaltung an und die richtige Vorstellung vom ausgeschriebenen Job hat", so Stern.

Ehrlichkeit oder Schwindel?

Darüber, dass man sich auf jeden Fall authentisch und ehrlich geben soll, herrscht Konsens. "Natürlich sagt man nicht: 'Ich stehe in der Früh nicht gerne auf.' Sowohl Bewerber als auch Unternehmen wollen sich ja möglichst positiv präsentieren", sagt Richter von Ernst & Young. Trotzdem soll man sich nicht als jemanden darstellen, der man nicht ist - denn spätestens in der Probezeit stelle sich die Wahrheit heraus.

Also absolute Ehrlichkeit? "Das ist die Frage. Natürlich soll man nicht all seine Schwächen auf einem Teller präsentieren." Aber man könne durchaus sagen, welche Aufgaben einem besser liegen und in welchen Bereichen man dazulernen möchte. Ein zu perfekter potenzieller Mitarbeiter wirke aber eher "unheimlich". Denn auch in der Arbeitswelt gilt: Fehler sind menschlich. Je offener man zu möglichen "Defiziten" steht, desto höher ist das Potenzial eines Bewerbers einzuschätzen, erläutert OMV-Rekruterin Stern. Allgemein gilt: Lügen oder Fälschungen kommen immer irgendwie ans Licht - wenn vielleicht auch zu einem späteren Zeitpunkt.

Irritierende Fragen

Beim Vorstellungsgespräch ist es Usus auch Fragen zu stellen, die vordergründig harmlos wirken, es aber in sich haben, weil damit ganz konkrete Ziele verfolgt werden. Fragen dieser Art gelten nicht als "Fangfragen" sondern als eine Möglichkeit, den Bewerber innerhalb kürzester Zeit kennen zu lernen. "Natürlich stellen wir nicht ausschließlich 08/15-Fragen", bestätigt Stern von der OMV. Eine Frage, die irritierend - weil unerwartet - gestellt wird, könne dem Interview eine ganz andere Richtung geben und helfen, hinter das Eingelernte zu blicken, die Authentizität des Befragten einzuschätzen. Es genüge nicht, sich auf klassische, zu erwartende Fragen zu beschränken.

Gerade wenn es um Kompetenzen und Erfahrungen geht, formuliert man Fragen so, dass nicht auf den ersten Blick ersichtlich ist, was man eruieren möchte, erklärt Siemens-Personalentscheider Lang. Das bewirkt einerseits, dass der Bewerber die Antworten offen formulieren kann. Andererseits verhindert es, dass er "erwünschte Antworten" liefert, mit denen der Interviewer nichts anfangen kann. Ein Beispiel: Direkte Fragen wie "Sind Sie teamorientiert?" sind wenig sinnvoll, weil die Antwort ohnehin "Ja" lauten wird. Der Interviewer wird eher nach einer Situation fragen, in der der Bewerber besonders auf seine Kollegen oder sein Team angewiesen war, so Lang. "Was war in der Zusammenarbeit für ihn wichtig? Worauf hat er in der Kommunikation mit seinen Teammitgliedern geachtet? Wie hat er zum Erfolg des Teams beigetragen?" (-->zur Diashow mit weiteren Beispiel-Fragen)

Eine einzige Frage kann entscheiden

Fazit: Man soll versuchen, im Bewerbungsgespräch ehrlich und authentisch u sein und sich auf unerwartete Fragen gefasst machen. Was aber, wenn man sich eine Weile ganz gut schlägt und plötzlich so richtig ins Fettnäpfchen tritt? Kann eine einzige Frage den ersehnten Job kosten? Grundsätzlich sehen die Personalentscheider das nicht so streng, weil man ja nicht in Kategorien wie "falsch" oder "richtig" denkt, sondern ein authentisches Gegenüber und nachvollziehbare Antworten erwartet. Es geht um Gesamteindruck, Persönlichkeit und Potenzial.

Wenn aber bestimmte Kriterien unbedingt erfüllt werden müssen, kann schon eine einzige Antwort die Chancen minimieren. Ein Beispiel dafür nennt HR-Leiterin Richter von Ernst & Young: "Wir sind ein internationales Unternehmen, in dem man mobil sein sollte. Wenn jemand seinen Lebensmittelpunkt ausschließlich in Wien sieht, könnte das ein Nachteil sein." Einmal habe ein Bewerber auf die Frage nach der Mobilität sogar geantwortet: "Ich bin ja kein Fernfahrer." (Maria Kapeller, derStandard.at, 7.3.2011)

Siehe

Ansichtssache mit Beispielen aus der Praxis: Irritierende Fragen, und was dahintersteckt

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 157
1 2 3 4
Post(er)
00
"Ich bin ja kein Fernfahrer."

Ein humorvoller Kandidat. Sollte in die engere Auswahl. Denn als zielstrebiger Kandidat akzeptiert man nur Flugtickets und Mietwagen sowie ein Haus mit zwei Etagen als Unterkunft.

Management Quatscher
04
18.3.2011, 18:53

Nein, wir stellen niemals nie nicht die selben doofen, abgelutschten 08/15 Fragen ´

("was sind Ihre Stärken und Schwächen")
("wo sehen Sie sich in 5 Jahren")
("warum haben Sie sich gerade bei uns beworben")

tuns aber dann trotzdem.

Ein großer Spaß.

Post(er)
02
Ihre 3 Schwächen

Wein, Weib und Gesang

deine_mutter
00
25.3.2011, 10:28
bitte lesen lernen.

es steht: wir stellen nicht NUR 08/15 fragen.

woody999
01
12.3.2011, 08:44
Arbeiten Personaler in richtigen Firmen mit richtigen Menschen

oder leben sie nur in einer abgehobenen Welt in Labor-Bedingungen?

In diesem Artikel sind so viele eingeschränkte, realitätsferne Ansichten aneinander gereiht, dass man nur staunen kann!

Wieder ein Beweis, warum Personaler/Recruiter einen so schlechten Ruf haben und diese Typen merken es nicht einmal!

RS69
 
40
12.3.2011, 10:06

Der Personaler ist eben oft einer der Gesprächspartner am Weg zum neuen Job.

Anstelle über "schlechten Ruf" usw zu labern, sollten's an Ihrem Auftreten und Ihren Qualifikationen arbeiten - dann können die Gespräche mit den PErsonalern weniger stressig und angstgeladen werden.

Wenn<#s natürlich hinkommen, und sagen "ich kann nichts besonderes, ich mag Sie nicht, und Sie sind sowieso dumm und unnötig" werden's nicht auch noch so blauäugig sein, Unterstützung zu erwarten.

Interessanterweise sind die Leute, die's nötig haben, über Personaler zu schimpfen oft nicht die mit den Topleute. Vielleicht liegt's ja daran, dass es für die Personaler kein Erfolg ist, SIE präsentieren zu müssen, weil niemand besserer gefunden wurde?

Sabine Werner
03
15.3.2011, 07:28

und woher nimmt sich ein personaler das recht, den lieben gott zu spielen? da kann man ja vor lachen nur brüllen, wenn ein 25jähriges kind ein interview mit einem gestandenen 50jährigem führt.

RS69
 
21
15.3.2011, 14:56

Sein Auftraggeber gibt ihm das Recht, indem er ihn beauftragt, Kandidaten auszuwählen bzw vorzuselektieren.

Sie geben ihm das Rcht - indem Sie sich bewerben.

....

Das eigentliche Thema sehe ich aber darin: "da kann man ja vor lachen nur brüllen, wenn ein 25jähriges kind" - Wie erwarten SIe behandelt zu werden, wenn Sie so hingehen? Eine derart herablassende Einstellung wird wohl bei den Personalern eine entsprechende Reaktrion hervorrufen. Arbeniten's an Ihrem Selbstbild, dann haben's nicht nötig, andere schlecht zu machen, und werden möglicherweise auch besser ankommen - und besser behandelt werden.

okami
02
15.3.2011, 16:30
Sorry, ...

... weder der Auftraggeber noch der Bewerber geben dem Peronalisten das Recht, sich uneingeschränkt 'aufzuführen'!

Was heisst: arbeitens an ihrem, was auch immer?

Es gehört zu den Aufgaben des Personalers ein derartig weites Spektrum der Wahrnehmung zu haben, dass er auch anderes als sein kleines persönliches Weltbild wahrnehmen kann.

RS69
 
20
15.3.2011, 17:29

"uneingeschränkt aufführen" ist so eine Sache.

Wenn jemand der sich bei mir bewirbt mit einem von mir beauftragten Personaler a la ""da kann man ja vor lachen nur brüllen, wenn ein 25jähriges kind" umgeht, braucht er sich bei mir nicht weiter zu bewerben.

Die Frage ist - warum hat die Posterin deratige Probleme mit Personalern?

Vor Allem gehört es zur Aufgabe des Personalers, schnell Bewerber zu screenen, und eine Vorauswahl für den Auftraggeber durchzuführen. Dazu gehört auch das Recht, manche Kandidaten nicht vorzustellen.

"uneingeschränkt aufführen" ist wenig aussagekräftig.

Wolfgang Pimminger
 
02
15.3.2011, 21:34
"Warum hat die Posterin deratige Probleme mit Personalern? "

Ich darf mich dazu mal äußern, ja?

Ich stimme Ihnen zu, was den Aufgabenbereich der Personalvermittler anbelangt. Eben so gehen ich mit Ihnen konform, dass es AUCH sehr gute gibt. Leider bleibt es aber bei einem sehr sehr kleinen AUCH.

Die Umgangsformen der Personalvermittler, die ja grundsätzlich auf beiden Seiten mit KUNDEN konfrontiert sind, sind der Bewerberseite gegenüber meistens miserabel. Das wirft u.A. ein entsprechend eigenartiges Licht auf deren Auftraggeber.

Dieses Verhalten fängt an bei der Nichtbeantwortung von Bewerbungen, geht weiter bei eigenständigen Schlussfolgerungen über den Bewerber (statt diese zu fragen), bis hin zur "rufen Sie nicht an, wir melden uns bei Ihnen"-Mentalität.

Mit einem Wort: Grauslich

violavioletta
 
01
16.3.2011, 16:36
nach meinen erfahrungen..

personaler und immobilienmakler kommen aus der gleichen gegend glaube ich inzwischen :-))

RS69
 
10
15.3.2011, 22:22

Eines ist auch klar: Wenn's nicht aussergewöhnliche Qualifikationen bringen, sind nicht Sie der Kunde der Personaler.

Sie sind einer der Bewerber, wo der Personaler aus vielen die anbeiten ein paar ausfiltert.

"Eigenständige Schlussfolgerungen" sind die versäumte Chance, sich gut darzustellen. Sehen Sie's wie beim Handykauf- Sie fragen auch nicht bei allen Modellen alle Details nach - sondern enach dem Prospekt.

Klar kann man das als Menschenverachtend sehen - andererseits ist es ja der Chef, der festlegt, wieviel Zeit der Personaler hat, um die oft 100 oder mehr Bewerbungen durchzuarbeiten - und irgendwie müssen die Personaler die Arbeit so wie alle anderen in den Zeitvorgaben erledigen.

Wolfgang Pimminger
 
02
16.3.2011, 00:31
Soll das jetzt eine Rechtfertigung sein?

Wenn ja, dann ist es nämlich eine sehr schwache und gleichzeitig ein Armutszeugnis. Für Sie und die Personalvermittler.

1) Ein absolutes Mindesterfordernis ist die Beantwortung eingehender Bewerbungen. Wer das nicht schafft, hat sich das falsche Unternehmensumfeld ausgesucht.

2) KEINE schriftliche Unterlage kann ein persönliches Gespräch ersetzen. Wenn ausdrückliche Ansuchen um ein solches Gespräch ignoriert werden, zeigt das deutlich die Kompetenz von Personalvermittlern.

3) Herablassung in einem Gespräch wirft ein ähnlich gutes Bild auf diese Berufssparte. Ehrlicher wäre, würden diese sich Sklavenanheuerer nennen, das passt nämlich zum gepflegten Umgang mit Bewerbern.

RS69
 
00
16.3.2011, 07:05

Nein. Keine Rechtfertigung - eine Erklärung für jene, die Erwarten, dass Personalvermittler für Sie da wären.

ad 2) Sie erwarten ernsthaft, dass ein Personalvermittler mit hunderten Bewerbern persönlich spricht, wenn er eine Stelle besetzen soll? Realistisch ist: Der sucht so lange, bis er 3-5 geeignete Kandidaten hat, egal wieviele geeignete noch kommen könnten. Wozu auch mit 100 Leuten persönlich sprechen - um anschliessend zu sagen: "Sie sind zwar auch sehr gut, aber wir haben leider schon ausreichend geeignete Leute, die wir vorstellen. Trotzdem Danke für das spannende Gespräch."

ad 3) So wie die Leute hier posten, scheinen sie selbst nicht bereit zu sein, Personalern jenen Respekt entgegen zu bringen, den Sie umgekehrt selbst er

Wolfgang Pimminger
 
00
16.3.2011, 11:28

ad 2) In der Tat, das erwarte ich. Zumindest dann, wenn ein Bewerber ausdrücklich um ein Gespräch ersucht. Denn schon für den nächsten Unternehmer könnte gerade dieser Bewerber der Richtige sein.

Derselbe Personaler spricht im Übrigen ja auch mit einer Vielzahl an Unternehmern, obwohl ein kaum jeden Auftrag bekommen wird.

Zum Respekt: Respekt will verdient sein. Ich für meinen Teil beginne jedes Gespräch unvoreingenommen um dann festzustellen, dass die meisten Personalvermittler sich selbst innerhalb weniger Minuten disqualifizieren. Und das beginnt bei mangelnder Höflichkeit.

RS69
 
00
17.3.2011, 00:32

Naja - Es steht Ihnen natürlich frei, das zu erwarten. ;-)

Ich fürchte aber, dass Sie mit dieser Einstellung nicht weit kommen.

Sie können natürlich einen PErsonalvermittler dafür bezahlen, dass er Sie bei der Jobsuche unterstützt. Dann haben Sie tatsächlich ein Anrecht darauf.

Ansonsten müssen Sie dem Personalvermittler wohl zugestehen, dass er für seine bezahlenden Kunden arbeitet, und nicht für alle möglichen Leute, die Anliegen haben aber nicht dafür bezahlen. Machen alle Unternehmen so.

RS69
 
20
15.3.2011, 22:12

Von der Seite her gesehen ist die Rolle der Personalmanager oft, die unangenehmen und kritischeren Teile zu übernehmen - Die Qualifikation der Bewerber kritischer hinterfragen, den Leuten sagen, dass Ihre Gehaltsvorstellungen nicht ins Budget passen, Absagen, Stressfähigkeit testen dann kann der potenzielle Chef freundlich lächeln, und so tun als ob er's auch unnötig findet.

Nehmen's Kündigungen - ein guter Chef macht das selbst. Die Meisten delegieren das aber an die Personalabteilungen. Die Leute fürchten sich dann vor den Personalern (als Überbringer der schlechten Nachrichten) - und übersehen, dass der Chef als Budgetverantwortlicher entschieden hat, dass sie gehen müssen. Und der Chef kann dabei immer der freundliche Onkel bleiben.

woody999
01
12.3.2011, 12:21
ich bin selbständiger unternehmer

also brauch ich keine bewerbungsgespräche mit personalern führen gg

ich hab nur hin und wieder beruflich mit ihnen zu tun und daher kenne ich die leute in diesem berufsbild recht gut ;-)

RS69
 
00
12.3.2011, 12:49

Gut für Sie! Ich übrigens auch. ;-)

Trotzdem hab ich sowohl mit sehr schlechten - aber eben auch ein paar sehr gutem Personalvermittlern zu tun gehabt (bevor ich selbstständig wurde).

Da gab es schon auch solche, die sehr bemüht und gut waren - weil es eben in ihrem Interesse war, dass ich gut aussteige - wiel Ihre entlohnung von meinem Einkommen abhängt.

woody999
01
12.3.2011, 12:53
personalvermittler sind für mich ein eigenes thema -- das ist eher moderner sklavenhandel

mit personalern meinte ich die HR/personal-abteilung in firmen, die bewerbungsgespräche meistens mehr schlecht als recht führen.

standardfragen und "kreative" fragen aus der "neueren" literatur, aber vorher schon das inserat mit den aufgaben falsch beschreiben und sich dann wundern, wenn die "falschen" bewerber ihnen unterlagen schicken....

headhunter sind wieder eine andere kategorie, die auch nicht grad besser ist.....

aber sie haben schon recht, ein paar gute gibts auch, aber eben nur ein paar.

RS69
 
00
12.3.2011, 13:05

Sie haben Recht - Ich meine mit Personalvermittlern nicht Leiharbeit sondern solche Leute wie Neumann, etc - als eigentlich wohl Headhunter.

Hab ich vermutlich zur Verwirrung beigetragen, indem ich die falschen Begriffe verwendet habe, sorry. ;-)

Hans Diegruber
00
Linktipps zum Thema Bewerbung

Tipps für Online-Bewerbung - Der StopStone BEWERBUNGSRATGEBER
http://www.personalmanagement.info/de/infopo... erbung.php

Die wichtigsten Tipps und Tricks rund um das Thema Online-Bewerbung
http://www.personalmanagement.info/de/infopo... erbung.php

Karriereseiten-Check für Stellensuchende: Woran erkennt man einen attraktiven Arbeitgeber?
http://www.personalmanagement.info/de/infopo... -check.php

her mit den Strichen!
124
Ein paar Bewerbungstipps...

* Immer 3 Stärken (zielorientiert, fleissig und genau) und 3 Schwächen parat haben (manchmal zu eifrig, zu hartnäckig und zu schnell)

* Mein Einstiegsgehalt liegt "etwas über dem KV"

* Wollen Sie Kinder bekommen? - Frauen antworten hier immer mit "nein"

* Warum sollten wir genau Sie nehmen? - Ich denke ich bin der/die Flexibelste und ich kann mich mit Ihrer Firma zu 100% identifizieren

Bei 95% der Recruiterinnen sind Sie so eine Runde weiter, denn die sind zu 99% um 10 Jahre jünger als Sie und haben zu 100% nichts von dem Job verstanden, den sie besetzen sollen.

ziegenhals
 
00
13.3.2011, 14:36

bei einem bewerbungsgespräch vor jahren wurde ich nach meinen schwächen gefragt. ich sagte, ich bin raucherin. was meint ihr - ist das eine gscheite antwort?

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 157
1 2 3 4

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.