Handykamera-Revolution: Software statt Megapixel

13. Februar 2011, 14:41
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    foto: pelican imaging

    Handykamera-Zukunft: Mikrolinsen-Array statt großem Bildsensor.

Spezialmodul verspricht bessere Bilder und nachträgliches Scharfstellen

Das Start-up Pelican Imaging  hat einen Prototypen vorgestellt, der die Handy-Fotografie revolutionieren soll. Statt mit einem einzelnen großen Bildsensor auf Megapixel-Jagd zu gehen, setzt das Unternehmen auf eine Anordnung von fünf mal fünf Mikrolinsen. Mithilfe spezieller Softwarealgorithmen für die Bildrekonstruktion verspricht das bessere Aufnahmen, als sie mit herkömmlichen Handykameras möglich sind. Unter anderem wird es möglich, Fotos noch nach der Aufnahme scharf zu stellen.

Rechnen ist Trumpf

Kameramodule für Handys bieten zwar immer höhere Auflösungen. So will Sony noch in diesem Quartal Proben eines 16,41-Megapixel-Sensors ausliefern. Pelican geht nun bewusst einen anderen Weg, der mehr Vorteile bringen soll als eine reine Megapixel-Jagd. "Wir verändern, wie die Kamera Licht einfängt und ermöglichen den Modulen, viel mehr Rohdaten zu sammeln. Man kann viel mit den Daten anfangen, die von unserer Software verarbeitet werden", so Unternehmens-CEO Aman Jabbi gegenüber GigaOm.

Pelican will dadurch nicht einfach nur das dünnste hochauflösende Kameramodul für Smartphones und Tablets realisieren. Vom Ansatz der 25-Mikrolinsen-Anordnung soll die Bildqualität von Fotos und Videos nicht zuletzt bei schlechten Beleuchtungsverhältnissen profitieren. Dem Unternehmen zufolge liefert die Technologie auch 3D-Tiefeninformation und ermöglicht eine bessere Umsetzung von Anwendungen wie Gestensteuerung. Außerdem verspricht das System Nutzern die Möglichkeit, das Bild nach der Aufnahme zu manipulieren.

Lichtfeld

Technisch gesehen handelt es sich beim Pelican-Modul offenbar um eine kompakte Umsetzung einer plenoptischen oder Lichtfeld-Kamera. Solche Systeme liefern nicht einfach ein zweidimensionales Abbild einer Szene, sondern zusätzlich auch Richtungsinformationen. Diese Technologie ist auch im Bereich größerer Digitalkameras bislang nicht weit verbreitet, wenngleich beispielsweise das Unternehmen Raytrix  bereits kommerzielle Modelle anbietet.

Wann Endkunden erstmals Smartphones oder Tablets mit einem kompakten Pelican-Modul in Händen halten werden, ist dagegen offen. Das Unternehmen hat noch keine Angaben dazu gemacht, wann die Module Geräteherstellern zur Verfügung stehen werden. Was den preis betrifft, gibt sich das Start-up ebenfalls bedeckt, wenngleich es von einer kosteneffizienten Lösung spricht. (pte)

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Posting 1 bis 25 von 34
1 2
HTK
00
Wen es genauer interessiert:

Das Konzept heisst "plenoptic camera":
http://graphics.stanford.edu/papers/lf... 150dpi.pdf

Die "Revolution" bei Handykameras ist die geringere Bauhöhe auf Grund der kürzeren Brennweite der Microlinsen.

BTW: eine Plenoptic Kamera macht nicht einfach "Focus Stacking", wie hier im Forum einige vermutet haben.

zweiundvierzig
333
13.2.2011, 17:06
absurd

jeder weis doch mehr megapixel = bessere bilder
andere werte wie sensorgröße, iso-empfindlichkeit, blendwerte sind alle vernachlässigbar

Leonardo Basil
04
15.2.2011, 12:34

Noch wichtiger ist aber bitte der digital zoom!

CyberCop
00
15.2.2011, 22:59

auch ganz wichtig: je teurer, desto besser

TheJester
00
10.3.2011, 11:05

nicht vergessen, nicht jeden schmarnn 10mal zu fotogrfieren...digitalfilm ist TEUER!!!

Kakanien lebt!
00
26.5.2011, 15:06

fehlt nur noch, dass jemand das wlan-kabel zur übertragung der bilder erwähnt ;-)

Bolivar Atasco
 
00

UND nicht vergessen: aus die Qualität des Fotolabors für die Ausarbeitung der Negative ist wichtig.....

Irgendein Jürgen
00
13.2.2011, 23:29

Auch wenn ich den Sarkasmus durchaus erkannt habe, in gewisser Weise bedeuten mehr Pixel doch auch ein besseres Bild.

Grundsätzlich ist's natürlich ein Blödsinn, mit erhöhter Pixelanzahl steigt bei gleicher Optik zwangsläufig auch das Bildrauschen. Dabei darf man aber Bilder mit 2 oder 8 Megapixeln nicht direkt vergleichen.

In voller Größe wirkt das 8-Megapixlel-Bild natürlich unscharf, wenn man es auf die Größe eines 2-Megapixel-Bildes runterskaliert übertrifft es dieses normalerweise jedoch deutlich.

Wichtiger finde ich dabei die Optik, und da ist das Nokia C7 momentan mein "Favorit". 8 Megapixel ohne AF, so sinnvoll wie ein Auto mit 300 PS und nur einem Gang.

Deep Sky
02

Da liegen sie leider falsch. Das Rauschen hat kaum mit der Anzahl an Pixel und überhaupt nichts mit der Optik zu tun.

h 90
02
14.2.2011, 01:00

Vor allem wenn man schnell etwas photographiert was nicht bildfuellend ist. Zb. ein Adler fliegt vorbei, da hat man auch mit proffessioneller Kamera nicht die Zeit das Objektiv zu wechseln.
mit 2 MP hat man da gerad noch ein 4 pixel fuer den Adler uebrig, mit 12 hat man zumindest was erkennbares.

Gluck
01
11.3.2011, 00:34

Das wird bei einer Taube oder einem Wellensittich kaum anders sein.

h 90
10
11.3.2011, 04:56

Ich traue mir zu eine Taube bildfuellend zu photographieren.
Adler sitzen halt nicht im Park rum und lassen sich fuettern.

aero seven
00
14.2.2011, 13:26
zwei worte

optische auflösung.
nur weil sie viel pixel haben, heißt das nicht, dass sie eine hohe auflösung ("was erkennbares") bekommen.
;-)

h 90
00
14.2.2011, 13:39

Ja klar, aber durch mehr pixel wird die optische Aufloesung nicht schlechter. Aus 1000 verschwommenen Pixel kann man noch eher was rausschaerfen wie aus 100 oder gar nur 10. Natuerlich wenns die Optik gar nicht mehr bringt ist es auch egal wieviele Pixel die Nebelwolke hat. Kann ich schwer beurteilen. Bei meiner kleinen 10 MP ist bei vollem Tageslicht die Grenze der Optik sicher noch nicht erreicht, Abends ist es natuerlich verrauscht.

aero seven
00
14.2.2011, 17:29

naja, da wär ich mir nicht sicher. außer sie haben eine spiegelreflex mit vergleichsweise großem sensor. bei kompaktkameras und schon erst recht bei den handy-kameras werden die physikalisch sinnvollen grenzen überschritten. es kommt nämlich eher auf die größe eines pixels, als auf die absolute anzahl an vorhandener pixel an.
lässt sich aber mit einem entsprechenden testbild herausfinden. (und die optische auflösung des objektivs hat nichts mit der tageszeit zu tun)
;-)

h 90
00
15.2.2011, 02:19

Dann ist 10 MP bei einer Kompakten noch nicht das maximal sinnvolle.

2Pac .
014
13.2.2011, 19:47
... kann ich nur bestätigen ...

... das haben mir die fachlich absolut kompetenten, leicht auffindbaren und freundlichen Experten in den Fachmärkten GeizMarkt & MediaTurn auch bereits mehrfach leicht verständlich erklärt.

h 90
02
14.2.2011, 01:01

Ja ich nehme mein Fachwissen auch von den netten und kompetenten Verkaeufern vom Bloedmarkt.

Mac1984
150
13.2.2011, 17:47

also die Sensorgröße ist schon maßgeblich an der Qualität von Bildern beteiligt. Noch nie was von Pixelrauschen gehört?

yomellamo
07
13.2.2011, 18:04

waren die */ironie* tags des vorposters nicht offensichtlich genug? hätte er sie wirklich extra dazuschreiben müssen?

Mathias
 
00
14.2.2011, 13:26
die */ironie* tags

Apple und Windows User erkennen Ironie selbst mit Tags nicht ... ja schon klar, das sollte auch nur Ironie sein ;-)

Deep Sky
00

Sag, müsst ihr Basher euer Kindergartenspielchen wirklich bei jedem Artikel von Neuem beginnen?

Mac1984
55
13.2.2011, 18:09

man möge es mir verzeihen, aber ja, es wäre manchmal hilfreich, denn es gibt genug Poster die ihre ernstgemeinte Meinung in einer Form zum Besten geben, dass man sie ebenfalls fälschlicherweise wiederum als Ironie verstehen könnte. Dann wäre man auch wieder beleidigt.

Wenn das Posting ironisch gemeint war, dann habe ich wenigsten zur Aufklärung für jene beigetragen, welche den Inhalt wohl als bare Münze genommen haben und meinen, sie hätten was dazugelernt. ;-)

Hugh G. Rection
00
14.2.2011, 09:44
nachdem

der OP auch andere Begriffe als Megapixel kennt, war das schon ziemlich klar.

systemfehler1
00
13.2.2011, 15:01
Also ganz kapier ich nicht, wie das gehen soll.

Gibt´s irgendjemand, der sich mit dem Thema beschäftigen will uns es dann auch für den Laien verständlich rüberbringt?
Kann natürlich auch ein Redakteur sein....

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