"Muss mit dem Ergebnis leben"

13. Februar 2011, 19:50
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  • Innsbruck - Salzburg

Walter Kogler (Wacker-Innsbruck-Trainer): "Es war ein sehr interessantes Spiel, der richtige Auftakt für eine Frühjahrsmeisterschaft. Die Zuschauer haben einiges geboten bekommen. Vom Einsatzwillen und der Laufbereitschaft war es absolut o.k., die Mannschaft hat schon sehr, sehr gute Ansätze gezeigt. Zum Schluss haben wir, mit einem Mann weniger, das Ergebnis über die Zeit retten müssen. Davor war es ein ausgeglichenes Spiel."

Huub Stevens (Salzburg-Trainer): "Ich muss mit dem Ergebnis leben. Wir haben uns beim Gegentreffer sehr blöd angestellt, und nach dem Platzverweis nicht über die Flügel gespielt. Auch haben wir es verabsäumt, entscheidend nachzusetzen. Wir hätten cleverer sein müssen. Wir haben nicht gut gespielt, in der Vorbereitung waren wir viel besser."

Marcel Schreter (Wacker-Innsbruck-Torschütze): "Danke an meine Kollegen, dass sie sich noch so ins Zeug gelegt haben. Bei der Aktion im Strafraum war das für mich auf keinen Fall eine Gelbe Karte. Es war ein Kontakt da, da muss der Schiedsrichter Fingerspitzengefühl zeigen."

Gerhard Tremmel (Salzburg-Tormann): "Wir sind sehr unzufrieden. Wir waren in Führung und haben dann ein ganz blödes Tor bekommen. Nach dem Platzverweis gegen Innsbruck hat uns ein wenig die letzte Konsequenz gefehlt."

  • Wiener Neustadt - Rapid

Peter Schöttel (Wiener-Neustadt-Trainer): "Wir haben vom günstigen Spielverlauf profitiert, mit der ersten Offensivaktion gleich ein Tor erzielt. Das 2:0 war ein Supertor von Guido Burgstaller, er hat ein Super-Spiel gemacht, den muss ich heute hervorheben. Wir haben auch geschickt verteidigt. Die Freude ist groß, dass der Verein für positive Schlagzeilen gesorgt hat."

Guido Burgstaller (Wiener-Neustadt-Torschütze): "Wir haben eine Super-Partie gemacht. Wir waren von Anfang an zweikampfstark, haben sie unter Druck gesetzt. Das erste Tor war glücklich. Ich bin glücklich, das Tor gemacht zu haben und dass wir gewonnen haben. Wir genießen es jetzt ein, zwei Tage und dann schauen wir auf die Austria."

Peter Pacult (Rapid-Trainer): "Der Spielverlauf war gegen uns, es war immer irgendein Körperteil dazwischen. Fehler passieren. Es ist richtig, wir müssen schön langsam beginnen, zu gewinnen. Wir werden uns jetzt eine Woche auf Salzburg vorbereiten."

Steffen Hofmann (Rapid-Kapitän, der Comeback gab): "Wir haben unsere Chancen nicht genutzt, wir hatten nach dem 0:2 auch genügend Chancen, um ins Spiel zurückzukommen. Die Gegentore wären vermeidbar gewesen. Es wird jetzt auf keinen Fall leichter, gegen Salzburg nächste Woche ist verlieren verboten. Es war wichtig wieder Spielminuten zu bekommen, meine Leistung war recht passabel."

  • Austria - Ried

Karl Daxbacher (Austria-Trainer): "Die Erleichterung ist groß. Ich habe schon vorher gesagt: 'Wie wir gewinnen ist egal.' Das ist uns gelungen. Das war kein Glück, Ried ist eine sehr gut spielende Mannschaft mit einem tollen System, daher bin ich sehr stolz." Zu Nacer Barazite: "Für sein erstes Spiel war es gut, ich denke, er wird von Spiel zu Spiel stärker." Zu Roland Linz: "Er ist in der Vorbereitung nie richtig in die Gänge gekommen, wir werden versuchen, ihm Fitness und Selbstvertrauen wieder zu geben."

Paul Gludovatz (Ried-Trainer): "Die Niederlage ist ärgerlich, aber wie wir verloren haben, war o.k. Den Austrianern hier ausschließlich aus Kontern Chancen zu geben, ist in Ordnung. Hesl zeigte in der ersten Hälfte tolle Reaktionen, beim Gegentor weniger."

Georg Margreitter (Austria-Torschütze): "Ich habe die halbe Saison auf einen Treffer gewartet. Im Training habe ich oft getroffen, es war nur eine Frage der Zeit, dass ich ein Tor mache. Solche Spiele, Erster gegen Vierter, werden oft durch Standards entschieden. Ich hoffe, dass der Sieg ein positives Zeichen für die Mannschaft und Fans war."

  • Sturm - Kapfenberg

Franco Foda (Sturm-Trainer): "Wir wollten unbedingt gewinnen, das ist uns gelungen. Aber es war immer die Gefahr, in einen Konter zu laufen. Wir waren immer die bessere Mannschaft. Im ersten Spiel kann noch nicht alles perfekt laufen."

Werner Gregoritsch (Kapfenberg-Trainer): "Ich habe eine Freude mit meinen sieben U21-Spielern in der Mannschaft. Hut ab vor der Mannschaft. Es ist klar, Sturm ist reifer und auch technisch besser. Trotzdem haben sie bei beiden Toren Glück gehabt."

  • LASK - Mattersburg

Georg Zellhofer (LASK-Trainer): "Wir konnten Mattersburg nicht so unter Druck setzen. Über die Außenpositionen ist zu wenig gekommen. Mattersburg hat geschickt verteidigt, hat auf den Fehler gewartet, und den haben wir dann beim Tor gemacht. Da hat die Zuteilung nicht gepasst. Vorne haben wir Chancen vergeben. Wir müssen in unserer Situation auch einmal ein Tor machen. Mattersburg war sehr kampfstark, hat gut verteidigt. Phasenweise hat uns da die spielerische Qualität gefehlt, um diesen Riegel zu knacken. Wir müssen jetzt versuchen, auswärts zu punkten."

Franz Lederer (Mattersburg-Trainer): "Linz scheint ein guter Boden zu sein (Anspielung auf das 1:0 im Herbst in Linz, Anm.). Das war von der mentalen Seite her eine Riesenaufgabe, die die Mannschaft erledigt hat. Es hat nicht viel für uns gesprochen. Sensationell. Es hat sich jeder aufgerieben. Es geht aber immer noch um 48 Punkte. Ab Montag geht es schon wieder weiter. Wir sind nicht so dumm und naiv, uns jetzt zurückzulehnen."

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