Datenleck bei rechtsextremer NPD

12. Februar 2011, 11:05
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Medien bekamen mehr als 60.000 Mails zugespielt

Ein Datenleck der Nationaldemokratische Partei Deutschlands (NPD) sorgt für Schlagzeilen. Demnach wurden einigen Medien, darunter der taz und dem Spiegel, mehr als 60.000 Mails aus dem internen Schriftverkehr der rechtsextremen NPD zugespielt.

Echt

An der Echtheit der Mails, die größtenteils zwischen März 2010 und Januar 2011 verschickt worden seien, bestehen kaum Zweifel. Den Berichten zufolge finden sich in der Sammlung Schriftwechsel zwischen den führenden Köpfen der NPD, aber auch Anweisungen an örtliche Kader, Rechnungen, Mitgliederlisten und Darlehensverträge.

"88"und Kontakte nach Österreich

Auch schreiben NPD-Aktivisten über "Negerkinder" sowie das "Fettfüttern von Bimbos" und beenden Mails mit der Abkürzung "88" - ein Synonym der rechtsextremen Szene für "Heil Hitler". Auch Kontakte nach Österreich werden durch Mails dokumentiert.

In einer Reaktion kündigte die NPD rechtliche Schritte gegen an, falls "interne Mails illegal weitergeleitet worden seien." (red)

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