Hormone

Testosteron stört weibliche Empathie

11. Februar 2011, 12:05
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    foto: apa/hans klaus techt

    Das Verabreichen von Testosteron verringerte empathische Fähigkeit bei Frauen deutlich.

Studie bestätigt, dass das Hormon eine entscheidende Rolle für das Einfühlungsvermögen und bei der Entstehung von Autismus hat

Cambridge/Utrecht  - Verabreicht man Frauen eine kleine Dosis des männlichen Sexualhormons Testosteron, verringert sich ihre Fähigkeit mit anderen mitzufühlen. Das haben Forscher der University of Cambridge und der Universiteit Utrecht heraus gefunden. Diese Ergebnisse geben der Theorie Recht, dass dieses Hormon bei der Entstehung von Autismus eine Rolle spielt. 16 Freiwillige waren bei Test weniger gut in der Lage die Stimmung oder den Gesichtsausdruck zu beurteilen. Der Kontakt mit dem Hormon im Mutterleib dürfte von entscheidender Bedeutung sein.

Mehr Buben leiden an Autismus

Autismus beeinflusst die Fähigkeit von Menschen zu kommunizieren und sozial zu interagieren. Verschiedene Gene, die mit der Krankheit in Zusammenhang stehen, wurden bereits gefunden. Die genaue Verknüpfung der Gene und anderer Umweltfaktoren, die zu einer Erkrankung führen, ist bis jetzt nicht erforscht. Jack van Honk und Simon Baron-Cohen überprüften jetzt die Theorie, dass die Krankheit eine Folge eines extrem "männlichen" Gehirns sein könnte. Es ist bekannt, dass viel mehr Jungen als Mädchen an Autismus erkranken.

Frauen haben bessere empathische Fähigkeiten

Frauen schneiden normalerweise bei Tests der Fähigkeit Gedanken zu lesen besser ab. Sie erkennen leichter, in welcher Stimmung sich eine Person auf einem Foto befindet. Das verabreichte Testosteron verringerte diese Fähigkeit bei den Frauen deutlich.

Bei Männern und Frauen ist auch die Länge des Zeigefingers und des Ringfingers unterschiedlich. Bei Männern ist der Zeigefinger eher kürzer als der Ringfinger. Bei Frauen sind die beiden Finger eher gleich lang oder der Zeigefinger länger. Es wird laut BBC angenommen, dass diese Unterschiede auf unterschiedliche Mengen an Testosteron im Mutterleib zurückzuführen sind. Die Frauen, die nach der Hormongabe am schlechtesten abschnitten, verfügten über eher männliche Fingerlängen. Details der Studie wurden in dem Fachmagazin PNAS veröffentlicht. (pte)

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Thomas Felder1
00
Diese Ergebnisse geben der Theorie Recht, dass dieses Hormon bei der Entstehung von Autismus eine Rolle spielt.

äh, nein. in keinster weise, oder war das eine Untersuchung an autistischen Frauen?

Thomas Felder1
00
Bei Männern ist der Zeigefinger eher kürzer als der Ringfinger. Bei Frauen sind die beiden Finger eher gleich lang oder der Zeigefinger länger.

ich bin offenbar eine frau

BK W. Shoyssel
00
15.2.2011, 14:28
Wen überraschte das?

Natürlich stören unnatürliche Gaben des "männlichen" Hormones Testosteron Frauen. In jeder Art und Weise.

Erinnert sich noch jemand an die Sportlerinnen der DDR? Lauter Anna Bolikas mit Bart und tiefer Stimme.

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01
14.2.2011, 08:47

Also Testosteron stört die Empathie der Frauen... Deswegen fahren Frauen wohl gerne auf testosteronverspritzende A-Loch-Cornettos ab... sie erkennen einfach nicht, was für eine Vollpfeife der eigentlich ist *g*

Na da werden die im dieStandard gleich eine Gesetzesnovelle gegen Testosteron von der Frauenministerin fordern ;)

Birgit 68
00

Das Eine hat mit dem Anderen nichts zu tun. Wenn dem so wäre, dann dürfte es nämlich keine Arschlöcher unter den Frauen geben.

HK-11
00
13.2.2011, 17:38

Dafür haben sie bei mehr Testosteron mehr Sinn für Fairness: http://tinyurl.com/67bm36y

Petzibär
01
13.2.2011, 17:08
übersetzung

wenn man der frau einen schluck testosteron spendiert, erspart man sich das vorspiel. :-)

Birgit 68
00

Kein Wunder! Im Gegensatz zu ihm kann sie nämlich nicht mit jedem. Besser wäre es, wenn Frau sich den Mann aussuchen würde und nicht umgekehrt, denn dann bräuchte sie kein Vorspiel.

Birgit 68
00
14.2.2011, 16:10

Dann nehmen Sie sich doch gleich einen Mann, dem brauchen's das Testosteron nicht erst zu spendieren.

Thomas Felder1
00

nach der ringfinger theorie bin ich ja eine frau :-)

Petzibär
00
14.2.2011, 17:17

das ist nicht so meins. falls es aber jemals jemand geben sollte, der so jung, so intelligent, so schön und so geil ist wie ich, überleg ich es mir vielleicht. hihihi

Gschisti Bohawiczek
10
14.2.2011, 10:23
hodenpetzi, wie gehst du öffentlich mit frauen um?

BK W. Shoyssel
01
14.2.2011, 12:42

von öffentlich war da nicht die Rede

Samthand Schuh
05
13.2.2011, 15:50

Weil wir gerade bei sexistischen Studienergebnissen sind: Amerikanische Wissenschafter haben heraus gefunden, dass sich Östrogen auf den Verstand auswirkt. Nach Einnahme eines hormonhältigen Präparats beantworteten 54 Prozent der getesteten Männer die Frage "Woher kommt der elektrische Strom?" mit den Worten "aus der Steckdose". In der Placebogruppe waren es nur 24 Prozent.

Birgit 68
00
14.2.2011, 11:46

Und wie hat die Antwort vor der Hormongabe ausgesehen?

Thomas Felder1
00

da haben 100% nur F...en drauf gesagt ;-)

Birgit 68
00
"Nach Einnahme eines hormonhältigen Präparats beantworteten 54 Prozent der getesteten Männer..."

Interessant wäre gewesen, was die gleichen Männer vor der Hormongabe gesagt haben? (Blindwert).

Aber bei einer erfundenen Studie ist ja nichts Aussagekräftiges zu erwarten.

Da fällt mir ein Witz ein:
Verkäufer: Kaufen Sie O.B.! Damit können Sie schwimmen, segeln und windsurfen.
Kundin: Toll, die nehme ich! Vorher konnte ich das nämlich nicht.

Papa.Geno73
01
13.2.2011, 17:17

Warum sind die Studien sexistisch? Und meinen Sie, dass die Antwort "aus dem E-Werk" logischer ist als die "aus der Steckdose"? Kann einfach sein, dass Oestrogen das episodische Gedaechtnis (Ablauf, wie man an Strom kommt) im Vergleich zum semantischen staerkt. Keines der beiden Gedaechtnisse ist aber intrinsisch "gescheiter" oder "wichtiger".

Birgit 68
10
14.2.2011, 12:15
Warum sexistisch?

-Na, weil eine richtige Studie immer ein Vorher-Ergebnis als Ausgangswert ermittelt (hier Antwort vor der Hormongabe), mit dem ein Nachher-Ergebnis dann verglichen wird.
In diesem Fall könnte es auch sein, dass die untersuchten Männer vorher auch nicht anders geantwortet hätten, oder sind Männer etwa grundsätzlich als informiert und gescheit einzustufen?

Also ist diese als eine sexistische Scheinstudie zu betrachten.

Papa.Geno73
00
14.2.2011, 14:01

Bitte den Beitrag noch einmal genauer lesen. Es wurden FRAUEN untersucht. Ausserdem sagt der Beitrag nix ueber das Studiendesign. Bei 16 Probandinnen und aufgrund des Zeigefinger/Ringfinger/Verhaeltnis/Faktors vermute ich einmal, dass jede von ihnen sowohl eine massive Testreihe mit als auch ohne Testosterongabe durchlaufen hat. Was an Studiendesign oder Testergebnis "sexistisch" sein soll, ist mir schleierhaft.

Birgit 68
00
14.2.2011, 14:22

Meine Antwort bezog sich auf die Studie mit der Frage "Woher kommt der elektrische Strom?"

Die Studie des Artikels beschreibt sehr wohl ein vorher-nachher Phänomen, das am Wort "...verringert...", ganz gut erkennbar ist, da es keinen Zustand, sondern einen Verlauf symbolisiert.

Die Geschichte mit dem längeren Zeigefinger ist natürlich auch Humbug!

Papa.Geno73
00
15.2.2011, 01:09

sorry, da bin ICH wohl gedanklcih bei der falschen studie. Mea culpa. Dass du aber ohne Kenntnis der Stichprobengroesse generell annimmst, dass Studien immer auf einem Vorher-Nachher-Vergleich basieren, ist definitiv falsch. Die berichtete Studie verglich offenbar Maenner mit Testosterongabe NACHHER und Maenner ohne T-Gabe NACHHER. Das ist in dieser Situation das bessere Design (wegen Erinnerungseffekten). Und bei gelungener Randomisierung mit ausreichender Stichprobengroesse aussagekraeftig.

Birgit 68
00
15.2.2011, 12:00

Vorsicht: Nur weil eine Studie Erinnerungseffekte nicht berücksichtigt, heißt das noch lange nicht, dass die Probanden vor der Hormongabe auch tatsächlich nichts gewusst haben, was sie nach der Hormongabe bloß vergessen hatten!

Bedenken Sie: die Ausgangsintelligenz (besser noch das Ausgangswissen) muss bei beiden Gruppen gleich sein, denn sonst ist die ganze Studie nicht aussagekräftig!

Birgit 68
00
15.2.2011, 08:31

Sie glauben also allen Ernstes, dass es eine solche Studie tatsächlich gibt?

Die Studie ist überhaupt nicht eindeutig. So verstehen Sie unter der Hormongabe offensichtlich Testosteron, wogegen ich eigentlich gedacht habe, dass da von Östrogen die Rede ist. Hoppla, nein, es geht hier sogar wirklich um Östrogen! (Männer mit Östrogengabe antworteten, dass der Strom aus der Steckdose kommt). Und das mit den Erinnerungseffekten ist damit immer noch nicht geklärt, denn es könnte ja auch sein, dass bestimmte, durch Testosteron geförderte Gedächtnisinhalte, ähnlich wie Muskeln, die wieder abgebaut werden, mit dem Östrogen einfach gelöscht worden sind, was ja sogar naheliegend wäre.
Nein, bewiesen wird durch diese Studie da nichts.

Papa.Geno73
00
15.2.2011, 00:53

sorry, du hast offenbar nur methodische Halbbildung, interpretierst die studie falsch. und liegst auch mit der fundamentalkritik am d2/d4 ratio falsch, da ist schon was dran (was viele studien hoher wiss. Qualitaet zeigen).

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