Top Ten der Wirtschaft

Die nachgefragtesten Berufe im Ranking

11. Februar 2011, 10:24
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    foto: ap/uwe lein

    Die absolut meisten Stellenzugänge gab es für Kellner

Kellner, Gaststättenköche, Kochgehilfen und Stubenmädchen unter den Top Ten der Stellen, die Unternehmen besetzen wollen

Wien - 2010 wurden beim Arbeitsmarktservice (AMS) insgesamt 404.733 offene Stellen gemeldet - um 14,3 Prozent mehr als im Jahr davor. Am stärksten von den Unternehmen nachgefragt waren Jobs im Tourismus: Die absolut meisten Stellenzugänge gab es für Kellner (insgesamt 29.610 Stellen),  gefolgt von Stellen für Reinigungskräfte (insgesamt 19.225) und Gaststättenköche (insgesamt 19.218).

Unter den TopTen der am stärksten nachgefragten Berufe waren im Vorjahr auch Warensortierer, Kochgehilfen, Verkäufer, Stubenmädchen und -burschen, Hilfsarbeiter sowie Lagerarbeiter und Kraftfahrer. Mit dem relativen Zuwachs von plus 92,3 Prozent gegenüber 2009 gehörten die Warensortierer zu den Topaufsteigern des Jahres 2010. "Nimmt man den Bestand der am Monatsende verfügbaren freien Stellen als Basis für das Ranking, so schienen 2010 auch Elektroinstallateure, Maurer und Rohrinstallateure unter den TopTen der 2010 am meisten nachgefragten Berufe auf", so Johannes Kopf, Vorstand des Arbeitsmarktservice (AMS) Österreich, in einer Aussendung. (red, derStandard.at, 11.2.2011)

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Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 259
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Dein schönster Traum
00
28.8.2011, 10:22
"Beruf" kommt von "Berufung"...

...und ob "Warensortierer" oder "Putzfrau" wirklich Berufungen sind?

Ich vermute, daß diese McJobs von Leuten gemacht werden, denen ihr Leben und ihre Karriere egal sind.

Knochenmann
01
15.2.2011, 12:39

Ist doch klar das mehr Kellner gesucht werden als Geologen.

Es ist trotzdem besser, Geologe zu sein.

Wolfgang Pimminger
 
00
13.2.2011, 01:25
Hätt ich bisher nicht gewußt, warum ich für's BGE bin

spätestens nach dem Lesen der Postings wär's mir klar.

http://www.kultkino.ch/kultkino/... deinkommen

Vielleicht DIE Lösung für die Zukunft?

chg4711
02
12.2.2011, 19:40
Na ja, das AMS

Offensichtlich werden von den Firmen in erster Linie die minder qualifizierten Stellen übers AMS besetzt.
Qualifizierte Fachkräfte werden in den Zeitungen und im Internet gesucht.
So gesehen ist die Statistik des AMS nicht viel wert !

sociovation
00
12.2.2011, 18:57
Wenn das Gesetz von Angebot und Nachfrage

tatsächlich stimmt, müssen die Löhne in den genannten Jobs ja geradezu in die Höhe schnellen.
Achso: man kann ja auch die Zumutbarkeitsbestimmungen für Arbeitslose ändern.
Gottseidank wäre dann dieses blöde Gesetz von Angebot und Nachfrage in Bezug auf den Arbeitsmarkt wieder einmal "entschärft"...

aereo
00
12.2.2011, 18:54
Angebot und Nachfrage

Am häufigsten angeboten, sorry nachgefragt, werden also im Grunde genommen 'Hilfsdienste'. Hackler die das erledigen was halt überall durch Menschenhand erledigt werden muß. Mindestbezahlt, is eh kloa.
Was sagt uns das? Den Betrieben gehts nicht schlecht, sie machen Geschäfte und Gewinne.
Und wie unten schon andere Poster feststellten: Dann muß man halt ein bisserl was drauflegen für Regalschlichter u. Co. Seit wann muß man den Unternehmern die Regeln von Angebot und Nachfrage erklären?

Staatssekretär
01
12.2.2011, 18:24

Und da beklagt sich die Wirtschaft über zuwenig gut ausgebildete Arbeitnehmer?
Nach diesem Ranking sollte man ja die Schulpflicht radikal verkürzen - dann sind die Leute wenigstens nicht aufmüpfig und stolze Regalsortierer...

Wenn wir aber in einer Marktwirtschaft leben (Angebot und Nachfrage), warum sind diese begehrten Arbeitskräfte dann so mies bezahlt?
Nichts bezahlen aber Personal suchen... Auch ich habe einen Mangel an 50ct Mittagsmenüs und 50 Euro Flachbildfernseher. Wenn ich nichts bezahle, bekomm ich nichts.

sixela
00
12.2.2011, 17:25
Und da heißt es immer...

...die Jungen sollen studieren, um ihre Zukunft zu sichern. Das Gegenteil ist wahr. Die Akademiker raufen sich verzweifelt um die wenigen Jobs, bei denen man sich die Hände nicht schmutzig machen braucht, während in Wirklichkeit Leute gesucht werden, die den Dreck wegmachen...

Wolfgang Pimminger
 
00
13.2.2011, 00:13
Nach dem Gesetz von Angebot und Nachfrage

ist's nur eine Frage der Zeit, wann auch Akademiker Treppen reinigen. Die sichersten Taxi's haben wir ja schon, dank Ärzteüberschuss ;-)

Rene Stangeler
06
12.2.2011, 16:39
Na sowieso!

Kommen sie ins herrliche Tirol, machen sie eine glänzende Karriere im Gastgewerbe. Wir bezahlen 1000,- Euro netto, dazu noch ein Matratze in einem Stockbett, lernen sie neue Leute kennen im 6 Mann/Frau Zimmer, sogar mit Dusche am Gang, mit Warmwasser!!
Dafür stehen sie mindestens 12 Stunden täglich in der heissen Küche, putzen Häusl (dann aber nur 800Euro/Monat) oder buckeln vor neureichen Russen.
Wenn es die Personalsituation zulässt bekommen sie sogar einen Tag in der Woche frei, aber nur falls möglich, schliessliche müssen wir zusammenhalten, die Saison, sie verstehen.
Was? Sie wollen nicht? Macht nix, der Saisonier aus MeckPomm ist froh von Hartz IV wegzukommen und dankbar einen Job zu haben.

tignosa
10
12.2.2011, 15:55
und wen wunderts?

in Gastro und Hotellerie ist man immer der A**** vom Dienst und noch dazu schlecht bezahlt. Steuer und GKK gehen von 17 € Trinkgeld im Monat aus und ziehen den entsprechenden Betrag ab, das heißt, man muß Steuern und Sozilaversicherungsabgaben für ein Einkommen bezahlen, das man gar nicht hatte. Außerdem befinden sich Menschen, die in diesen Branchen arbeiten, unterhalb der Schwelle, wo man als Mensch wahrgenommen wird. Eher eine Mischung aus Grinsroboter, Grüß- August und Punchingball. Kein Wunder, dass das kaum mal jemand zu solchen miesen Bedingungen länger machen will. Und kein Wunder, dass so viele in der Branche saufen.

Wolfgang Pimminger
 
00
13.2.2011, 00:17

Die Besteuerung der Trinkgelder sollte man mal von der Justiz prüfen lassen, denn Schenkungen sind - genauso wie Erbschaften - eigentlich steuerfrei.

Salz Burger
01
12.2.2011, 17:46

Nicht überall, aber es sieht manchmal anders aus, als es ist. Zwei Beispiele aus meiner Umgebung hier aus Salzburg: Kellnerin, Vollzeit: Cafe im Besitz eines großen hier ansässigen österreichischen Handeslunternehmens, alle Mitarbeiter werden mehr oder weniger zur Mitgliedschaft bei der Gewerkschaft gedrängt: 950,- Euro netto und dazu noch riesiger Stress, weil auch bei der Anzahl der Kellnerinnen noch gespart wird.
Gleicher Job in einem alteingesessenen, kleinen Familienbetrieb, ohne Gewerkschaft: 1500,- Euro netto. Zwar auch viel zu tun, dieses Cafe spart aber nicht an der Anzahl der Leute.

Herr Plumm
00
12.2.2011, 15:24

und dennoch sollten alle MINT fächer studieren :-)

Yudhistira
11
12.2.2011, 14:27
Immer dieser Facharbeitermangel.

Es ist aber festzuhalten, dass unser Bildungssystem bereits auf diese Berufsanforderungen ausgerichtet ist und eine dementsprechend praxisgerecht orientierte Ausbildung anbietet.
Weiters wurde mit den beabsichtigten Zugangsbeschränkungen an den Universitäten auf den Fachkräftemangel in diesen Berufen bereits reagiert, damit Österreich weiterhin international wettbewerbsfähig bleibt. Darüber hinaus kann der Arbeitskräftebedarf für diese Berufe auch noch durch ausländische Facharbeiter gedeckt werden.

marcopolo1971
 
05
12.2.2011, 13:33

klar, die schlecht bezahltesten jobs mit dem größtmöglichen sozialen zerstörungspotential für die arbeitnehmer werden am meisten nachgefragt. feiste kapitalistensäcke, holts euch eure würschtln selbst.

radioactif
71
12.2.2011, 15:38

kein job gefunden ? hahahahaha :))

spontan würde ich sagen warensortierer wär was für dich ;)

filos xenos
00
12.2.2011, 13:13
Es lebe die Weitsicht

Da sieht man wie gut unsere Regierung die Lage einschätzen kann. Wozu ein Studium finanzieren, wenn nur Akademiker auf dem Markt nicht gefragt sind.

radioactif
00
12.2.2011, 15:39

die ams datenbank ist nicht 'der markt' ... ;)

yoghurtinator
 
00
12.2.2011, 12:42
Kein Wunder, dass so viele Stellen vakant sind

Wer schlau ist, geht heute zur Post und wechselt dann zur Polizei:
http://tinyurl.com/5vah9c4
Man beachte die Prämie: 1O.OOO€
Schon allein dafür muss man in den "nachgefragesten" Berufen 1 Jahr und länger arbeiten.

Wolfgang Pimminger
 
00
13.2.2011, 00:20
Gute Idee,

klappt aber nicht. Der Scheiß gilt nur für Beamte. Und da auch nur für jene Postler, die des Schreibens und Lesens mächtig sind.

leser 4712
28
12.2.2011, 11:42
gratulation

offensichtlich kaum nachgefragt sind anspruchsvolle jobs - oder liegt's an der angebotsqualität des ams?

Wolfgang Pimminger
 
00
13.2.2011, 00:24
Das liegt sogar definitiv am AMS

Wenn man einigermaßen eine Qualifizierung vorzuweisen hat, kann man lange warten, bis von dieser Seite mal ein Stellenanbeot daher kommt.

Meine Statistik:
13 Monate arbeitslos
7 Stellenvermittlungsangebote des AMS
davon: 2 von vorneherein falsch, weil Alterslimit nicht berücksichtigt.
~ 300 Eigenbewerbungen für adäquate Tätigkeiten
2 Rückrufe
1 Vorstellungsgespräch (gestern)

und hoffentlich hab ich den Job nächste Woche

With Fear I Kiss The Burning Darkness
21
13.2.2011, 13:00
ihre Qualifikation kann bei

13 Monate Arbeitslosigkeit nicht so groß sein, oder ist es eine eher eine Frage des Wollens?

Alpha Centaurus
00
14.2.2011, 14:04

Sie haben aber auch sowas von keine Ahnung...

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