Ziemlich anhänglich

13. Februar 2011, 17:05
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Bei festlichen Anlässen wird man nicht unbedingt eine Alltagsuhr tragen - Ines B. Kasparek über die zeitmessenden Dresscodes zu Smoking, Frack und Ballrobe

Zum gelungenen Ballauftritt gehören gut abgestimmte Accessoires, allen voran die zur Robe passenden Juwelen. Das betrifft auch die Wahl der richtigen Uhr. Nicht alles, was gefällt, ist erlaubt. Zur Ball- garderobe wirkt eine Alltagsuhr deplatziert.

Zu Abendkleidern schicken sich schmucke Ührchen, die - mit möglichst vielen schimmernden Edelsteinen besetzt - auf Robe und Pretiosen abgestimmt sein sollten. Sollte keine Schmuckuhr verfügbar sein, ist es besser, gänzlich auf das Tragen eines Zeitmessers zu verzichten. Eine Alternative zur Armbanduhr bieten die sogenannten "Pendants": Uhren im Medaillonform, die an einer Halskette am Dekolleté getragen werden und damit zugleich das Collier ersetzen. Dieses dekorative Uhrenthema wird derzeit gleich von mehreren Uhrenherstellern aus dem Dornröschenschlaf erweckt.

Der Herr trägt zum Smoking eine elegante "Abenduhr" - flach, dezent, idealerweise mit Goldgehäuse und schwarzem Lederband. Noch eleganter, und zum Frack sowieso Pflicht, ist die klassische Taschenuhr. Hier muss es sich nicht unbedingt um ein Erbstück handeln; etliche Uhrenhersteller bieten in ihren Kollektionen sowohl aktuelle Modelle nach traditionellem Vorbild als auch moderne Interpretationen an.

foto: herstller
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Anspruchsvoll
Jedes Jahr kreiert Breitling ein "Bentley Masterpiece". Die Taschenuhr "à grandes complications" wurde dem Gründer der britischen Luxusautomarke gewidmet und vereint zwei der höchsten uhrmacherischen Komplikationen: einen ewigen Kalender mit Anzeigen für Datum, Wochentag, Monat, Schaltjahr und Mondphasen sowie eine Minutenrepetition, die auf Wunsch Stunden, Viertelstunden und Minuten akustisch wiedergibt. Preis auf Anfrage.

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