Lindsay Lohan: Schuldbekenntnis oder Gefängnis

11. Februar 2011, 07:52
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Die Schauspielerin könnte einer einvernehmlichen Absprache zustimmen, sagt ihre Anwältin

Die wegen Diebstahls angeklagte US-Schauspielerin Lindsay Lohan könnte nach Angaben ihrer Anwältin einer Absprache zustimmen. Lohan würde sich unter Umständen schuldig bekennen, wenn ihr im Gegenzug eine Gefängnisstrafe erspart bliebe, sagte die Anwältin Shawn Chapman Holley am Donnerstag dem US-Sender CNN. Solche einvernehmlichen Absprachen, "Plea Deal" genannt, zwischen Anklage und Verteidigung kommen in den USA häufiger vor.

Am Mittwoch hatte Lohan vor Gericht in Los Angeles auf "nicht schuldig" plädiert. Damit wies die 24-Jährige die Vorwürfe der Staatsanwaltschaft zurück, in einem Schmuckladen eine Goldkette entwendet zu haben.

Bis zu drei Jahre Haft

Nach Zahlung einer Kaution kam Lohan sofort auf freien Fuß. Am 23. Februar muss sie erneut vor Gericht erscheinen. Im Falle eines Prozesses mit einem Schuldspruch drohen der Schauspielerin bis zu drei Jahre Haft. Es ist die bisher schwerwiegendste Anklage gegen Lohan, die seit einer Trunkenheitsfahrt im Jahr 2007 mehrere Male im Gefängnis und wiederholt auf Entzug war. Die Schauspielerin hat immer noch Bewährung. (APA)

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    Wenn Lindsay Lohan auf eine "Plea Deal" einsteigt, könnte ihr eine mögliche Haftstrafe erspart bleiben.

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