Wiener Öffis sollen sicherer werden

10. Februar 2011, 19:23
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Zwölf Maßnahmen bei Technik und Personal

Die Wiener Linien haben in den letzten Monaten ihre Sicherheitsstandards überprüft - und sich nun ein Zwölf-Punkte-Programm für mehr Sicherheit auferlegt. Dabei geht es unter anderem um die schnellere Umrüstung sämtlicher U-Bahn-Türen von Druckluft auf ein elektronisches Schließsystem.

Nachdem im Mai 2010 ein Kind in der Tür eingezwickt und schwer verletzt worden war, hat Wiener-Linien-Geschäftsführer Michael Lichtenegger angekündigt, bis 2019 würden sämtliche Türen der älteren Garnituren ausgetauscht (die neueren wurden bereits mit elektronischer Steuerung geliefert). Nun will man schon bis 2016 damit fertig sein. Außerdem soll das gesamte Fahrpersonal einmal jährlich eine Wiederholungsschulung besuchen. Bei 4000 Fahrern sei sich das in den vergangenen Jahren zeitlich nicht immer für alle ausgegangen, sagt Lichtenegger.

Die Kontrollen bei der verpflichtenden Überprüfung der Fahrzeuge vor jedem Fahrtantritt sollen ebenfalls verstärkt werden, laut Lichtenegger ist es da vermehrt zu Nachlässigkeiten gekommen. Insgesamt sei Öffi-Fahren aber noch immer wesentlich sicherer, als ins Auto zu steigen. "Es kam 2010 zu keinem einzigen tödlichen Unfall." (stem, DER STANDARD, Printausgabe, 11.2.2011)

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    Neuer Einklemmschutz für Silberpfeil-Türen bis 2016.

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