Air France-KLM gibt Gewinnwarnung aus

10. Februar 2011, 11:54
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Fluglotsenstreiks, Wetterprobleme und die gefährliche Sicherheitslage mancher Destinationen führten zu fast 7.000 Flugausfällen

Paris - Die Fluggesellschaft Air France-KLM hat nach eine unerwartet schwierigem dritten Quartal eine Gewinnwarnung herausgegeben. Für das Geschäftsjahr bis Ende März 2011 erwartete man zwar weiterhin ein positives operatives Betriebsergebnis, teilte der Konzern am Mittwochabend in Paris mit. Die geplanten 300 Mio. Euro würden allerdings nicht erreicht.

Als Gründe nannte Air France-KLM die zurückliegenden Fluglotsenstreiks, Wetterprobleme und die Sicherheitslage in Zielländern wie Ägypten, Tunesien, Mali oder Elfenbeinküste. Insgesamt musste die Airline im dritten Quartal allein 6.800 Mittelstreckenflüge streichen.

Zwischen Oktober und Ende Dezember machte Air France-KLM unter dem Strich einen Verlust von 46 Mio. Euro - nach einem Verlust von 295 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Das operative Ergebnis kletterte von minus 245 auf plus 81 Millionen Euro. Der Umsatz erhöhte sich um 13,9 Prozent auf 5,92 Mrd. Euro.

Gemessen am Umsatz ist Air France KLM die größte Airline in Europa.

Neben massivem Schneefall und Arbeitsniederlegungen bekam die Rivalin von Lufthansa und AUA auch die politische Instabilität in einigen Ländern Afrikas zu spüren. Die angespannte Lage in Tunesien, Ägypten sowie der Elfenbeinküste belasten allmählich die Umsätze. (APA)

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