Platin und Palladium auf Mehrjahreshochs

9. Februar 2011, 16:43
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Frankfurt - Aus Furcht vor einer anziehenden Inflation haben Anleger am Mittwoch wieder verstärkt zu Edelmetallen gegriffen. Der Preis für eine Feinunze Platin kletterte um bis zu 0,5 Prozent auf ein Zweieinhalb-Jahres-Hoch von 1.846,50 Dollar (1.353 Euro). Das Schwester-Metall Palladium war mit 836,75 Dollar zeitweise so teuer wie seit zehn Jahren nicht mehr. Gold hielt sich mit 1.364 Dollar nahe seinem Drei-Wochen-Hoch vom Vortag.

Die überraschende chinesischen Zinserhöhung habe das Thema Teuerung wieder stärker ins Bewusstsein der Anleger gebracht, sagten Börsianer. Ohne harte Zahlen seien aber keine weiteren größeren Kursgewinne zu erwarten, betonte Mitsubishi-Analyst Matthew Turner. Die chinesischen Inflationszahlen am kommenden Dienstag könnten aber entsprechende Fakten schaffen. Analysten rechnen für Jänner mit einer chinesischen Inflationsrate von 5,3 Prozent. Platin und Palladium profitierten Händlern zufolge zusätzlich von der boomenden Automobil-Industrie, die diese beiden Metalle zur Herstellung von Katalysatoren benötigt. (APA/Reuters)

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