Zahl der Privatschüler stagniert

9. Februar 2011, 12:12
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Nach starkem Anstieg bis in die 2000er - Derzeit knapp zehn Prozent an Privatschule

Wien - Der Ansturm auf Privatschulen hat in den vergangenen Jahren etwas nachgelassen. Verzeichneten die Einrichtungen in den 1990er und Anfang der 2000er Jahre noch einen starken Anstieg der Schülerzahlen, stagnierte die Zahl der Privatschüler in den letzten Jahren, zeigt eine Auswertung der Statistik Austria.

Im Jahr 1990 besuchten erst knapp 82.500 Kinder eine Privatschule, das waren 7,3 Prozent aller Schüler. Bis 2000 wuchs die Zahl der Privatschüler auf rund 91.000 (7,6 Prozent), bis 2006/07 sogar auf 113.500 Kinder (9,3 Prozent). Anschließend sank die Zahl leicht, bevor sie 2009/10 wieder 113.500 betrug (9,6 Prozent).

Den höchsten Anteil an Privatschülern verzeichnen die berufsbildenden mittleren Schulen (BMS) mit knapp 33 Prozent, gefolgt von den AHS (16 Prozent), den berufsbildenden höheren Schulen (BHS, zwölf Prozent) sowie den Volks- und Hauptschulen (je fünf Prozent).

Nach Bundesländern verfügt übrigens Wien mit Abstand über den höchsten Anteil an Privatschülern (18 Prozent), gefolgt von Salzburg (zehn), Niederösterreich und dem Burgenland (je neun Prozent) sowie Oberösterreich (acht Prozent), der Steiermark und Tirol (je sieben Prozent). Den geringsten Privatschüleranteil weisen Kärnten und Vorarlberg auf (je fünf Prozent). (APA)

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