Rechtschreibtest als Hürde bei Wechsel von Post zur Polizei

9. Februar 2011, 15:54
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Bis Ende 2010 sollten 1000 Mitarbeiter wechseln - Derzeit aber nur 275 Personen im Einsatz

Eigentlich sollten bis zum Ende des Vorjahres 1000 Mitarbeiter der Post oder der Telekom zur Polizei wechseln. Als Anreiz dieses interministeriellen Tauschhandels wurde den Beamten eine 10.000-Euro-Prämie versprochen. Doch nur ein Bruchteil wechselte auch tatsächlich. Seit September 2009 haben sich 759 Post- und Telekombedienstete bei der Polizei beworben. 374 Personen haben den Aufnahmetest um die Exekutive zu unterstützen positiv bestanden. 275 befinden sich derzeit im aktiven Dienst, teilte das Innenministeriums in einer Aussendung mit. Die restlichen Personen haben trotz positiver Absolvierung des Tests aus privaten oder sonstigen Gründen ihr Dienstverhältnis beendet oder gar nicht angetreten.

304 Personen haben das erforderliche Aufnahmeverfahren jedoch nicht geschafft. Der Grund ist jedoch nicht das mangelnde Interesse. Die größte Hürde bei der Aufnahme: Der Rechtschreibtest. Zusätzlich hätten viele auch kein "geeignetes Persönlichkeitsprofil".

81 Personen haben ihre Bewerbung aus persönlichen Gründen zurückgezogen, noch bevor sie ihren Test absolvierten. Das Aufnahmeverfahren besteht aus einem EDV-Test, einem Rechtschreibtest durch den psychologischen Dienst der Sicherheitsakademie (.SIAK) und einem Aufnahmegespräch.  (red, derStandard.at, 9.2.2011)

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    318 Personen wechselten von der Post zur Polizei.

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