iPad 2: Leichter, dünner, schneller, aber ohne Retina-Display

9. Februar 2011, 10:21
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WSJ: iPad 2 bereits in Produktion – schnellerer Chip und Facetime-Kamera

Ein knappes Jahr nach dem Start des erfolgreichen Tablet-Computers iPad steht der Nachfolger in den Startlöchern. Apple habe bereits mit der Produktion begonnen, berichtet das für gewöhnlich gut informierte Wall Street Journal unter Berufung auf eingeweihte Personen.

Neuer Prozessor und Facetime-Kamera

Das neue Modell ist nach den Informationen der Zeitung leichter und dünner, hat einen schnelleren Prozessor und mehr Speicher. Ob mit "mehr Speicher" der Arbeitsspeicher oder der Flash-Speicher gemeint ist, bleibt unklar. Spekulationen zur Ausstattung kursieren bereits seit Monaten. So soll hinter dem neuen A5-Prozessor, der vermutlich auch im iPhone 5 zum Einsatz kommen wird, wie berichtet ein Multi-Core ARM Cortex A9-Chip stehen. Für eine bessere Grafikleistung soll der Imagination PowerVR SGX543 Dual-Core-Chip sorgen. Auf der Vorderseite soll das iPad 2 mit einer Kamera für Apples Videotelefonie-Anwendung Facetime ausgestattet sein, vermutlich mit VGA-Auflösung (0,3 Megapixel) wie es auch bei der Frontkamera des iPhone 4 der Fall ist. Eine zweite Kamera mit 1 Megapixel soll früheren Spekulationen zufolge auf der Rückseite verbaut sein, was weit hinter der integrierten Digicam des iPhone 4 mit 5 Megapixel läge.

Kein "Retina-Display"

Entgegen früheren Spekulationen soll die Auflösung des Displays unverändert bleiben. Das iPad der ersten Generation verfügt über einen 9,7 Zoll großen IPS-Screen mit 1024 x 768 und LED-Hintergrundbeleuchtung. Zuvor war berichtet worden, dass das Display des iPad 2 eine Auflösung von 2560 x 1920 erhalten könnte. Das würde der auf die iPad-Display-Größe umgerechneten Auflösung des Retina-Displays des iPhone 4 entsprechen. Doch laut WSJ habe das Unternehmen Probleme damit eine derart hohe Auflösung für das größere Display umsetzen. Vor allem die Akkulaufzeit würde darunter massiv leiden.

Rätsel um Marktstart

Das aktuelle Modell war im April 2010 herausgekommen und hat sich seitdem rund 15 Millionen Mal verkauft. Apple war es mit dem iPad gelungen, das brachliegende Segment der Tablet-Computer zum Leben zu erwecken. Mittlerweile gelten die schlanken Rechner mit ihrem berührungsempfindlichen Bildschirm als Bedrohung für klassische PCs. Der genaue Marktstart und das Datum der Präsentation des iPad 2 sind noch nicht bekannt, die Informanten der Zeitung sprechen von einem baldigen Start. Der Preis soll sich auf dem Niveau des ersten Modells bewegen, das ab 499 Euro erhältlich ist. Apple gibt zu noch nicht veröffentlichen Produkten wie immer keinen Kommentar ab. (Birgit Riegler/APA/derStandard.at, 9. Februar 2011)

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    Gerüchte um iPad 2 verdichten sich.

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