Handgelenk-Handy in 20 Minuten ausverkauft

12. Mai 2003, 09:47
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Erste Produktionscharge von 1.000 Stück in kurzer Zeit abgesetzt

NTT DoCoMo scheint mit dem Handgelenk-Handy Wristomo den technophilen Nerv der Japaner genau getroffen zu haben. Nach Angaben des Unternehmens war 20 Minuten nach Verkaufsstart im Internet am 7. Mai die gesamte erste Produktionscharge von 1.000 Stück ausverkauft. Damit wurde fast jede Sekunde ein Online-Kauf abgewickelt.

Ausgeliefert

Die ersten Auslieferungen sollen in einigen Wochen anlaufen. Wann die Geräte eines zweiten Produktionslaufes verfügbar sein werden, ist noch nicht bekannt. Das im Mobilfunk-System PHS (Personal Handy Phone Standard) funkende Gerät lässt sich wie eine Armbanduhr tragen, ist wasserfest und kostet umgerechnet gut 300 Euro. Das Gerät kann E-Mails bis zu einer Länge von 6.000 Zeichen senden oder empfangen. Die Übertragungsrate beträgt 64 kbps.

Neu

Der PH-Standard ist der Nachfolger der in Europa und Asien etablierten Schnurlostechnik DECT. DECT und PHS können Daten mit 128 KBit/s übertragen, Advanced PHS wird ein Megabit bieten. Der besondere Vorteil von PHS-Geräten ist deren geringer Stromverbrauch, der mehrere hundert Stunden Laufzeit bei sehr niedrigem Handy-Gewicht ermöglicht (rund 70 Gramm). An die Grenzen von PHS stoßen Anwender mit GSM-Ansprüchen. Wer sich schneller als mit 40 Stundenkilometern von Zelle zu Zelle bewegt, muss Gesprächsabbrüche in Kauf nehmen. (pte)

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