Bei Warner Music geht es weiter abwärts

8. Februar 2011, 15:32

Verlust erhöhte sich im ersten Quartal von 17 auf 18 Mio. Dollar - Umsatz fiel um 14 Prozent auf 789 Mio. Dollar

Die Warner Music Group, musikalische Heimat von Seal, James Blunt oder den Bee Gees, leidet schwer unter der Abwanderung des Musikgeschäfts ins Internet. Im ersten Geschäftsquartal (Ende Dezember) sank der Umsatz um weitere 14 Prozent auf 789 Mio. Dollar (582 Mio. Euro). Der Verlust erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 17 Mio. auf 18 Mio. Dollar.

iTunes-Store

Firmenchef Edgar Bronfman begründete das schlechte Abschneiden am Dienstag mit der harten Konkurrenz. Langfristig werde Warner Music aber wachsen, sagte er. Derzeit versucht Bronfman, durch Einsparungen die Verluste in Grenzen zu halten und dadurch Zeit zu gewinnen. Bronfman sucht US-Medienberichten zufolge nach Wegen, um mit einem Branchen-Partner zu verschmelzen.

Die gesamte Musikbranche befindet sich im Umbruch. Die CD-Verkäufe, früher eine sichere Einnahmequelle, gehen immer weiter zurück. Das Geschäft mit digitaler Musik im Internet haben andere Mitspieler fest in der Hand - wie Apple mit seinem iTunes-Store oder der weltgrößte Onlinehändler Amazon. (APA)

hopper
01
13.2.2011, 15:51
Kein Wunder

Wie soll man auch von neuen Alben erfahren wenn man keine Werbung mehr erlaubt (youtube und co)

Shrike
08
12.2.2011, 18:07

Ein guter Tag beginnt mit einer Nachricht über den Niedergang der Musikm$fia.

Hätten vielleicht das Geld lieber in den Aufbau eines Onlineportals investieren sollen, anstatt in Gerichtsprozesse gegen Kinder und Arbeitslose.

Walter Kaiser.
00
13.2.2011, 09:00
Danach kommt die Online-Mafia

Erzmagier
00
12.2.2011, 17:40

Warner hat sich wohl auf youtube mit seinen Sperren keinen guten Ruf eingebracht...

wurzbar
02
12.2.2011, 15:34
789

Immer noch zu viel!

WeltEnSTurm
00

:D

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.