Pool mit Energie aus Krematorium

8. Februar 2011, 14:36
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Eine Kleinstadt leistet einen ungewöhnlichen Beitrag zum Klimaschutz

London - Trotz heftiger Kontroversen beschloss der Stadtrat der zentralenglischen Stadt Redditch, das öffentliche Schwimmbad der Gemeinde künftig mit der überschüssigen Energie aus einem Krematorium zu beheizen. Noch in diesem Jahr soll demnach der Bau einer entsprechenden Verbindung zwischen dem Krematorium und dem neuen Freizeitzentrum von Redditch beginnen.

Die Gewerkschaft für den öffentlichen Dienst (Unison) hatte das Vorhaben als "krank" bezeichnet. Es beleidige die Gefühle der Anrainer. Nach Angaben der Stadtratsvorsitzenden Carole Gandy soll der Plan bei den Einwohnern aber auf große Zustimmung stoßen, viele hätten den Einsatz ihrer Verwaltung für "innovative Ideen" gelobt. Die Krematoriums-Hitze werde bisher einfach in die Luft geblasen, argumentierte ein Behördensprecher. Nach Berechnungen des Rats lassen sich auf diese Weise jährlich 16.500 Euro an Heizkosten für das Schwimmbad sparen. (APA)

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    (Symbolfoto)

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