Geschäftsklima-Erwärmung in Osteuropa setzt sich fort

8. Februar 2011, 13:03
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Investoren erwarten anhaltenden Konjunkturaufschwung - Ukraine positiver beurteilt als zuletzt - Russland als attraktiver Markt eingestuft

Wien - Das Geschäftsklima in Mittel- und Osteuropa hat sich weiter verbessert. Zum siebenten Mal in Folge sei der entsprechende Index gestiegen, teilten die Oesterreichische Kontrollbank (OeKB) und Thomson Reuters und am Dienstag mit. Der von den beiden Unternehmen für die Region errechnete Geschäftsklimaindex Mittel- und Osteuropa erhöhte sich um weitere fünf Prozentpunkte auf 34 Punkte.

Die Aussichten sind weiter positiv. Sowohl für das laufende Geschäft als auch für die Erwartungen in den nächsten Monaten haben die Unternehmen ihre Einschätzungen nach oben geschraubt.

Die jüngsten Zahlen zum Geschäftsklima bestätigen den anhaltenden Aufwärtstrend der vergangenen Quartale. Für nahezu alle Länder wird eine Fortsetzung des Konjunkturaufschwunges gesehen, wenn auch in unterschiedlichem Tempo. Optimistischer als zuletzt wird von den Unternehmen die Ukraine gesehen. Auch Russland wird der Umfrage zufolge nach wie vor als attraktiver Markt eingestuft.

Trotz der wachsenden Zuversicht bleiben die Unternehmen aber vorsichtig. Bei der Erschließung neuer Märkte oder Investitionen in bestehende Standorte sei man generell weiter zurückhaltend, ist der Umfrage zu entnehmen.

Österreichs Wirtschaft ist eng mit Mittel- und Osteuropa verflochten. Die Banken gehören zu den führenden Instituten der Region und mussten in den vergangenen Quartalen viele Hunderte Millionen Euro an Vorsorge für faule Kredite bilden. Die Industrie war mit teilweise hohen Absatzrückgängen konfrontiert gewesen.

Für die vierteljährliche Erhebung der OeKB wurden im Jänner 400 Unternehmen mit 1.400 Beteiligungen in der Region befragt. (APA/Reuters)

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    Mit dem Geschäftsklima in CEE geht es nach oben.

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