Lagerfeld: "Ich bin nicht so sehr für Kontakt"

8. Februar 2011, 12:36
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Im Magazin "Playboy" erklärte der Modeschöpfer seinen Faible für Lederhandschuhe

München/Wien - Der deutsche Modeschöpfer Karl Lagerfeld, der für seinen eigenwilligen Kleidungsstil bekannt ist, rechtfertigte im Magazin "Playboy" laut Vorausmeldung sein ständiges Tragen von Lederhandschuhen: "Sie tragen doch auch Schuhe! Hat man Sie schon mal gefragt, warum Sie Schuhe tragen? Das ist nicht, um meine Hände zu kaschieren, die übrigens fleckenlos sind. Das ist Kontaktvermeidung. Wir leben in einer schmutzigen, verdreckten Welt. Ich bin nicht so sehr für Kontakt."

Männlich = negativ

Mit dem Attribut "typisch männlich" verbindet der Modedesigner übrigens nur Negatives. "Das riecht nach Schweiß." Er selbst möge keinen Schweiß und vermeide ihn selbst, indem er auf Fleisch und Alkohol verzichte und nicht viel esse. Genuss am Essen kennt er nicht. "Ich kann auch nicht kochen. Ich kann nichts machen. Ich weiß, wie man einen Eisschrank aufmacht, aber damit hat es sich."

Dem deutschen Modeschöpfer Karl Lagerfeld ist egal, wann er stirbt, aber er möchte unbedingt verbrannt werden. "Entsetzlich, Maikäfer im Körper, nee, vielen Dank", sagte der 77-Jährige dem  "Playboy". Sein Vermächtnis interessiert den Designer nicht. "Ist mir egal, da bin ich ja nicht da, ist mir wurst", wurde der Designer zitiert. (APA)

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    Karl Lagerfeld kleidet Füße und Hände.

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