Tourengeher von Helikopter geborgen

8. Februar 2011, 08:27
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Taubergung in der Finsternis - Schwerverletzter Mann in Kooperation von ÖAMTC- und Polizeihubschrauber gerettet

Eine Meisterleistung haben am Montagabend die Besatzungen zweier Hubschrauber des ÖAMTC und der Polizei vollbracht. Sie haben in der Finsternis einen in einer Eisrinne am obersteirischen Hochschwab abgestürzten Tourengeher geborgen. Auch die Begleiterin des Tourengehers wurde in Kooperation von Bergrettung, Polizei und ÖAMTC aus ihrer misslichen Lage gerettet. Der schwer an den Beinen Verletzte wurde vom C15 aus Ybbsitz ins Krankenhaus Amstetten geflogen.

Die beiden Tourengeher waren am Hochschwab unterwegs gewesen, als der Mann aus noch ungeklärter Ursache in einer Eisrinne abstürzte. Seine Begleiterin setzte einen Notruf und machte sich auf den Weg zur Biwakschachtel zwischen einer Alm und dem Schiestlhaus.

Hubschrauber-Kooperation

Die beiden von Landeswarnzentrale alarmierten Hubschrauber C15 des ÖAMTC und die "Libelle" der Polizei von der Flugeinsatzstelle Graz-Thalerhof vollbrachten in der hereinbrechenden Dunkelheit ein Bravourstück: Erst wurden Bergrettungsleute auf das Plateau geflogen, dann suchten die Helikopter erfolgreich nach dem Verunglückten.

Die "Libelle" leuchtete - direkt hinter dem C15 - mit einem starken Schweinwerfer die Unglücksstelle aus, während der Flugretter des ÖAMTC-Hubschraubers den Tourengeher per Tau barg. Dann wurde der Verletzte zu einem Zwischenlandeplatz geflogen, vom Notarzt versorgt und ins LKH Amstetten geflogen. (APA)

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