Skifahrerin prallte gegen Betonmauer und starb

8. Februar 2011, 07:15
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Dritter tödlicher Unfall innerhalb weniger Tage in Tirol

Nach dem Sprung über eine Schanze ist am Montag in Kirchberg im Tiroler Bezirk Kitzbühel eine rumänische Skifahrerin tödlich verletzt worden. Die 35-Jährige war nach Angaben der Polizei gegen eine Mauer geprallt. Der Notarzt eines alarmierten Notarzthubschraubers konnte nur noch den bereits eingetretenen Tod der Urlauberin feststellen.

Zwei weitere Tote in Tirol

Bei einem Skiunfall im freien Gelände war am Wochenende ein 48-jähriger Deutscher bei Maurach im Karwendelgebirge so schwer verletzt worden, dass er im Krankenhaus starb. Der Urlauber war in felsdurchsetztem Gelände gestürzt und bis auf einen alten Lawinenkegel geschleudert worden. 

Zunächst war ein Lawinenabgang vermutet worden. Beim Eintreffen der Bergrettung hatte das Team eines Notarzthubschraubers aus Bayern den Verunglückten bereits versorgt und geborgen. Der 48-Jährige war in die Intensivstation der Universitätsklinik Innsbruck geflogen worden, wo ihm allerdings nicht mehr geholfen werden konnte.

Schwede stürzte 30 Meter ab

Bereits am Samstagnachmittag war ein 46-jähriger Schwede in St. Anton am Arlberg tödlich verunglückt. Laut Polizei waren er und zwei gleichaltrige Landsmänner im Skigebiet "Arlensattel" mit hohem Tempo über die Piste Nr. 12 hinausgeraten. In steil abfallendem waren die drei Schweden etwa 30 Meter hinuntergesprungen und dabei zu Sturz gekommen.

Beim Aufprall hatte der 46-Jährige tödliche Verletzungen erlitten, der zweite Skifahrer war mit schweren und der dritte mit leichten Verletzungen davongekommen. Der Schwerverletzte war mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus Zams geflogen worden, der Leichtverletzte konnte nach ärztlicher Versorgung wieder entlassen werden. (APA)

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