Tod einer 73-jährigen Deutschen weiter mysteriös

7. Februar 2011, 13:06
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Tochter weiter verschwunden - Möglicherweise auf Flucht wegen Schwierigkeiten mit Ex-Partner

Nach dem mysteriösen Tod einer 73-jährigen Deutschen in Wien tappt die Polizei weiter im Dunkeln. Von der Tochter (48), die der Bestattung Wien per E-Mail vom Tod der Frau berichtet hatte, fehlte am Montag weiter jede Spur. Man sei in Kontakt mit deutschen Ermittlern, um mehr Klarheit in den Fall zu bringen, so der knappe Kommentar der Wiener Polizei am Montag. Die Obduktion der Toten soll frühestens am Dienstag stattfinden. Anzeichen auf Fremdverschulden gab es zunächst nicht.

Die Leiche der Pensionistin war von Beamten in einer Wohnung in Wien-Brigittenau entdeckt worden, nachdem ihre Tochter am 3. Februar ein Mail an die Wiener Bestattung geschickt hatte, in dem sie über das Ableben der Mutter berichtete. Demnach soll die 73-Jährige an einer Krankheit gestorben sein. In dem Schreiben bat die 48-Jährige auch darum, die Polizei zu informieren. Kurios erscheint, dass die Tür der Pensionistin mit Klebestreifen abgedichtet war.

Von der 48-Jährigen fehlt jede Spur. Gemeldet waren beide Frauen in Deutschland. Laut "Kronen Zeitung" (Montagsausgabe) soll die 73-Jährige unter falschem Namen in Wien gelebt und ihre Tochter versteckt haben, da diese samt Sohn auf der Flucht vor ihrem Ex-Partner sei. Bei der Polizei konnte man dies am Montag nicht bestätigen. Diese These sei derzeit Gegenstand von Ermittlungen, hieß es. (APA)

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