Faszination Busen

7. Februar 2011, 13:14
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Donnerstag auf Arte: Nie war der Busen so präsent wie heute - Die Doku "Kult um den Busen" schaut genauer hin

Weibliche Formen und ihr Anblick lösen unterschiedlichste Assoziationen und Fantasien aus. Der Busen steht, mal gut kaschiert, mal gekonnt in Szene gesetzt oder gar entblößt, für Erotik, Mutterschaft, Freizügigkeit und Natürlichkeit gleichermaßen. Dabei ist er in der Werbung, in Filmen und Musikvideos allgegenwärtig. Doch auch die Kunst hat seit langem den Reiz der weiblichen Brust erkannt. Die Dokumentation widmet sich dem wohl weiblichsten aller Körperteile.

Nie so präsent wie heute

Ob beim Striptease, bei Modenschauen mit ultra-durchsichtigen Tops, in Comics, Filmen, Romanen, Videoclips oder Werbespots: Nie war der Busen so präsent wie heute. In der heutigen Welt des Marketings sind entblößte Brüste eine sichere Währung. Im Spannungsfeld zwischen Rückbesinnung auf sogenannte "natürliche Weiblichkeit" und einem Trend zum Stillen einerseits und dem Streben nach ästhetischer Perfektion andererseits geraten Frauen und Männer gleichermaßen unter Druck.

Fantasien und Komplexe

Die Dokumentation geht den erotischen Fantasien rund um den Busen nach und untersucht die damit verbundenen Komplexe, aber auch, wie anregend weibliche Rundungen für künstlerisches Schaffen sein können. Zu Wort kommen unter anderem der Schriftsteller Martin Monestier, die Sängerin Olivia Ruiz, die Fotografin Bettina Rheims, die Comic-Autorin Hélène Bruller, der Maler Terry Rodgers, die Sängerin Diane Tell, die Striptease-Tänzerin Miss Julietta la Doll und die Bürgerrechtlerin und CDU-Abgeordnete Vera Lengsfeld. (red)

Info

10. Februar um 21:55, "Kult um den Busen" auf Arte

Link

Arte "Kult um den Busen"

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    Die Dokumentation "Kult um den Busen" widmet sich dem oft in Szene gesetzten Körperteil.

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