Österreichs IT-Nutzer in EU am wenigsten von Computerviren betroffen

7. Februar 2011, 11:34
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Nur 14 Prozent - Bulgarien mit 58 Prozent am unsichersten - Durchschnitt der EU-27 bei 31 Prozent

Österreichs Internetnutzer waren im vergangenen Jahr im EU-Vergleich am wenigsten mit einem Computervirus konfrontiert. Wie das EU-Statistikamt Eurostat am Montag mitteilte, war Bulgarien mit 58 Prozent negativer Spitzenreiter. Der Durchschnitt der EU-27 lag bei 31 Prozent von Internetnutzern, die von einem Virus betroffen waren.

Keine Daten gab es aus Rumänien

Hinter Bulgarien folgen Malta (50 Prozent), Slowakei (47), Ungarn (46), Italien (45), Estland (42), Lettland (41), Portugal und Slowenien (je 37), Frankreich, Griechenland, Zypern und Litauen (je 34), Spanien (33), Belgien (32), Schweden und Großbritannien (je 31), Polen (30), Dänemark (29), Luxemburg (28), Tschechien (26), Niederlande (23), Deutschland (22), Finnland (20), Irland (15) und Österreich (14). Keine Daten gab es aus Rumänien.

"Pharming"

Nicht so gut liegt Österreich, was finanzielle Verluste durch "Phishing" (betrügerische Emails), "Pharming" (Umleitung auf eine gefälschte Webseite) oder Missbrauch der Bank- bzw. Kreditkarte betrifft. Negativer Spitzenreiter ist Lettland mit acht Prozent Betroffenen, vor Großbritannien (7), Österreich und Malta (je 5). Die geringsten Probleme in diesem Bereich wiesen Bulgarien, Tschechien, Litauen, Polen, Slowenien und die Slowakei mit je einem Prozent auf. (APA)

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