Kuba: Museumsstücke im täglichen Einsatz

Petra Zelenka, 22. März 2011, 16:51

Leserin Petra Zelenka war in Kuba und hat dokumentiert, wofür die Insel bekannt ist: einsatzbereite Oldtimer und bröckelnde Kolonialarchitektur. Eine Ansichtssache

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foto: petra zelenka

Die Hauptstadt Havanna lebt von ihrem morbiden Charme und einer einzigartigen Mischung aus Tropen und Sozialismus.

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15 Postings
US-Oldtimer

Die US-Oldtimer in Havanna sind alleine eine Reise wert. Fotogalerie von 34 Fahrzeugen gibts hier http://www.facebook.com/album.php... &aid=52455

wunderwunderschönes land.

am besten individuell zu bereisen - mit auto, bus, flieger... aber auch die hotels sind ganz gut. casa particulares (privatunterkünfte) sind eine erfahrung fürs leben - zumeist gutes essen - supernett - kaum zu beschreiben - ganz anders als in unseren breitengraden - und sicher.

der typische auf die schulter der einheimischen klopfende,wie toll kuba ist,..... tourist eben.....

tolle photos,

aber einige autos am linken rand von bild 2 dürften doch durch das importverbot gerutscht sein!

Meiner Information nach werden vor allem französische Autos importiert.

Kuba: Museumsstücke im täglichen Einsatz

ja eh, Fidel, Raul....und ja, die Autos auch...

Wahnsinn...

Tolle Fotos!

Bild 13

Wahrscheinlich eine russische Ural. Die gibt es nach wie vor zu kaufen. War auf der Motorradmesse in Linz ausgestellt.

Empfehlenswert

Ich bin vier Wochen durchs Land gefahren und kann unbedingt empfehlen, es so zu machen. Wer in einen Club geht, sieht so gut wie nichts. Stattdessen kann man sehr günstig in Privatunterkünften wohnen (~12-15 Euro pro Nacht für 2 Personen, aus Fairness bitte nicht zu hart verhandeln, diese Menschen sind arm), wo großteils auch sehr gut gekocht wird und wo man die Menschen mit seinem Geld direkt unterstützt. Die schönen Bilder dieser Anssichtssache stammen von Orten, die man zu größten Teil mit der Viazul Buslinie oder günstigen Taxifahrten erreicht. Ein Miet-Auto ist teurer, ist sicher kein Oldtimer und ist nicht notwendig, da die Taxifahrer gerne einen ganzen Tag warten oder einen später wieder abholen. Am besten vorher einen kleinen Sprach

habe Kuba...

...individual mit dem Mietauto bereist, war eher mühsam, kaum Wegweiser, also eine gute Straßenkarte mitnehmen! Wir hätten den Flughafen fast nicht gefunden, weil er nicht angeschrieben war. Aber nachdem der (Inlands-)Flug dann eh mit 18 h Verspätung ging, wars egal.

Die casas particulares und die paladares sind naturgemäß unterschiedlich, aber grundsätzlich gegenüber irgendwelchen (staatlichen) Hotels oder Restaurants vorzuziehen.
Es will halt immer irgendwer was von einem (die Schuhe oder das T-Shirt - auch wenn man es gerade trägt).

Am besten vorher einen kleinen Sprachkurs (z.B. von Pons) durcharbeiten, denn Englisch spricht außerhalb der Touristen-Kitschlokale kaum jemand.

Ja, so schauert's in ganz Osteuropa auch aus

wenn wir nicht zig Milliarden EU-Gelder hinpumpen würden

Sie wissen, daß die Stadtverschönerungen kräftig EU-finanziert sind ?

Plus die 270 Milliarden, mit denen allein die Ösi-Banken in Osteuropa drinhängen, pardon: "engagiert sind"

(für die wir das Bankenstützungspaket bezahlen)
[wofür man uns zum Ausgleich die Familienförderung gekürzt hat]

Zudem ist für Kuba 1/2 Jahrhundert Boykott des wichtigsten Handelpartners, leider ein Schurkenstaat, auch nicht sehr förderlich.

Ein Schwachsinn wie aus einer Werbebroschüre der FPÖ/BZÖ:

vor allem österreichsche Banken verdienen Milliarden gerade (und ausschliesslich) in "Osteuropa", tausende Firmen aus dem "Westen" machen richtig Kohle dort.
Da kann man sicherlich aus dem EU-Budget ein wenig springen lassen.

Wenns in Osteuropa ohne EU-Milliarden so ausschauen würd, sollten wir sofort die Zahlungen einstellen. Die Ami-Schlitten, weißen Sandstrände und jeden Tag Sonnenschein dürfen wir uns nicht entgehen lassen.

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