Stressbewältigung

Liebe ist die gesündeste Hirnnahrung

7. Februar 2011, 10:33
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    foto: apa/patrick pleul

    Umarmungen und Küsse helfen im späteren Leben

Liebe fördert die Gehirnentwicklung - Zuneigung im Babyalter hilft lebenslang bei der Bewältigung von Problemen und Belastungen

Montreal - Liebe ist wichtig für die Entwicklung unserer Gehirne. Das betonen Forscher des kanadischen Douglas Institute. In mehreren Untersuchungen zeigen sie auf, dass die liebevolle Zuneigung der Mutter, jedoch auch des Vaters in den ersten Lebensjahren enorme Bedeutung für ein Kind hat. Je mehr Liebe es in dieser Zeit erfährt, desto besser kann es im ganzen Leben mit negativen Erfahrungen umgehen.

Nahrung und Berührung entscheiden

Eine Form dieses Liebeserweises ist für die Forscher um Claire-Dominique Walker die Menge und Qualität der Muttermilch, sowie der innige Kontakt zur Mutter. Dass Umarmungen, Küsse und deutlich gezeigte Zuneigung der Eltern später Belastungen leichter ertragbar machen, berichtete schon im Vorjahr Joanna Maselko im "Journal of Epidemiology and Community Health". Ein Psychologe bewertete dabei während einer Routineuntersuchung, wie gut Mütter auf Gefühle und Bedürfnisse ihres Kindes reagierten. Im späteren Erwachsenenleben konnten geliebte Kinder deutlich besser mit allen Arten von Leid umgehen.

Auch auf die Stressbewältigung wirkt sich der liebevolle Kontakt aus, zumindest im Testsetting: Der Nachweis bei Menschen gelang Jens Pruessner in der Zeitschrift "Journal of Psychiatry and Neuroscience". Er bestimmte bei jungen Erwachsenen das Stressniveau von Psyche und Körper und erhob das Niveau des Stresshormons Cortisol im Blut. Zur Überraschung des Forschers war allerdings wenig Cortisol sowohl bei den als Kind sehr geliebten als auch bei den vernachlässigten zu finden. Bei der ersten Gruppe ging das allerdings auf hohen Selbstwert zurück, bei der zweiten auf sehr geringen", so Pruessner. Cortisol zeige somit nur in Verbindung mit psychologischen Tests die Gefahr einer Stresserkrankung an.

Immunsystem stärker

Eine Studie in "Molecular Psychiatry" beweist hingegen, dass man Folgen der liebenden Fürsorge von Vater oder Mutter auch in einer besseren Funktion des Immunsystems findet. "Die Wirkungen guter Elternschaft setzen auch Gesundheitsrisiken außer Kraft, die schlechte soziale Bedingungen mit sich bringen. Das sieht man sogar bis auf der Ebene der Gene", berichtet Studienleiter Steven Cole. (pte/red)

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Posting 1 bis 25 von 117
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politisch verfolgt
13
10.2.2011, 14:01
Eine Form dieses Liebeserweises ist für die Forscher um Claire-Dominique Walker die Menge und Qualität der Muttermilch, sowie der innige Kontakt zur Mutter.

unfaßbar, wie politisch unkorrekt und backlashig dieser artikel ist. konnten die tanten von die.stadtrand ihn nicht verhindern? immerhin kann berichterstattung dieser art in einzelfällen dazu führen, daß frauen ein jahr oder sogar - wahnsinn - länger bei ihren babies daheim bleiben.

A Voice
11
Schade

daß ein mMn guter und wichtiger Ansatz der Zuwendung (Gib ihnen Wurzeln und dann Flügel) von den Esoterikern gleich mal wieder aufgegriffen und ins unkenntliche verzerrt wird - Bowden, Therapeutic Touch usw usf. Die Wissenschafter werden wohl dran bleiben und mit der Zeit wird sich's wohl rauskristallisieren.

Spaceman Spiff
01

"Das sieht man sogar bis auf der Ebene der Gene"

Das hoert sich nach Junk-Science an.

improved Viagra
01

alter Hut,
mindestens 2000 Jahre alt

Barbarin
11
Stimmt, aber obwohl wir in Europa die Aufklärung hinter uns...

...haben und obwohl das Psychologen schon seit knapp einem Jahrhundert mit Brief und Siegel bestätigen, zu wenig Liebe, viel zu wenig!

gastrosoph
00
Welch eine Erkenntnis...

Bedenklich finde ich die Aussage, dass 'Liebe' soziale Benachteiligung ausgleicht. Denn viele andere Studien beweisen das Gegenteil - mental und körperlich. Und Liebe ist genauso ein schwammiger Begriff wie Seele oder Psyche. Wissenschaft kommt von Wissen schaffen, nicht aber von Verbrämen.

astemp79
103
Und nun noch einen KLEINEN Schritt weiter ...

... und die Schulwissenschaft würde - endlich - erkennen, warum geistige Heilmethoden wie Handauflegen, Therapeutic Touch etc. so große Erfolge haben.
Liebe ist der Schlüssel zu Heilung. und das immer, nicht nur in der Kindheit.

metall81
24
Sie meinen also bis zum Ende des 19 Jhdt. haben...

...die Eltern ihre Kinder sowenig geliebt, dass jedes 2. vor dem Erreichen de 5. Lebensjahres gestorben ist?

Barbarin
31
Wenn Sie sich mit den Fakten

...beschäftigen würden (BITTE MACHEN SIE DAS), wie es um die Ernährung und Wohn- und Lebensbedingungen im 19. Jhd für ca. 90% der Bevölkerung ausgesehen hat, würde die Antwort klar und deutlich vor Ihnen stehen.

Maslow lässt grüssen....

Zu den wahren Ursachen: Existenzkämpfe, schlechte und zu wenig Nahrung, schmutzige, kalte Wohnräume (wenn überhaupt vorhanden)...sagt Ihnen der Ausdruck "Schlafgänger" was?

Wenn nicht, bitte schämen und neu posten! Danke!

metall81
00
Medizinische Versorgung haben'S vergessen.

Barbarin
11
Nein, nicht vergessen....

...aber wenn Nahrung und sonstige Umstände mangelhaft sind, ist Medizin nebensächlich...

Tethys
22
ist Medizin nebensächlich

Aha. Danke. Kinderlähmung? Diphterie? Da war die Medizin "nebensächlich"? Wie das denn bitte??

Barbarin
31
?

Wenn Ihr Kind verhungert, kann es keine Kinderlähmung oder Diphterie bekommen, verstanden?

Weil vorher tot!?

Verhungern geht schneller....Nahrung ist 1000000 x wichtiger als Mediziin (welche ist wurst)!

Ohne Essen und Trinken ist so ziemlich ALLES nebensächlich!

e.kronberg
00
10.2.2011, 15:30
soso

soll ja sowas von Muttermilch für die ersten Jahre geben....
sogar in afrik. Ländern werden Säuglinge gestillt.

Nur bekommen sie auch eine Grundimunisierung wie bei uns... wohl nicht.
Aber dafür durften sie ja einige Jahre in Qualen leben bis sie verhungert...

fertigprodukt
11

vor allem: wenn jemand hungern, erkrankt er an allem möglichen.

metall81
00
10.2.2011, 05:53
Außer an Krankheiten gegen die man geimpft ist.

Tethys
11

Wieviel Prozent der Kinder sind zwischen dem 17. und Beginn des 20. Jahrhunderts verhungert - und wieviel Prozent sind an Krankheiten gestorben?

Krankheiten (die heute dank Medizin in unseren Breiten ausgerottet sind) waren Todesursache Nummer eins. "Nebensächlich" ist medizinische Versorgung mitnichten.

fertigprodukt
00

in der 3. welt würden genauso wenig kinder sterben wie in der 1. wenn nur die lebensumstände (wasser, nahrung, hygiene, soziale umstände) anders wären.

e.kronberg
00
10.2.2011, 15:21

Fertigprodukte essen sind auf Dauer ungesund.

Tethys
02
10.2.2011, 08:48

Wollen Sie die Aussage Ihres Postings nochmal überdenken?

metall81
02
10.2.2011, 05:58
Wow, wenn in der Dritten Welt die Lebensumstände so wären,...

...wie in der ersten Welt gäb's dort nicht die Zustände der Dritten Welt. Was für eine bahnbrechende Erkenntnis. Sind Sie zu dieser ganz allein gekommen, oder hat Ihnen ein zehnjähriger dabei geholfen?

metall81
22
Die Kinder sind damals aber nicht verhungert.

Sie waren schlecht ernährt, ja, aber sie sind in den seltensten Fällen verhungert. Dann sind Sie an Krankheiten gestorben, die bei entsprechender med. Versorgung entweder gar nicht bekommen hätten, oder welche leicht geheilt hätten werden können.

Aber das interessiert Sie sicher nicht, denn im Taka-Tuka-Land, wo Sie leben war das sicher alles anders.

Barbarin
51
Mit Logik haben Sie es nicht gell?

Weniger Abgaben an den Lehensherren....mehr Nahrung....

Statt ausreichend Nahrung würden Sie Medikamente empfehlen, obwohl Nahrung gesünder, billiger und leichter verfügbar ist?

Sie sind 100 % von der Phrama bezahlt.

So ein Schwachsinn!

metall81
05
10.2.2011, 05:52
Ja ich bin ein bezahlter Pharmaposter.

Gestern haben wir eine Zeitmaschine erfunden, deswegen propagiere ich nun den Verkauf von Medikamenten im 18. Jahrhundert.

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