Bremer Reederei in Kontakt mit Schiffsentführern

5. Februar 2011, 21:13
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Piraten-Emissär stellte Forderungen - Mindestens zwei Seeleute getötet

Bremen - Die Bremer "Beluga"-Reederei hat laut einem Fernsehbericht erstmals Kontakt zu den Entführern des Schiffes "Beluga Nomination" gehabt. Das habe eine Firmensprecherin auf Nachfrage des Fernsehmagazins "buten un binnen" von Radio Bremen gesagt, berichtete der Sender am Samstagabend. Demnach meldete sich ein von den somalischen Piraten ernannter Vermittlungsführer in Bremen und stellte Forderungen. Welche das sind, wollte Reedereichef Niels Stolberg laut Radio Bremen nicht sagen.

Die "Beluga Nomination" war vor zwei Wochen im Indischen Ozean gekidnappt worden. Mindestens zwei Seeleute wurden bei der Entführung getötet. Am Freitagabend teilte die Reederei mit, möglicherweise seien sogar drei Besatzungsmitglieder ums Leben gekommen. Vermutlich seien zwei Seeleute von den Piraten erschossen worden, zudem sei der leitende Ingenieur des Schiffes bei einem Fluchtversuch "womöglich ertrunken", hieß es. Es sei aber noch immer unklar, "was im Detail wirklich passiert ist".  (APA/dpa)

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