Präimplantationsdiagnostik

"Der Zugang zu Medizin ist eine finanzielle Frage"

4. Februar 2011, 18:07
  • Artikelbild
    foto: standard/robert newald

    "Ich habe viele Patientinnen, die ihr behindertes Kind über alles lieben, aber eine weitere Schwangerschaft bei einer Behinderung beenden würden" - Husslein plädiert für Wahlmöglichkeit.

    Peter Husslein (58) ist Vorstand der Universitätsklinik für Frauenheilkunde am AKH und trat damit in die Fußstapfen seines Vaters Hugo Husslein, der die Klinik von 1964 bis 1979 leitete. Husslein betreibt mit "Fetomed" private gynäkologische Zentren in Wien und Niederösterreich. Er ist verheiratet mit der Belvedere-Direktorin Agnes Husslein.

Präimplantationsdiagnostik und Eizellenspenden werde es in Österreich bald geben, sagt Peter Husslein, Leiter der Frauenklinik am Wiener AKH

Das ärztliche Gespräch sei den Kassen zu wenig wert, sagt Peter Husslein, Leiter der Frauenklinik am AKH. Präimplantationsdiagnostik und Eizellenspenden werde es in Österreich bald geben, sagte er zu Andrea Heigl und Bettina Fernsebner.

Standard: In der Debatte darüber, ob die Haftung für Ärzte, die Behinderungen bei ungeborenen Kindern übersehen, abgeschafft werden soll, haben Sie gesagt, Schadenersatz sei wirksamer als ärztliches Ethos. Diskreditieren Sie damit nicht Ihren eigenen Berufsstand?

Husslein: Man muss aufpassen, dass Angst nicht der dominierende Faktor in der Arzt-Patienten-Beziehung wird. Der Wegfall der Haftung birgt aber die Gefahr, dass die Qualität sinkt. Das ist kein Angriff auf die Kollegen - es ist menschlich, dass man sich mehr bemüht, wenn man weiß, dass man für einen eventuellen Schaden haftet. Es ist auch nicht wirklich logisch, dass nur der Paragraf 97 Absatz 2 aus der ärztlichen Haftung herausgenommen werden soll, also den Schwangerschaftsabbruch nach dem dritten Monat. Da werden auch ethische Fragen angesprochen: In Wirklichkeit geht es darum, den Paragrafen zu streichen oder abzuschwächen, weil ihn einige Diskutanten inhaltlich und emotional nicht akzeptieren wollen. Die Diskussion über das Schadenersatzgesetz finde ich daher nicht ehrlich.

Standard: Werden alle Schwangeren gleich betreut, unabhängig von Bildung und Einkommen?

Husslein: Das Angebot ist - durchaus im Gegensatz zu anderen Bundesländern - in Wien tatsächlich gleich. Die Möglichkeiten, die die Medizin bietet, involvieren aber auch die freie Entscheidung der Betroffenen. Das ist ein komplexes Bildungsproblem, und es darf auch keine sprachlichen Barrieren geben. In einer Privatordination wird die Zeit für das Gespräch abgegolten, aber die Sozialversicherung bezahlt das nicht adäquat. Insofern ist der Zugang zu Medizin eine finanzielle Frage.

Standard: Sie betreiben mit "Fetomed" auch ein privates Institut für Pränataldiagnostik. Verdienen Sie an möglichen Lücken im System?

Husslein: Wir bieten bei Fetomed nichts an, was die Universitätsklinik für Frauenheilkunde nicht auch anbietet. Es ist aber so wie bei jeder Privatordination: Die Wartezeit und die Intensität des Gespräches unterscheiden sich, möglicherweise auch die Bilddokumentation - nicht aber die Qualität. Untersuchungen wie ein Organscreening erfordern ein extrem hohes Know-how. Es ist eine naive Vorstellung zu glauben, dass der Fortschritt der Medizin überall in der Breite angewendet werden kann. Die kleineren Spitäler haben zunehmend - zu Recht - Angst davor, komplexe Untersuchungen zu machen.

Standard: Es heißt, Sie hätten die Frauenklinik am AKH verkleinert.

Husslein: Das habe ich nicht. Es gibt einen Aufnahmestopp vonseiten der Medizinischen Universität, aber es ist noch nicht klar, inwieweit uns das betrifft.

Standard: Wird Pränataldiagnostik in der öffentlichen Wahrnehmung zu sehr auf das Erkennen von Behinderungen reduziert?

Husslein: Pränataldiagnostik besteht nicht nur darin, Dinge zu entdecken, die der Frau die Möglichkeit zu einem Schwangerschaftsabbruch geben. Es geht auch darum, dass Kinderärzte die richtigen Diagnosen etwa bei Herzfehlern schon im Vorfeld bekommen und die Frauen in den richtigen Krankenhäusern ihre Kinder zur Welt bringen.

Standard: Kritiker argumentieren, dass aus Angst vor einer Fehlbildung zu viele Schwangerschaften vorsorglich beendet werden.

Husslein: Dieses Argument kann ich absolut nicht nachvollziehen. Schwangerschaftsabbrüche nach Paragraf 97 Absatz 2 können nicht in einzelnen Ordinationen stattfinden, sondern nur in fetal-medizinischen Zentren. Dazu kommt, dass die Ultraschallgeräte immer besser werden, sodass man immer mehr Probleme schon im ersten Drittel der Schwangerschaft entdecken kann, also innerhalb der Frist für die straffreie Abtreibung. Das nimmt einen Teil der Emotionalität weg. Was die Behindertenvertreter nicht verstehen wollen, ist, dass es überhaupt keine Diskrepanz ist zu sagen, Behinderte sollen unterstützt und versorgt werden, und trotzdem sollen Frauen die Wahlmöglichkeit haben. Ich habe viele Patientinnen, die ihr behindertes Kind über alles lieben, aber eine weitere Schwangerschaft beenden würden, wenn eine Behinderung vorliegt.

Standard: Rechnen Sie auch bei der Frage der Präimplantationsdiagnostik mit Bewegung?

Husslein: Zweifelsfrei. In einigen Jahren wird es die Präimplatationsdiagnostik in Österreich geben. Der Gesetzgeber verpflichtet Frauen derzeit, eine "Schwangerschaft auf Probe" einzugehen. Ich finde es sehr interessant, wie eine eigenartige Allianz aus katholischer Kirche und Grün-Alternativen die Präimplantationsdiagnostik verteufelt. Dazu muss man aber sagen, dass die Diagnose eines einzelnen Gendefektes oder einer Erbkrankheit sehr gut funktioniert. Was nicht geht, ist, sich den besten Embryo auszusuchen, um zum Beispiel die Erfolgsquote einer künstlichen Befruchtung zu steigern. Wichtig wäre für die Präimplantationsdiagnostik eine Reihe von flankierenden Rechtsvorschriften.

Standard: Den Vorwurf, dass sich Eltern dann Designerbabys aussuchen könnten, können sie also nicht nachvollziehen?

Husslein: Das ist ein Begriff, der falsche Vorstellungen induziert. Einen Embryo kann man nicht maßschneidern.

Standard: Können Sie sich auch Eizellenspenden vorstellen?

Husslein: Ja, auch das wird kommen. Eine künstliche Befruchtung funktioniert bei über 40-Jährigen nur in zehn Prozent aller Fälle, mit einer Eizellenspende wären es 60 Prozent. Die soziale Entwicklung hat die Lebenserwartung weit hinausgezogen, daher ist es nicht unvernünftig, auch die Möglichkeit, Kinder zu bekommen, weiter hinausziehen. 50, unter gewissen Bedingungen 55 Jahre wäre für mich eine Grenze. Wir arbeiten daran, dass man die Eizellen oder ein Stück Eierstock einer zum Beispiel 20-jährigen Frau auf Eis legt, und sie kann sich dann mit 45 oder 50 ihre eigenen Eizellen abholen. Das wäre auch eine mögliche Lösung dieses unglaublichen Konflikts für viele Frauen, die zwischen Kindern und Beruf hin- und hergerissen sind. (Andrea Heigl, Bettina Fernsebner, DER STANDARD Printausgabe, 05.02.2011

 

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 32
1 2
grüner laserpointer
01
15.4.2011, 13:59
unsachlich

kennt jemand einen größeren ungustl als p.h.?
(grasser und meischi sind außer konkurrenz)

trace route
00
Exakt meine Meinung.

Ich muss leider passen.

Ich kenne tatsächlich keinen. Ist meiner Ansicht nach so gut wie unmöglich, selbst in Konkurrenz zu den anderen von Ihnen genannten...

kaliope1
01
ich weiss nicht

aber bei dem satz:"Wir arbeiten daran, dass man die Eizellen oder ein Stück Eierstock einer zum Beispiel 20-jährigen Frau auf Eis legt, und sie kann sich dann mit 45 oder 50 ihre eigenen Eizellen abholen", bekomme ich irgendwie eine gänsehaut.

Dagmar Rehak Wien
 
11

Auch.
Wer sowas sagt, will den Frauen kein tolles Service anbieten, sondern schlicht Macht über ihre Eizellen haben. Vielleicht ein bisserl damit experimentieren, vielleicht ihr die Eizellen verweigern, wenn sie irgendwann nicht seinem Bild einer guten Mutter entspricht, vielleicht ein paar Klönchen anfertigen, wenn sie hübsch ist... Merkt ja keiner.
Übrigens halte ich das mit dem Alter der Eizellen eh für einen Schmoarrn.

trace route
14
Ich erlaube mir, auf ein kleines Detail aufmerksam zu machen: Herr Husslein betreibt eine Firma bzw "Privatklinik", in der er einen Gutteil seiner Arbeitszeit verbringt, und dort ordentlich Kohle macht. Und TROTZDEM ist er in seinem "Hauptberuf" Chef

der Frauenklinik am AKH. Es ist kein Geheimnis, dass Herr Husslein in diesem "Hauptberuf" nur selten anwesend ist. Welcher Arbeitgeber würde SO ETWAS AKEZTPIEREN?

Probien Sie mal, Ihrem Chef zu sagen, dass Sie eine Firma gegründet haben, und die meiste Zeit dort verbringen werden, um dort ordentlich Kohle zu machen. Und fügen Sie hinzu, dass Sie trotzdem Ihren ursprünglichen Job nicht aufgeben und auch dort weiterkassieren wollen. Was wird das für Konsequenzen haben? Erraten! Sie sind den alten Job los!

Nicht so Herr Husslein. Der schaut ab und an mal im alten Job vorbei, und KASSIERT DOPPELT! Wer ist Schuld daran? Klar das AKH und die Meduni Wien. Die hätten die VERANTWORTUNG sowas abzudrehen. Doch dort sitzen Hussleins Freunderl...

Victoria Karl
 
11
Welcher Arbeitgeber würde SO ETWAS AKEZTPIEREN?

wir alle tun das täglich

die von uns gewählten Politiker haben auch keine Anwesenheitspflicht in ihren Ämtern,... Wir haben immerhin auch Nationalratsabgeordnete mit 2-10 Berufen,..

wobei ich damit auch nicht sagen will das ich mehr als einen Beruf zu haben als Qualitätsmerkmal ansehen würde.

Feuergeist
 
10
Die Tatsache das wir es bei den Politikern tolerieren macht seine Situation nicht weniger verwerflich.

Jetzt gibt es aber folgendes Problem: meiner meinung nach sollten auf der Uni-Klinik die besten Leute zur Verfügung stehen die wir haben. (ich kann unmöglich die fachliche Kompetenz dieses Herrn beurteilen). Sollte er entsprechend gut sein gehört er dort hin.
Was aber hält ihn davon ab sich selbstständig zu machen? Ich bin sicher das er den AKH-Job hinwirft wenn er vor die Wahl gestellt wird.
Wie kann man also solche Leute halten? Ohne ihnen wieder unfinazierbare Gehälter zu zahlen bei denen die Leute ja wieder auf die Barrikaden gehen.

trace route
00
Mit Verlaub, ich kenne Herrn H.

Es gibt an seiner eigenen Klinik einige Ärzte, die deutlich kompetenter sind als er selbst. Nur die hatten halt nicht so gute "Karten" als es darum ging, mithilfe der Politik den Chefsessel zu erobern. Hinsichtlich Taktik Freunderlwirtschaft ist Herr P hingegen ziemlich einzigartig, kaum zu überbieten. Nebenbei bemerkt ist Herr P kaum am AKH anzutreffen, da er die meiste Zeit in seiner Privatklinik verbringt. Somit ist die Frage, ob er verzichtbar wäre, eigentlich schon beantwortet. Ich denke, es würde nicht mal irgend jemandem auffallen, wenn Herr P nicht mehr zu seinem Arbeitsplatz am AKH erscheint...

trace route
00
Ihre Aussage "wir alle tun das täglich" ist schlicht und einfach falsch.

Fragen Sie mal herum in der Bevölkerung, ob die Leute es für in Ordnung finden, wenn Parlamentarier noch zig Nebenjobs haben. Wie viel Zustimmung werden Sie da finden? Ihre Behauptung ist schlicht und einfach falsch.

Wahr ist vielmehr, dass die Bevölkerung eben NICHT der Arbeitgeber dieser Personen ist, weder im Fall von Husslein bin ich als Steuerzahlerin sein Arbeitgeber noch im Fall der Parlamentarier. Ich bin zwar in beiden Fällen diejenige, die die "Rechnung" bezahlen muss, leider. Aber Arbeitgeber ist im Falle von Husslein juristisch betrachtet das Wissenschaftsministerium, und dort sitzt - ach ja, ein "Freunderl" von Husslein als Wissenschaftsminister.

Nicht die Bevölkerung, sondern der EIGENTLICHE Arbeitgeber trägt die Schuld!

Feuergeist
 
00
Wer ist ihrer Meinung nach der Arbeitgeber des Nationalrates?

Es gibt nur einen wichtigen Unterschied:
Wir haben keine rechtliche handhabe bei schlechteroder gar keiner Leistung die Regierung zu entlassen.

trace route
00
Ja, genau das was Sie sagen.

Wir leben in einer indirekten Demokratie. Daher besteht nur eine sehr geringe Chance für BürgerInnen.

Das heißt allerdings nicht, dass es gar keine Chance gibt. Zusätzlich zu den Wahlen, kann auch über die Zivilgesellschaft, Medien, Demos, Bekanntmachen von Missständen etc Druck ausgeübt werden.

Im übrigen denke ich, Herr Husslein sollte gekündigt werden. Er ist so gut wie nie im AKH anwesend. So etwas ist eigentlich inakzeptabel.

Victoria Karl
 
00
gut vielleicht nicht akzeptieren - wir tolerieren es jedoch

UND wir geben der Regierung bzw. den gewählten Parteien durch unsere Stimmen den Arbeitsauftrag - das kann man sich auch nicht schön reden. Und wenn sie jetzt sagen sie wählen ja eine Partei und keine Personen (Parteienwahlrecht) - dann sage ich Ihnen und anderen wenn Sie meinen dass sie eine Partei wählen müssen die aus assozialen Rechtsbrechern besteht und in der Freunderlwirtschaft gelebt wird, dann dürfen Sie sich nicht wundern wenn diese assoziale Entscheidungen treffen und Freunderlwirtschaft betreiben.

trace route
00
Nein, niemand toleriert das.

Nur leben wir eben in einer indirekten Demokratie. Da hat der einzelne Bürger eben NICHT die Möglichkeit, Personen wir Herrn P zu kündigen.

Falls mir als Steuerzahlerin dies möglich wäre, dann würde ich die Kündigung von Herrn P sofort unterschreiben. Und mit mir einige andere dutzende ÄrztInnen aus dem AKH...

Victoria Karl
 
11
solange sie nicht auf der straße sind und ihren Widerstand kund tun - tolerieren sie es

trace route
00
Wieder falsch. Eine Demonstration ist nur EINE Möglichkeit, seitens der Zivilgesellschaft Druck auszuüben. Und in Österreich übrigens nicht unbedingt die effektivste Variante, da die Staatsmacht sich von Demos nicht im geringsten beeinflussen lässt -

siehe beispielsweise die Donnerstags-Demos gegen die Schwarz-Blaue Regierung. Haben die irgendwas gebracht? Ich hab eher den Eindruck, diese Demos waren Selbstbeschäftigung für alle jene die keine klügere Chance sahen sich zu engagieren.

Ich persönlich betrachte die Medien für das wichtigste Instrument der Zivilgesellschaft. Jener Journalist, der am Korporations-Ball ein Gespräch mit HC Strache begann und die Aussagen dann veröffentlichte, wäre nach Ihrer Logik ("nicht auf der Straße") einer der "toleriert". In Wahrheit hat dieser einzelne Journalist mehr getan um HC als Kanzler zu verhindern als alle Demonstranten vor der Hofburg zusammen.

Ihre Behauptung "Wer nicht auf der Staße ist, toleriert" ist falsch und unfair.

Feuergeist
 
00
Womit wir dann leider wieder bei einem österreichischen Grundleiden angekommen sind:

Auf die Strasse gehen und demonstrieren? Es könnt ja regnen!!! Und außerdem sagen die meisten Leute ohnehin entweder "des geht mi nix an" oder "naja, mir kennan ja eh nix ändern".
Beide Aussagen kommen bei Politikern sehr gut an.

Victoria Karl
 
01
a la: ich bin weder Befugt noch Zuständig - und es Interessiert mich auch nicht,..

forever52
04
Woohhh, was ist das für eine Type ?

Dem trau ich nicht !!!

trace route
02
Da haben Sie ein exzellentes Gefühl, das Sie nicht trügt!

Ich fürchte mich ebenso vor Narzissmus und Überheblichkeit.

supanackter
22
Eine finanzielle Frage

Bin neulich in Linz bei dem Haus eines Pränatal"mediziners" vorbeigegangen - und da habe ich mir gedacht "der hat zuviel Geld"!

JayneCobbs
20

Haben Sie ihn vllt zuhause gesehen? oder hat er 80h die Woche gearbeitet?

Ain't got no how watchamacallit
00

die länge der arbeitswoche hat nichts mit dem einkommen zu tun das nötig ist um ein bissdudeppadhaus zu haben, das weiss ich aus eigener bitterer erfahrung…

JayneCobbs
00

Naja, ist schon so, dass einige wirklich echt nie zuhause sind - dafür kann man sich halt einen schönen Lebensstandard mit schönem Haus und extravagaten Urlauben und so leisten. ;) kenn da manche die sich das mehr als nur verdienen.

Kathi1609
 
14
Wieso sind immer die gleichen Leute zu diesem Themen in den Medien und dürfen ihre Meinungen verbreiten?

Es gibt in Ö mehr medizinische Universitäten, mehr Universitätsprofessoren, mehr Spezialisten auch auf diesem Fachgebiet der Medizin.
Und wer die ein bissl kennt, weiß, wie enorm sich ihre Meinung, ihre Interpretation der medizin. Daten, ihre Berufsauffassung und -ausübung samt dementsprechenden Ergebnissen zum Beispiel vom Husslein unterscheidet.

Aber geht's um geburtshilfliche Themen, taucht immer dieses Gesicht in den Medien auf und kann allzeitpräsent so tun, als wär seine Meinung "medizinisches Faktum" ....

Xystos
03
volle zustimmung zu ihrem kommentar!

heute wissen nur mehr wenige wie husslein seinen chefposten bekommen hat. ein guter rhetoriker ist er wahrlich, aber was er noch besser kann ist zu blenden und den ärztlichen stand zu verraten - und zwar alle die an der basis und in aller stille ohne sinnlose mediale präsenz ihre arbeit leisten. diesen basisarbeitern passiert zu hussleins glück immer wieder mal ein fehler, denn dann kann dieser "spezialist" im nachhinein genau feststellen wie der fehler eindeutig vermeidbar gewesen wäre. es leben die gutachter, denn die kommen zum glück vor lauter gutachten kaum dazu fehler bei der arbeit am patienten zu machen, denn für diese arbeit fehlt ganz einfach ihre zeit.

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 32
1 2

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.