84 Prozent der Österreicher lesen eine gedruckte Tageszeitung

4. Februar 2011, 11:18
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Postings zu Online-Beiträgen von Tageszeitungen und ORF hauptsächlich von Männern

84 Prozent der Österreicher lesen ab und zu eine gedruckte Tageszeitung. Während die Jungen laut einer aktuellen Umfrage des Linzer market-Instituts nur rund eine Stunde pro Woche dafür erübrigen, hat fast ein Drittel der Über-50-Jährigen fünf Stunden lang Zeit dafür. Auf weniger Interesse stoßen die Online-Ausgaben von Tageszeitungen: 36 Prozent informieren sich demnach niemals über derartige Angebote, obwohl rund drei Viertel der Haushalte einen Internet-Zugang haben. Beim Posten haben klar die Männer die Nase vorne - sie äußern auf Internetseiten der Medien doppelt so oft ihre Meinung wie Frauen.

Bei den Jungen muss es schnell gehen: Rund die Hälfte der 16- bis 29-Jährigen, die Zeitung lesen, investieren dafür lediglich eine Stunde pro Woche. Die Über-50-Jährigen verbringen mehr Zeit mit den gedruckten Nachrichten - 28 Prozent sogar fünf Stunden und mehr pro Woche. 40 Prozent schmökern in einer Wochenzeitung, 26 greifen zu Zeitschriften, die nicht wöchentlich erscheinen, nur drei Prozent tun nichts dergleichen.

32 Prozent der Online-Leser gaben an, manchmal ihre Meinung auf den Internet-Seiten zu posten

29 Prozent der Interviewten lesen regelmäßig die Online-Ausgabe einer Tageszeitung, 22 Prozent informieren sich bei mehreren Web-Angeboten. 36 Prozent hingegen greifen nie zur Zeitung im Internet. Auf recht großes Interesse stößt das Angebot von ORF.at - 30 Prozent der Befragten informieren sich über diese Plattform.

Je mehr Zeit sich jemand für eine gedruckte Tageszeitung nimmt, desto intensiver nutzt er auch die Online-Information durch Zeitungen und ORF, resümierte das Institut. Von 18. bis 20. Jänner wurden 400 Online-Interviews mit für die österreichische Bevölkerung von 16 bis 65 Jahren repräsentativen Personen geführt.

32 Prozent der Online-Leser gaben an, manchmal ihre Meinung auf den Internet-Seiten zu posten. Dabei sind Männer mitteilungsbedürftiger als Frauen: 40 Prozent von ihnen, aber nur 20 Prozent des weiblichen Geschlechts tun ihre Ansicht kund. Auch das Alter spielt eine Rolle: 42 Prozent der Über-50-Jährigen, aber nur 15 Prozent der 16- bis 29-Jährigen schicken ihre Kommentare an die Seiten der Medien. (APA)

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