Arbeitsmoral

"Grüne" Chefs haben loyale Mitarbeiter

4. Februar 2011, 11:14

Grünes Handeln eines Unternehmens motiviert mehr als Finanzerfolg - Öko-Bewusstsein erhöht die Arbeitsmoral

Dartmouth/Wien - Unternehmen sind gut beraten, umweltbewusst zu handeln und das auch an die eigenen Mitarbeiter zu kommunizieren. Denn ihr Öko-Image steigert die Zufriedenheit ihrer Belegschaft mehr als der rein wirtschaftliche Erfolg, behaupten Forscher Cassandra Walsh und Adam Sulkowski vom Charlton College of Business der University of Massachusetts Veröffentlicht wurden die Studienergebnisse in der Fachzeitschrift "Interdisciplinary Environmental Review".

Wichtiger als Finanzen

Zwei Annahmen standen am Beginn der Forschung. Es sei denkbar, dass umweltbewusste Angestellte glücklicher sind, wenn auch ihr Unternehmen auf dieser Ebene Profil zeigt. Zweitens könnte man meinen, dass die Arbeitsmoral dann steigt, wenn das Unternehmen wirtschaftlich floriert. Überprüft wurden die Hypothesen durch die Befragung der Mitarbeiter von 113 US-Unternehmen und anschließender Regressionsanalyse.

Deutlich zeigte sich, dass die Wahrnehmung der ökologischen Performance des Arbeitgebers mit allgemein hoher Arbeitszufriedenheit einhergeht, während es keinen Zusammenhang zur ökonomischen Entwicklung gibt. "Investitionen in die Umwelt und deren Kommunikation bringen Vorteile, die weit über jene bei externen Stakeholdern reichen. Sie sollten zu den Strategien des Personalmanagements zählen, da sie dabei helfen, die besten Talente zu rekrutieren, zu motivieren und bei der Stange zu halten", raten die US-Forscher.

Umwelt gehört zu CSR

"Umweltbezogenes Engagement ist Teil von Corporate Social Responsibility (CSR). Plausibel ist, dass 'grün' agierende Unternehmen auch auf anderen Bereichen ihrer CSR aktiv sind, was in Summe die Loyalität der Mitarbeiter zum Betrieb sicher erhöht", meint Thomas Oberholzner, Mitglied der Geschäftsführung der KMU Forschung Austria. Ein direkter Zusammenhang von Umweltperformance und Mitarbeiter-Zufriedenheit sei bisher noch nicht erhoben. (pte)

Kommentar posten
11 Postings
cannery row
00
11.2.2011, 18:30
ja, grüne chefs..

die neue elite. ich würd sagen: loyale chefs haben loyale mitarbeiter.

alf red goose'n'power
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eh klar -

wer sonst würde unter eine/r grünen chef/in arbeiten ?

her wig
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Ökonomischer Erfolg lockt die Flexiblen an,

die sind dann genauso schnell wieder weg, wenn es anderswo besser geht. Deshalb muss man den Top-Managern auch so hohe Boni zahlen, weil denen die Firma wurscht ist - sind eh alle gleich -, es zählt nur das Geld.

wolfindersteppe
 
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Amen

Auf den Punkt gebracht!

Heavyweather
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Kommt wohl auf die Firma und die Branche an.
Die Drecksäcke bei Areva z.B. werden sich wohl kaum durch irgendwelche grünen Maßnahmen beeindruckt zeigen.
Kann mir auch kaum vorstellen dass so etwas bei Glock oder einem anderen IndustrieMörder irgendeinen Effekt hätte.

Ich Gutmensch , weltfremd und ignorant , ...
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Duerfte auch daran liegen

dass sie die intelligenteren MitarbeiterInnen haben

alf red goose'n'power
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ist nur halbrichtig:

mitarbeiterinnen > ja.

relatio subsistens
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Das wundert mich nicht. "Grüne" sind ja überhaupt die moralisch wertvolleren Menschen. Und wer zu den grünen Menschen gehören darf (auch etwa als Arbeitssklave), ist natürlich stolz und zufrieden.

linuxforeverlinux
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andererseits ist es auch zu verstehen, warum "grüne chefs" loyalere mtiarbeiter haben.
die werden mit sicherheit nur weibliche mitarbeiter haben. weil die grüne kampftruppe ist ja nichts anderes als eine grüne qotentruppe.
die haben sich nun alle ihre jobs zugeschoben, in den wichtigen positionen sitzen quotenfrauen und dass ihnen das geld nicht so wichtig ist, ist auch klar, weil sie ja nichts erwirtschaften, außer dadurch, dass sie abzocken durch quoten, alimente, etc.

alcharismi
 
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Change nick please, das hat sich Linux nicht verdient.

libera
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stupidforever?

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