Wien-Donaustadt

Natur statt Mülldeponie: 50 Jahre Donaupark

4. Februar 2011, 15:29
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    apa-foto: guenter r. artinger

    Nach drei Jahren Umbauarbeiten wurde die ehemalige Mülldeponie im April 1964 offiziell als Erholungsgebiet eröffnet.

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    apa-foto: roland schlager

    Vor zwei Jahren wurde Europas erste Che Guevara-Büste im Donaupark aufgestellt.

Früherer Mistplatz wurde wegen Internationaler Gartenschau zu Grünareal - Heimat von Donauturm, Papstkreuz und Che-Guevara-Büste

Nun ist es endgültig fix: Das 40 Meter hohe Papstkreuz im Wiener Donaupark bleibt erhalten und wird saniert. Die Arbeiten dafür würden noch in diesem Jahr starten und "hoffentlich" auch abgeschlossen werden, sagte Erich Leitenberger, Sprecher der Erzdiözese Wien. Im vergangenen Sommer schien ein Abriss infolge von Sicherheitsmängeln bereits ausgemachte Sache, worauf sich u.a. Kardinal Christoph Schönborn und Bürgermeister Michael Häupl für den Erhalt des Bauwerks einsetzten. Mittlerweile sei gemeinsam mit der Gemeinde ein entsprechendes "Leistungsverzeichnis" erstellt worden, so Leitenberger.

Das 56 Tonnen schwere Kreuz erinnert an den Besuch von Papst Johannes Paul II. im September 1983. Im Laufe der Jahre erschlafften jedoch die Stützseile und es entstanden Rostschäden, weshalb aufgrund der nicht mehr gewährleisteten Sicherheit die Abtragung des Kolosses angedacht war. Der Betrag von 400.000 Euro, der als Renovierungskosten genannt wurde, sei zu hoch und vor dem Steuerzahler nicht rechtfertigbar, hieß es damals. Vor allem die "Kronen Zeitung" machte die geplante Demontage zum öffentlichen Thema. Daraufhin zeigten sich Bund, Stadt und Erzdiözese zuversichtlich, "mit vereinten Kräften" vielleicht doch noch den nötigen Betrag aufbringen zu können.

Im erarbeiteten Leistungsverzeichnis wurden nun alle notwendigen Arbeitsschritte aufgelistet. Einen genauen Kostenvoranschlag für die Sanierung gebe es noch nicht, so Leitenberger heute. Angebote würden jedoch bereits eingeholt. Der genaue Finanzierungsschlüssel steht ebenfalls noch nicht fest. Als "Hauptpartner" fungieren laut Sprecher jedenfalls die Stadt und die Erzdiözese. Außerdem sollen Spenden bei der Finanzierung des Vorhabens helfen. Ob es auch Geld vom Bund gibt, könne man noch nicht sagen, hieß es. 

Che-Guevara-Büste

Für einiges Aufsehen sorgte zudem Europas erste Che-Guevara-Büste, die im Herbst 2008 unter Häupls Beisein im Donaupark enthüllt wurde - unter heftiger Kritik von ÖVP und FPÖ. In die Schlagzeilen kam der in Bronze gegossene Revolutionär noch einmal im Frühjahr 2009, als der Figur von Unbekannten die Nase abgesägt wurde. Kurz darauf ließ die städtische Kulturabteilung eine 3.800 Euro teure Nachbildung des Riechorgans anfertigen und ordnungsgemäß montieren. (APA)

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15 Postings
DerMoralapostel
01
22.4.2011, 10:53
Kreuze in öffentlichen Parks gehören verboten!

peregrines
00
20.4.2011, 10:54

... was da für Altlasten unter der Erde liegen möcht ich gar nicht wissen. Dass es sie gibt ist leider gewiss (auch wenns nicht offiziell gemacht wird).

Heavyweather
00
29.3.2011, 00:28

http://www.youtube.com/watch?v=6... re=related

Ich mag das Schokoladen Mousse im Spoons...
Das Spoons mag ich sowieso irgendwie...
Erst am WE wieder mit der Lillikaputtbahn gefahren...
Der Sparefrohspielplatz ist auch Legende...

Roman Bichler
 
013
das kreuz ..

ist so ziehmlich das hässlichste in dem ganzen park.

und den schmarrn wolln die renovieren ???

so a bledsinn !

living reef
00
das kreuz muß erhalten bleiben, weil

es steht in einer achse mit dem minarett der moschee am bruckhaufen. da muß schließlich im christlichen österreich etwas dagegengehalten werden ;-)

Paolo64
00
was wollen Sie sonst mit den geschätzten 600.000 Euro machen?

Wir haben doch erst heuer die Steuern erhöht... also - wohin mit dem Geld?

franz der freie
 
12
das gelände war einmal eine der richtstätten der nazis.

dort wurden viele unschuldige exekutiert. die verwendung als mülldeponie war noch die harmloseste.

b.s.o.d.
70
Mülldeponie statt Natur: 50 Jahre Donaupark

sollte es eher heissen

Killa vomBilla
00
lol

Jo mei der Donaupark kann ja nix für die Leut die dort hingezogen sind.
Schade das es nichts mehr von früher gibt ausser
die Bahn und den Turm der Rest verschwand.

Der Große von Gegenüber
112

schad is es um den Sessellift. Das war schon eine Attraktion, so wie die Einschienenbahn auf dem Laaerberg.

Aber bei uns wird halt alles abgerissen ...

Multivac, 2010-18-42, Donnerstag
01
16.3.2011, 08:34

gibts noch einen genauen plan, wo der gefahren ist?
man findet jetzt nicht mal mehr die reste der stützen.

ingrid ingrid1
00
22.3.2011, 13:23
Hoffentlich hat der Newald

daheim irgendwo noch Bilder davon rumliegen...

super cat
01

Volle Zustimmung, schöne Kindheitserinnerung!

systemfehler1
14
Ausser Kreuze....

KaterKarIo
59
Sudern und Raunzen....

Hättest dich ja als Betreiber bewerben können, wenns so der "bringer" gewesen wäre. Wenn der Dreck heute mit unmengen von Euro subventioniert werden würde, wärst wahrscheinlich auch wieder der erste der rummosert.

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