Außenhandelsdefizit gestiegen

4. Februar 2011, 15:35
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Wien - Das Defizit im internationalen Warenaustausch erhöhte sich für Österreich in den ersten elf Monaten 2010 im Jahresabstand von 3,07 auf 3,56 Mrd. Euro. Die Exporte legten um 15,8 Prozent auf 99,87 Mrd. Euro zu. Die Importe stiegen ebenfalls um 15,8 Prozent auf 103,43 Mrd. Euro zu, wie aus den vorläufigen Berechnungen der Statistik Austria hervorgeht.

Auch die Bilanz im Handel mit den Mitgliedstaaten der Europäischen Union war negativ - das Defizit vergrößerte sich zwischen Jänner und November gegenüber dem Vergleichszeitraum des Jahres davor von 4,03 auf 4,43 Mrd. Euro. Die Lieferungen in die EU belebten sich um 14,9 Prozent und erreichten ein Volumen von 70,58 Mrd. Euro. Gleichzeitig bezog Österreich aus der EU Waren im Wert von 75,01 Mrd. Euro (plus 14,6 Prozent).

Im Außenhandel mit Drittstaaten bilanzierte Österreich positiv, allerdings verkleinerte sich der Überschuss im Jahresabstand von 959,35 auf 875,24 Mio. Euro. Die Exporte stiegen um 18,1 Prozent auf 29,30 Mrd. Euro, die Importe um 19,1 Prozent auf 28,42 Mrd. Euro.

Der Monat November erwies sich mit einem marginalen Überschuss im gesamten heimischen Außenhandel von 55,26 Mio. Euro als kleiner Lichtblick. Dynamischer als im Elfmonatszeitraum entwickelten sich die Exporte mit einem Zuwachs von 19,3 Prozent auf 10,37 Mrd. Euro, aber auch die Importe mit einem Plus von 18,5 Prozent auf 10,31 Mrd. Euro. (APA)

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