Kein Bock auf Video-on-Demand

4. Februar 2011, 08:09
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Deutsche Medienkonsumenten zocken lieber Online-Games

Modernen Medien und Technologien ist der deutsche Verbraucher grundsätzlich alles andere als abgeneigt. Mit Video-on-Demand sind die Anbieter hierzulande bisher aber nur auf wenig Gegenliebe gestoßen. Gerade im internationalen Vergleich hinkt die Nutzung der Services bei den deutschen Konsumenten deutlich hinterher, wie das Beratungsunternehmen Deloitte  aufzeigt. Grundlegend besteht zwar auch in der Bundesrepublik ein Interesse an der konvergenten Anwendung von TV und Web sowie internetfähigen Fernsehgeräten. Ihre Verbreitung ist aber noch gering. Die Deutschen beschäftigen sich hingegen vielmehr mit anderen modernen Unterhaltungsmedien.

Top-Geräte Smartphones und PCs

Smartphones haben den Durchbruch bei den Bundesbürgern beispielsweise längst geschafft. Im Vorjahr hat sich ihre Zahl abermals verdoppelt. Mittlerweile findet sich in jedem vierten Haushalt zumindest einer der Alleskönner. Allerdings sind es bei den smarten Mobiltelefonen vorwiegend die jungen Anwender, die die technischen Möglichkeiten ihrer Geräte vollumfänglich ausschöpfen. Größtenteils stehen besonders bei älteren Generationen jedoch die kommunikativen Funktionen der Smartphones im Vordergrund.

Insbesondere Online-Games haben sich hingegen bereits altersübergreifend etabliert. Beinahe jeder zweite Deutsche findet darin eine wesentliche Unterhaltungsquelle. Ein Fünftel der Bevölkerung zockt sogar mindestens einmal pro Woche im Web. Die Computerspiele machen den PC laut Deloitte auch international zum Top-Unterhaltungsgerät. Dazu trägt außerdem der weiter anhaltende Vormarsch der sozialen Online-Medien bei. Über ein Drittel der User bewertet die im Internet und persönlich mit Freunden verbrachte Zeit als gleichwertig - ein internationaler Spitzenwert. 37 Prozent der Deutschen bzw. 69 Prozent der 14- bis 27-Jährigen sind bereits Mitglied in einem Social Network. (pte)

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