Obama fordert Reformen

4. Februar 2011, 08:00
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Telefongespräch mit jemenitischen Präsidenten

Washington - US-Präsident Barack Obama mahnt politische Reformen im Jemen an. Er forderte den jemenitischen Präsidenten Ali Abdullah Salih in einem Telefongespräch auf, seinen Reformversprechen jetzt "konkrete Taten" folgen zu lassen, teilte das Weiße Haus am Donnerstag (Ortszeit) mit. Die Sicherheitskräfte in dem arabischen Land sollten keine Gewalt gegen Demonstranten anwenden, die ihr Recht auf freie Meinungsäußerung ausübten.

Salih hatte am Vortag in Sanaa versprochen, er wolle nach 32 Jahren auf eine weitere Amtszeit verzichten. Allerdings läuft seine Amtszeit erst 2013 ab. Zudem wolle er die für April geplante Parlamentswahl verschieben und eine Regierung der nationalen Einheit bilden.

Obama rief bei dem Telefonat am Mittwoch Salih auch dazu auf, entschlossen gegen Al-Kaida-Terroristen im Jemen vorzugehen.

Ungeachtet der Versprechen Salihs gingen seine Anhänger und Gegner in Sanaa am Donnerstag weiter auf die Straße. An zwei Stellen in der Hauptstadt demonstrierten jeweils mehr als 20.000 Menschen, berichteten Augenzeugen. (APA/dpa)

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    Beim friedlichen "Tag des Zorns" am Donnerstag mussten sich die Anhänger von Präsident Ali Abdullah Saleh trotzdem verstecken.

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