Massendemos am Freitag, 4.2.

Millionen Ägypter protestieren am "Tag des Abgangs"

4. Februar 2011, 15:48
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    Armee auf den Straßen, die zum Tahrir-Platz in Kairo führen.

Hunderttausende bei Freitagsgebet auf Tahrir-Platz - Kleinere Zusammenstöße - USA, EU und UNO kritisieren Gewalt, fordern Reformen

Die Lage am Tahrir-Platz ist angespannt. Hunderttausende Menschen haben sich auch heute auf dem Tahrir-Platz versammelt, in den vergangenen Tagen waren bis zu zwei Millionen Menschen auf den Straßen. Ein Sternmarsch zum Tahrir-Platz, zum Gebäude des staatlichen Fernsehens und zum Parlament ist geplant. Bei den Massenprotesten ist es zu kleineren Zusammenstößen gekommen. Ein Augenzeuge in Kairo sagte, Schlägertrupps versuchten, den Regimegegnern den Weg abzuschneiden. Mubarak-Anhänger hätten Demonstranten mit Steinen beworfen, berichtete ein Reporter des arabischen Senders Al-Arabiya. Vereinzelte Zusammenstöße wurden auch aus den Städten Alexandria und Port Said gemeldet. Nahe dem Tahrir-Platz im Zentrum der ägyptischen Hauptstadt griffen Anhänger der alten Führung Regimegegner an. Die Gruppen hätten sich gegenseitig mit Steinen beworfen, berichteten Augenzeugen. Mindestens acht Menschen seien verletzt worden.

 

(Dieser Artikel wird ständig aktualisiert, hier finden Sie die neuesten Entwicklungen. Unsere gesamte Berichterstattung und Hintergrundinformationen zu den Protesten in Ägypten finden Sie unter derStandard.at/Ägypten.)

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15.40: Konten von Ex-Handelsminister eingefroren

Wie Reuters soeben meldet, hat Ägypten die Konten des ehemaligen Handelsministers Rachid During eingefroren und ihn mit einem Ausreiseverbot belegt, solange die Untersuchungen dauern.

15.26: Elf Kopten starben bei Massaker

Wie erst heute bekannt wurde, starben bei einem Massaker in einem Dorf 200 Kilometer südlich von Kairo zwei koptische Familien. Unter den Opfern war auch ein dreijähriges Mädchen. Aufgrund der Informationssperren kam das Massaker aber erst jetzt an die Öffentlichkeit. Mehr dazu gibt es hier.

15.16: Helikopter über Kairo

Seit einigen Stunden schweben auch Helikopter der Armee über dem Zentrum Kairos.

15.10: Imam rief Regierung auf, Vertreter zum Tahrir-Platz zu schicken

Beim Freitagsgebet rief der Imam Khalid al-Marakbi die Regierung auf, Vertreter zu Verhandlungen auf den Platz zu schicken, der zum Symbol des Protests geworden ist. Während des Gebets für die während der Unruhen getöteten Demonstranten weinte der Geistliche. Am Ende riefen zahlreiche Gläubige die an Mubarak gerichtete Aufforderung "Verschwinde, verschwinde!".

15.08: Büro von Al Jazeera in Kairo attackiert

Das Büro des arabischen TV-Nachrichtensenders Al-Jazeera in Kairo ist nach eigenen Angaben angegriffen worden. Unbekannte seien in das Büro eingedrungen und hätten die Ausrüstung zerstört, erklärte die Direktion von Al-Jazeera am Freitag an ihrem zentralen Sitz in Doha, der Hauptstadt des Emirats Katar.

15.06: Unterstützer Mubaraks blockieren Autobahn

Augenzeugen berichten, Unterstützer Mubaraks hätten die Autobahn von Alexandria nach Kairo blockiert, um Regimegegner zu behindern. Umgekehrt kontrollierten Gegner Mubaraks Taschen und Ausweise der Menschen, die auf den Tahrir-Platz wollten. Damit sollten Anhänger des Präsidenten ferngehalten werden, sagte ein Augenzeuge. Am Mittwoch, dem vorläufigen Höhepunkt der Kämpfe, hatten Mubarak-Anhänger versucht, Oppositionelle gewaltsam von dem symbolträchtigen Platz zu vertreiben. Dabei gab es mindestens zehn Tote und über tausend Verletzte.

14.55: Jerzy Buzek, der Präsident des EU-Parlaments ...

... twittert: "Stability matters, but a stable neighbourhood is less important than a stable democratic neighbourhood. #Tunisia #Egypt"

14.52: US-Generalstabschef warnt vor Einfrieren von Militärhilfe

US-Generalstabschef Admiral Michael Mullen hat vor einem voreiligen Einfrieren der Militärhilfe seines Landes für Ägypten gewarnt. Er warne vor jeder Maßnahme, solange keine Klarheit herrsche, was geschehe, sagte Mullen in einem Interview mit dem US-Fernsehsender ABC am Freitag. Zwar sei es nicht an ihm, über die Aussetzung der Militärhilfe zu entscheiden, doch würde er gerne die Ereignisse besser verstehen, bevor er eine solche Entscheidung treffe.

Der Admiral betonte, dass die US-Militärhilfe in Höhe von jährlich 1,3 Milliarden Dollar eine "lohnende Investition" gewesen sei. Die Hilfszahlungen hätten den USA erlaubt, eine "sehr starke Beziehung" mit der ägyptischen Armee aufzubauen. Am Donnerstag hatte Mullen gesagt, die ägyptische Armeeführung habe ihm erneut versichert, dass die Streitkräfte nicht auf die Demonstranten schießen würden. In dem Interview am Freitag betonte er, der ägyptische Generalstab wolle "eindeutig", dass der Übergang friedlich verlaufe.

14.29: 100.000 auch in Zagazig auf den Straßen

Dabei hat Zagazig - ähnlich wie Damanhur - nur 400.000 Einwohner.

14.28: Meldungen über Zusammenstöße häufen sich

Mehrere Medien berichten jetzt über erste kleinere Zusammenstöße in Seitenstraßen, die zum Tahrir-Platz führen. Innerhalb der Absperrungen ist es aber ruhig, wird friedlich demonstriert. Auch die Absperrungen selbst sollen nicht attackiert werden.

14.24: Erste Korruptionsprozesse sind in Vorbereitung

In Ägypten sollen angeblich demnächst mehrere Funktionäre des Regimes von Staatschef Hosni Mubarak vor Gericht gestellt werden, denen man Korruption nachsagt. Das meldete die ägyptische Nachrichtenwebsite "Youm7" am Freitag unter Berufung auf Kairoer Justizkreise. Namentlich wurden in dem Bericht folgende Politiker genannt, die das Land nicht mehr verlassen dürfen: Der entlassene Innenminister Habib al-Adli, Der Politiker der Regimepartei NDP und Stahlmagnat Ahmed Ezz, Tourismusminister Zouheir Garana und Wohnungsbauminister Ahmed al-Maghrabi. Die Ermittlungen gegen diese Männer würden eröffnet, "sobald sich die Lage wieder beruhigt hat", hieß es.

14.19: 100.000 demonstrieren in Damanhur

Laut Al Jazeera haben sich auch in Damanhur, einer Stadt im Nildelta, 100.000 Anti-Mubarak-Demonstranten eingefunden.

14.17: Hohe finanzielle Verluste für Ägypten

Der ägyptische Finanzminister sagte am Freitag, dass das Land "schwere wirtschaftliche Verluste" einfahren musste. "Es ist aber zu Früh, um den Verlust auf Pfund und Penny genau anzugeben."

14.15: UNO-Menschenrechtskommissarin fordert Untersuchung

Die Menschenrechts-Hochkommissarin der Vereinten Nationen, Navanethem (Navi) Pillay, hat eine Untersuchung der blutigen Zusammenstöße zwischen Anhängern und Gegnern des ägyptischen Staatschefs Hosni Mubarak gefordert. Bei den Unruhen am Mittwoch habe es "schockierende Szenen" gegeben mit verfeindeten Gruppen, die mit Molotow-Cocktails und Steinen ausgerüstet gewesen seien, sagte die Südafrikanerin Pillay am Freitag in Genf. Einmal mehr sei die Abwesenheit der Polizei aufgefallen, und die Armee habe dabei versagt, die Lager auseinanderzuhalten - "mit tragischen Folgen". Die Unruhen, bei denen es Tote und Verletzte in der Hauptstadt Kairo gegeben hatte, müssten "transparent und unparteiisch" untersucht werden, forderte Pillay.

14.09: BBC-Interview mit Mohamed ElBaradei

ElBaradei kritisiert im Interview abermals Präsident Husni Mubarak. Der Oppositionelle versteht nicht, warum es weniger Chaos anrichte, wenn Mubarak erst in einem halben Jahr (Anm.: Bei der Wahl im September) sein Amt aufgibt. Mubarak solle "in Würde" abtreten.

14.02: Belgien kritisiert fünf große EU-Länder

Belgien hat indirekt die gemeinsame Erklärung der fünf großen EU-Länder Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und Spanien vom Donnerstag missbilligt und demonstrativ die Vollmachten der EU-Außenbeauftragten Catherine Ashton verteidigt. "Europa muss mit einer Stimme sprechen, mit der Stimme von Frau Ashton", sagte der belgische Ministerpräsident Yves Leterme am Freitag in Brüssel am Rande des EU-Gipfels laut einer Meldung der Nachrichtenagentur Belga. Die EU-"Schwergewichte" waren einer Stellungnahme von Ashton zuvorgekommen. Als Reaktion darauf forderte der belgische Premier: "Man muss Frau Ashton politischen Raum geben." Die EU-Außenbeauftragte soll nach Angaben von Diplomaten nach Ägypten reisen. Sie hat einen Zeitplan gefordert, um den Menschen Vertrauen in einen geordneten friedlichen Übergang zu geben.

13.59: Hand in Hand, die Zweite

Ein berührendes, viel beachtetes Bild vom Donnerstag - Christen beschützen Muslime während des Gebets: http://imgur.com/NhC4m

13.53: Katholische und muslimische Geistliche, Hand in Hand

Der Guardian zitiert einen Augenzeugenbericht, wonach mitten auf dem Tahrir-Platzes ein katholischer gemeinsam mit einem muslimischen Geistlichen demonstrieren würde - Hand in Hand, beide in religiösem Dress.

13.45: "Minister sind nicht legitimiert"

Die Demonstranten rufen immer wieder im Chor Namen von Ministern des Mubarak-Regimes. Mit dem Nachsatz: "Nicht legitimiert!" Für die Korrespondentin von Al Jazeera ist damit klar, dass die Menschenmassen sich nicht mit Konzessionen zufrieden geben würden. Das ganze Regime müsse also gehen.

13.41: ARD und ZDF ziehen Korrespondenten nicht ab

Die deutschen Fernsehanstalten ARD und ZDF ziehen ihre Korrespondenten vorerst nicht aus Ägypten ab. ARD-Korrespondent Jörg Armbruster, sein Kollege Alexander Stenzel, ein Kameramann und ein kleines lokales Team hätten die Nacht in einem Hotel in Kairo verbracht. Sie seien am Freitag auf die Suche nach einem Quartier in einer sicheren Gegend in der ägyptischen Hauptstadt gegangen, sagte ein Sprecher des zuständigen Südwestrundfunks (SWR) am Freitag. Ähnliches gilt für das ZDF-Team um Reporter Dietmar Ossenberg.

13.40: arte-Reporterin festgenommen

Eine Reporterin des französisch-deutschen Kulturkanals "arte" ist am Freitag nach Angaben des Senders in Ägypten von Geheimpolizisten festgenommen worden. Die Französin, die seit drei Jahren für "arte" aus der Region berichtet, habe sich auf dem Weg von einem Hotel in ein anderes befunden und sei dabei in die Fänge der Miliz geraten, hieß es.

13.39: Armee soll Reportern helfen

Das ägyptische Kabinett weist die Armee nach eigenen Angaben an, ausländische Journalisten bei deren Arbeit zu unterstützen. Mehrere Reporter in Kairo waren attackiert worden.

13.37: Ägypten in Österreich

Genauer gesagt, im österreichischen Parlament: Die Anti-Regierungsproteste in Ägypten sind am Freitag in der Sitzung des außenpolitischen Ausschusses thematisiert worden. Außenminister Michael Spindelegger lobte den bisherigen Einsatz für die heimischen Touristen. Der außenpolitische Sprecher der ÖVP, Wolfgang Schüssel, betonte die Möglichkeiten der internationalen Staatengemeinschaft, Stabilität in Ägypten und dem Nahen Osten herzustellen, ohne sich in die inneren Angelegenheiten der Länder einmischen zu müssen. Alev Korun, die grüne Vorsitzende des Menschenrechtsausschusses, forderte indes erneut von der österreichischen Regierung, sich für den "raschen Rücktritt" des Präsidenten Hosni Mubaraks einzusetzen.

13.34: Keine Gewalt am Tahrir-Platz

"Keine Anzeichen von Gewalt" gibt es in Kairo am Tahrir-Platz, weiterhin ist von Mubarak-Anhängern nichts zu sehen. Dies könnte mit dem höheren Armee-Aufkommen an den Checkpoints zu tun haben.

13.23: Achtung, Spekulation: Mubarak nach Montenegro?

Der ägyptische Präsident Hosni Mubarak könnte laut Spekulationen lokaler Medien in Montenegro Aufnahme finden. Die Spekulationen stützen sich derzeit freilich nur auf die Geschäftskontakte Montenegros mit der ägyptischen "Orascom Holding". Das Unternehmen, an welchem der Sohn Mubaraks, Gamal, beteiligt ist, hatte im Vorjahr mit den montenegrinischen Behörden einen Vertrag über den Bau einer exklusiven Feriensiedlung an der Halbinsel Lustica an der Bucht von Kotor abgeschlossen.

13.17: Oppositionelle wurden festgenommen

Die ägyptische Jugendbewegung "6. April", die von Anfang an zum harten Kern der pro-demokratischen Protestbewegung gehörte, gab am Freitag bekannt, sechs ihrer Mitglieder seien festgenommen worden. Engi Hamdi, eine Sprecherin der Bewegung, sagte: "Soll das etwa der Dialog mit der Opposition sein, den Vizepräsident Omar Suleiman gemeint hat." Nach ihren Angaben wurden die Aktivisten in einem Café im Kairoer Stadtteil Faisal festgenommen, kurz nachdem sie sich zu einem Gedankenaustausch mit Friedensnobelpreisträger Ex-IAEO-Chef Mohamed ElBaradei getroffen hatten.

13.14: 3.000 Mubarak-Anhänger in Gizeh auf der Straße

In Gizeh, nach Kairo und Alexandria die drittgrößte Stadt Ägyptens, sollen sich bis zu 3.000 Pro-Mubarak eingestellte Demonstranten eingefunden haben, wie verschiedene Quellen melden. Dafür waren in Kairo nach Angaben unterschiedlicher BBC-Journalisten praktisch keine Mubarak-Anhänger unterwegs.

13.11: Amr Moussa demonstriert mit

Nach Informationen von Al Jazeera hat sich auch der Generalsekretär der Arabischen Liga, Amr Moussa, am Tahrir-Platz eingefunden, um gegen das Regime zu protestieren. Es wird immer wieder spekuliert, ob Moussa - ein ehemaliger Außenminister Ägyptens - bei den Präsidentschaftswahlen im September antreten wird.

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Kommentar posten
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Träume sind Schäume..
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Hat die sozialistische Internationale

Mubarak schon ausgeschlossen?

so go
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boah... wie es mir vor den hübschen nachrichten-püppchen graust

am schlimmsten sind die russisch-aufgespritzten, gefolgt von einigen selfmade-celebs...

so go
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das schlimmste video

RNN: The diplomatic car that ran over 20 people in cairo (28th-Jan-2011)

http://www.youtube.com/watch?v=_cWOK0Lfh7w

agarthianer
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Manfred Hagen
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So sieht der Iran die Lage in Ägypten

Der Iran feiert die Unruhen in der arabischen Welt als Beginn eines islamischen Zeitalters im Nahen Osten. Der oberste geistliche Führer Ayatollah Ali Chamenei bezeichnete den Volksaufstand in Tunesien und Ägypten als “islamische Befreiungsbewegung”.

In einer Rede nach dem Freitagsgebet in der Teheraner Universität forderte er die Menschen dazu auf, sich im Glauben gegen den Westen zu einen. Zudem sprach er von einer “unabwendbaren Niederlage” der USA in der Region. Der hohe schiitische Würdenträger rief das ägyptische Volk auf, den Protest fortzusetzen, bis ein auf der “islamischen Religion basierendes Regime des Volkes” gebildet sei.

Teheran hofft, dass sich durch einen Führungswechsel in Ägypten die Politik gegenüber dem Erzfeind Isra

venere nera
00

wo die millionen sind, möcht ich wissen... fürchte sie sind eherr der wunsch der journalsiten oder sie entsteigen der notwendigkeit, die auflage oder die webeeinnahmen zu steigern, indem die spannung, beeutung und dramtik der ereignisse gesteigert wird....

trotzdem, eine hartnäckige minderheit kann einen staat paralisieren....

dies ist kein posting gegen demokratie und dem streben danach, sondern gegen unkrtisiche und unbesonnene berichterstattung

so go
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"RNN: Office of the secretary general of the League of Arab States, Amr Moussa, confirms that he is in #Tahrir square"

http://twitter.com/jan25live

Killer Bunny
00

Das war anscheinend ein Van der US Botschaft.
http://latimesblogs.latimes.com/babylonbe... rs-in.html
Wird auch so von CNN berichtet, wenn ich das richtig mitbekommen habe. Mubarak baut ein immer dichter werdendes Info-Verschwörungs-Netz für die Bevölkerung auf. Jeder soll sich aussuchen können, wer die Ausschreitungen geschürt hat. Außerdem wird er sich zum Vorschein und im Interesse der USA "selbstständig" machen, um ein super-totalitäres Regime aufzubauen. "Der Aufstand muss niedergeschlagen werden - politisch oder militärisch" - so der Auftrag des Westen.

Jo eh...
01

Das wirklich Interessanteste ist dass hier zwei der allerharmlosesten arabischen Regime gestürzt wurden bzw. werden. Fehlt nur noch Marokko. In Ländern die weit verbrecherische Regierungen haben wie z.B. in Saudi-Arabien tut sich hingegen so gut wie nichts. Absurd.

Killer Bunny
00

Das ist einmal eine Verschwörung.
"Das Staatsfernsehen macht eine Verschwörung des Irans, der libanesischen Hizbullah, Israel, der Hamas und der Muslimbrüder für die derzeitige Lage verantwortlich. (de)"

Der Feger
00

6:32pm Amir Hamzawy, of the Carnegie Middle East Centre, says he met prime minister Ahmed Shafiand and vice president Omar Suleiman. Hamzawy tells Al Jazeera that Mubarak is likely to stay till September as an honory president and based on his conversations with youth, this might be acceptable to protesters.

Adam Markus
40

Das Problem ist, dass es keine Führung bei diesen Protesten gibt. Die Masse müsste sich in Bewegung setzen und sprichwörtlich mit Heugabeln und Fackeln in Richtung Präsidentenpalast marschieren, weil solange alle brav auf diesem Platz sitzen wird der Diktator auch nicht weichen. Es muss mehr Druck ausgeübt und die Initiative ergriffen werden, weil Händchenhalten hat leider nur selten etwas bewegt.

Killer Bunny
30

Jetzt kommt halt wieder eine Runde politischer Manöver und natürlich einen Keil in in die Masse der Demonstranten treiben. z.B.:Elf Kopten starben bei Massaker.

natoll
00

tja, mit vollen hosen aus dem bequemen österreich lässt sichs leicht stinken.
ein sich anbahnender bürgerkrieg ist kein kaffeekränzchen.

Killer Bunny
01

Der wirkliche Bürgerkrieg beginnt dann, wenn es dem Regime gelingt, eine "echte" Gegenfront aus der Bevölkerung aufzubauen. Hunger, Desinformation, wirtschaftlicher Abschwung wird dazu beitragen. Suleiman wird schnell die Schuldigen für die Ausschreitungen gefunden haben - denunziert (ehem. Minister und Geschäftsmänner) sind sie schon. Und so würde das Regime wieder punkten. Als Beispiel:
"..... Mittels Verschwörungstheorien versuchten sich der neuen Vize-Präsidenten Omar Suleiman sowie der Staatssender NileTV ein Konstrukt aus Komplott und offener Hetze. Das Staatsfernsehen macht eine Verschwörung des Iran, der libanesischen Hisbollah, Israel, der Hamas und der Muslimbrüder für die derzeitige Lage verantwortlich. (de)" Quelle: Zeit online

Der Feger
11
mubakak wohnt bald in

mazedonien?

Killer Bunny
11

In Alexandria wurde irgendeine "Station" (hab ich nicht genau verstanden, Infrastruktur zumindest) besetzt. Die Demonstranten scheinen den Druck zu erhöhen.

Der Feger
10
zynisch war der erstposter mit dem "auf zum präsidentenpalast".

IHEARTCAPSLOCK
01
van fahrt mit voller wucht in menschenmasse

http://www.youtube.com/watch?v=_cWOK0Lfh7w

so go
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es ist schrecklich zu sehen, wie leicht ein 2 tonnen schwerer kleinbus über menschen hinwegfahren kann.

Der Feger
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6:01pm Media in Montenegro is reporting that Hosni Mubarak may find exile in their country, and that his son and close personal friends are preparing things for him to arrive there. Montenegro is where deposed Thai prime minister, Thaksin Shinawatra, sought refuge.

Ahmed Ibrahim
00
warum:Konten von Ex-Handelsminister eingefroren

weil er nicht in der neuen Regierung teilnehmen will, obwohl sein Name zuerst als alter neuer Minister bekannt gegeben wurde.

mistvieh666
 
10

wenn der ausbruch der freiheit im arabischen raum aehnlich ablaeuft, wie 1989 im osten ...
ja. und es wird in den laendern, die nicht direkt von den islamisten uebernommen werden, keine 3 jahre dauern, dass die menschen dort nur mehr nach einer starken hand rufen werden.
die islamische welt geraet in bewegung und tauscht ihre machthaber aus. na toll.

Halbmond
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Proteste in Ägypten: Allein in der Hauptstadt Kairo haben bis zu zwei Millionen Menschen gegen das Regime des seit 30 Jahren regierenden Staatspräsidenten Husni Mubarak demonstriert

http://de.wikipedia.org/wiki/Prot... ypten_2011

Gusti Rentner
 
00
Ausgezeichneter WIKIPEDIA-Link!

Danke!

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