PlayStation wirft wieder satte Profite ab

3. Februar 2011, 15:05
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Kostenreduktion und bessere Software-Verkäufe machen sich bezahlt - Microsoft mit Kinect sehr erfolgreich

Die konzerninternen Reformen, Kostenreduktionen bei der Produktion der PlayStation 3 und bessere Videospielverkäufe haben Sonys Spielesparte nach vier durchwachsenen Jahren wieder hohe Profite beschert. Die Hardware- und Software-Verkäufe der PlayStation-Marke brachten dem Unternehmen im dritten Geschäftsquartal bis Ende 2010 einen Gewinn von umgerechnet 406 Millionen Euro ein (45,7 Mrd. Yen). Der Gesamtgewinn des Elektronikherstellers ging, wie berichtet, aufgrund des harten Wettbewerbs am TV-Markt im Vergleich zum zweiten Quartal um 6,4 Prozent zurück.

Im Windschatten von Microsoft

Sony rechnet damit, bis Ende des Geschäftsjahres (März 2011) plangemäß rund 15 Millionen PS3-Konsolen verkauft zu haben - 13 Millionen waren es im Vorjahr. Insgesamt gingen laut Finanzbericht bislang 47,9 Millionen PS3s über die Ladentische. Microsoft verzeichnete zuletzt ebenfalls satte Gewinne mit der Bewegungssteuerung "Kinect" und konnte bis dato rund 50 Millionen Xbox 360-Konsolen abgesetzen. Marktführer Nintendo schraubte seine Jahresprognose nach einem Gewinneinbruch im vergangenen Quartal auf 16 Millionen verkaufte Wii-Konsolen herunter. Insgesamt wurden allerdings bereits über 80 Millionen Wiis im Handel erworben.

Bessere Software-Verkäufe

Einen Gutteil des Gewinns hat Sony dem gestiegenen Absatz von Videospielen zuzuschreiben. In Summe wurden im dritten Quartal 57,6 Spiele für PlayStation-Systeme verkauft. Die über 10 Jahre alte PS2 verkaufte sich im Weihnachtsquartal immerhin noch 2,1 Millionen, die PSP musste mit 3,6 Millionen Einheiten einen Absatzeinbruch von 600.000 Stück im Vergleich zum Vorjahr verzeichnen.

Für einen Aufschwung im Mobile-Games-Segment sollen 2011 einerseits der PSP-Nachfolger "NGP" und andererseits PlayStation-Spiele für Smartphones und Tablets mit Android sorgen. Gegenwind erhält der Konzern dabei von Nintendos neuem Spiele-Handheld "3DS" und Apples iOS-Plattformen. (zw)

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    US-PlayStation-Chef Jack Tretton

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