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Das Hörgerät ist von außen nicht sichtbar.
Foto: A. Reinkober/www.pixelio.de
Wien - Ein tief im Gehörgang platziertes Hörgerät soll es Menschen ermöglichen, ihr Hörproblem nach außen hin völlig zu verstecken. Der Schweizer Hörsystem-Hersteller Phonak hat am heutigen Donnerstag in Wien sein Hörgerät Lyric als "Kontaktlinse für das Ohr" präsentiert. Es ist von außen unsichtbar, bleibt vier Monate lang 24 Stunden am Tag im Ohr und erspart dem Träger somit Wartung, Einsetzen oder Herausnehmen.
Hörgerät fürs Duschen geeignet
Das 16 Millimeter lange Gerät sitzt unmittelbar vor dem Trommelfell. Durch die natürliche Nutzung der Ohrmuschel werden Klang und Richtungshören besser. Auch Hintergrundgeräusche und Rückkoppelung fallen weg, so die Angaben des Vertreibers. "Duschen, Sport, Schlafen oder auch das Verwenden von Headsets sind damit problemlos", erklärt Christian Reus, Phonak-Produktmanager und selbst Lyric-Träger. Beim Schwimmen wird ein maßgefertigter Schwimmschutz eingesetzt, fürs Tieftauchen oder Fallschirmspringen muss das Gerät allerdings abgenommen werden.
Programmierbar ist das Gerät über einen Magnetstab. Die Minibatterie ist fester Bestandteil und kann deshalb nicht ausgetauscht werden. "Alle 120 Tage wird deshalb das gesamte Gerät durch ein neues ersetzt", erklärt Reus. Lyric wird als Abonnement für ein, zwei oder drei Jahre inklusive Service beim Hörgeräteakustiker verkauft, wobei der Kostenpunkt ab 150 Euro pro Ohr und Monat liegt. Ein noch zu neuartiges Vertriebsmodell für die Kassen, weshalb es Lyric einstweilen nur für Selbstzahler gibt.
Von außen nicht erkenntlich
Zahlungswillige dürfte das Produkt durchaus finden, besonders da die meisten ihr Hörproblem verbergen wollen. "Hörgeräte verbindet man oft mit Alter und Gebrechlichkeit. Das ist mit ein Grund, warum selbst in Europa nur jeder vierte Hörgeschädigte eine Hörgerät trägt", erklärt Olivia Brown, Managing Director Lyric bei Phonak. 16 Prozent der Menschheit leidet unter Hörstörung, doch nur jeder Dritte davon ist im Rentenalter. "Die meisten Betroffenen sind noch erwerbstätig. Zu laute mp3-Player und Diskomusik haben wesentlich dazu beigetragen, dass sich ihre Zahl seit den 1980er-Jahren verdreifacht hat."
Allerdings ist das Hörgerät nur für 50 Prozent der Hörgeschädigten grundsätzlich geeignet. Es hilft nur Patienten mit mildem oder mittlerem Gehörverlust, zudem gibt es laut dem Innsbrucker HNO-Spezialisten Patrick Zorowka auch medizinische Kontraindikationen. "Dazu gehören Stoffwechselkrankheiten, übermäßige Schmutzbildung, Ekzem-Neigungen oder Allergien. Da die Haut an der Einsatzstelle im Gehörgang direkt über dem Knochen liegt, ist sie sehr verletzlich", so der Experte. (pte)
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muß das Ding für mich nicht sein.Wenig sichtbar wie mein Siemens ist schon in Ordnung.In der Nacht schlafe ich ohne,da kann mich der Einbrecher wegtragen.Das hinter dem Ohr-Gerät ist ein Kompromiss,die Ohrmuschel als Sammler fällt weg,die im Ohr Geräte haben genervt.Lyric wäre interessant , aber 300,-/Monat.........
Also ich würde Euch allen empfehlen, dass Ihr mal zu einem Akustiker geht der das Lyric führt!
Ich denke mal, dass wenn man sich nicht auskennt dann so einige Sachen rauskommen die nicht korrekt sind.
Ein CI für einen mittel-schweren HV würde ich nicht für positiv halten, da es für Patienten mit hochgradigen HV ist! Da kann ich das AKH zum Erkundigen empfehlen z.b. DR. Baumgartner.
Er ist spezialisiert auf CI!
Ich finde man sollte auch nicht gleich sich auf eine Firma konzentrieren da es mehrere, gibt die CI-Implantate herstellen!
Die Idee klingt ja ganz nett, aber Menschen wie ich halten nicht mal diese Ohrstoppeln für längere Zeit aus. Da werd ich verrückt wenn ich mir etwas ins Ohr stecke.
Da schätze ich meine HdO-Geräte sehr, die klein sind und nur einen dezenten Schlauch haben, fällt kaum jemanden auf, sogar bei einer Zopffrisur.
Aber ist sicher eine Alternative... Mich würde halt auch das ständige Hingehen zum Akustiker stören
nur zahlt die KK heute nicht mal gute digitale HG der Mittelklasse sonder nur der Unterklasse. Diese Möglichkeit wird sie also nie zahlen.
Aber die Krankenkasse zahtl dafür Cochleaimplantat Operationen die z.b. bei mittleren bis schweren Hörverlust schon eine Alternaitve sein kann. Das eine solche Operation mindestens das 50 fache eines sehr guten HGs kostet - ist ja dann ökonoisch sinnvoll, oder doch nicht?
Kommt ganz auf das Audiogramm/die Art des Hörverlustes draufan. Hochtonhörverlust bei gleichzeitigem guten Restgehör im Tieftonbereich ist durchaus eine Indikation für ein CI wenn mit herkömmlichen Geräten keine Hilfe mehr möglich ist (Stichwort EAS oder Hybrid).
Das ist korrekt. Elektrische Stimulation im Innenohr (Cochlea) bei sensoneuralem Hörverlust, kombinierte elektrische-akustische Stimulation (wie von salckeri erwähnt->EAS) bis hin zu Implantaten welche direkt den Nukleus des Hörzentrums im Gehirn reizen.
Man hört und liest immer wieder von positiven Resultaten solcher Patienten.
Die Kassen übernehmen hier in AUT die Kosten für Implantationen, da es sich um eine erhebliche Verbesserung der Lebensqualität, bzw die Möglichkeit eines (Wieder-)Einstiegs in ein hörendes Umfeld handelt. Bei mildem Hörverlust ist es trotzdem Vielen (nicht Allen) noch möglich sich in ihr "Normalhörendes" Umfeld einzugliedern.
Ich bin aber überzeugt dass es zukünftig ein Kassenmodell für diese Geräte geben wird.
Generell: Eine gute HNO Abteilung einer Uni-Klinik sollte Auskunft geben können, die meisten niedergelassenen Ärzte oder kleinere HNO Abteilungen sind nur bedingt mit dem Thema CI befasst.
Zu den Produkten:
Cochlear Hybrid (leider nur auf Englisch):
http://www.cochlear.com/uk/hybrid
MED-EL EAS:
http://www.medel.com/at/show/i... /titel/EAS -> Österreichische Firma :)
http://de.wikipedia.org/wiki/Elek... timulation
Mir bekannte Kliniken in Österreich:
http://www.meduniwien.ac.at/hno/
http://hno.uki.at/page.cfm?... path=index
CI-Forum:
http://dcig-forum.de/phpBB2/in... 2dd600b62d
Deutsche Cochlea-Implantat Gesellschaft
http://www.dcig.de/
warum sollte man Wegwerfhörgeräte benützen wollen?
Eine Kontaktlinse ist nur eine (spezielle) Kunststofflinse, da ist der Materialaufwand gering, aber ein hochintegriertes elektronisches Gerät samt Batterie als 4-monats-Wegwerfteil zu bauen ist dann schon sehr verschwenderisch. Wenn man die immer noch horrenden Preise für richtige Hörgeräte miteinbezieht, wird das Ganze ja noch dubioser, wie viel soll denn sowas kosten?
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