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Gratis-Coca vor der US-Botschaft: Protest in La Paz
Wien - Die USA, Großbritannien und Schweden haben in der UN-Drogenbehörde Boliviens Gesuch, Koka-Blätter zu legalisieren, blockiert. Die Blätter, die seit 1961 auf der Liste der verbotenen Betäubungsmittel der Uno stehen, werden von vielen Bolivianern gekaut, um Höhenkrankheit oder Hunger einzudämmen. Boliviens Präsident Evo Morales versucht seit 2006, die Pflanze zu legalisieren. In der Vorwoche marschierten tausende Bolivianer Koka-kauend durch La Paz, um das Gesuch zu unterstützen. (Reuters/DER STANDARD, Printausgabe, 3.2.2011)
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habens einen konkreten vorschlag?
nahezu jedes land hat nahrungsimporte. diese müssen aber auch bezahlt werden. verbietet man einem land den handel mit traditionell(!) angebauten pflanzen, wird man nichts verdienen können.
jetzt einen der letzten verbliebenen urwälder abzuholzen um getreide anzubauen, ist auch keine lösung.
ist doch eh egal. Das Koka Blatt ist doch eh schon de facto gesellschaftlich so akzeptiert, das es keine strafrechtliche Verfolgung gibt.
Was würde eine tatsächliche Legalisierung da noch ändern???
Das gleiche gilt für Mexiko! Cannabiskonsum ist offiziell zwar nicht legal, aber die strafrechtliche Verfolgung existiert kaum.
postkolonialer imperialismus. boliven sollte sich nicht drum kuemmern was irgendwelche hiwis in EU und USA anderen aufzwingen wollen. die schweden sind wohl dick drinnen mit den amis seit dem assange, ich nenn dies eine kaputte heuchlerbande, schiebt die schweden zu den amis ab, das sind keine europaeer, das sind ami speichellecker !
Haben sie zu dem Thema selbst auch was zu sagen?
Es wird hier so dargestellt, als würden ein paar Indios, die Kokablätter kauen, kriminalisiert.
Tatsache ist, dass der Konsum von Kokablättern nicht gerade sinnvoll ist - sie deshalb zu verbieten natürlich auch nicht.
Allerdings: Das Verbot geht aber vor allem gegen den Großhandel - und der geht zu 99% in die Kokain-Produktion.
Und gegen die Höhenkrankheit werden Kokablätter nur unbedarften Touristen angedreht. Ein Einheimischer kaut sie nicht gegen die Höhenkrankheit, sondern weil er es einfach gewöhnt ist bzw. gegen den Hunger - und gegen Hunger gibt es besser Mittel - hier müsste man ansetzen!
nur ist der sehr schlecht geschrieben bezueglich der nutzung des kokablattes in der bevoelkerung in dieser region suedamerikas. das mit dem hunger bezieht sich z.b. nicht (nur) darauf das die leute am verhungern sind sondern das die zum teil kilometerweit weg sind in den bergen zum arbeiten (landwirtschaft) und das in grossen hoehen. in 3000m koerperliche anstrengungen zu taetigen erfordert ungemeine kalorien welche die eben nicht mit sich rumschleppen sondern waehrend des tages an kokablaettern kauen. und den touristen wird sowieso entweder bereits das fertige kokain verkauft oder die paste. kokablaetter sind nicht so beliebt bei touristen weil sie nicht wissen was sie damit anfangen sollen.
kokablätter lutschen kenne ich von meinem aufenthalt in peru, kokatee, kokalutschdragees, kokablätter welche übrigens mit einem zusatz gelutscht werden sind dort normal, die kokapflanze ist dort ein heiliges gewächs, schlecht ist das konzentrierte kokapulver die blätter allein verführen zu keinen missbrauch
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