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Die Stadt Wien wird die Solarförderung für Wien in der Höhe von einer Million Euro bis 31. Dezember 2011 verlängern. Ziel ist es, die Errichtung von privaten Solaranlagen zur Warmwasseraufbereitung zu unterstützen, sagte Vizebürgermeisterin und Energiestadträtin Maria Vassilakou (Grüne). "Wien hat hier Nachholbedarf, und wir wollen weiter klar jene unterstützen, die auf neue, alternative Energien setzen."
Gefördert werden ortsfeste Solaranlagen zur Warmwasserbereitung mit einem nicht rückzahlbaren Zuschuss in Höhe von 30 Prozent der Investitionskosten; zu einem Sockelbetrag von 1.000 Euro werden dabei maximal 70 Euro pro Quadratmeter Absorberfläche ausbezahlt. Beinhaltet die Anlage auch eine Raumheizungsunterstützung bzw. Kühlung, werden 40 Prozent der förderbaren Investitionskosten bezuschusst, zum Sockelbetrag von 1.000 Euro kommen hier 100 Euro pro Quadratmeter Absorberfläche zur Anrechnung.
In einer stufenweisen Verringerung des Sockelbetrags werden auch Objekte mit mehreren Wohneinheiten gefördert. Für Objekte mit drei bis fünf Wohneinheiten beträgt der Sockelbetrag 750 Euro, ab 21 Wohneinheiten beträgt der Betrag 450 Euro. Nicht gefördert werden Objekte, die einen Fernwärmeanschluss besitzen.
Neue "grüne" Magistratsabteilung
Die rot-grüne Koalition schlägt sich nun übrigens auch im Verwaltungsapparat der Stadt Wien nieder: Eine neue "grüne" Magistratsabteilung wird sich künftig mit dem Bereich "Energieplanung" befassen. Dotiert ist die MA 20 im heurigen Jahr mit gut zwei Millionen Euro. Die entsprechenden Mittel wurden am Mittwoch im zuständigen Gemeinderatsausschuss von SPÖ, Grünen und FPÖ beschlossen, teilte Vassilakou in einer Aussendung mit. Die ÖVP stimmte dagegen.
Die Magistratsabteilung, die ab sofort ihre Arbeit aufnimmt, soll unter anderem die Umsetzung der im rot-grünen Regierungsübereinkommen festgesetzten Ziele wie etwa den Ausbau der Ökostromanlagen oder die Installation von 300.000 Quadratmetern Solarkollektorfläche übernehmen. "Ein wichtiger Schritt dazu ist nun auch formal gesetzt", um die Ziele zu erreichen, freute sich Vassilakou. (red/APA)
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