Leichter zu kühlen, viermal so stark

2. Februar 2011, 13:23
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"Vienna Scientific Cluster" soll künftig Leistung von 150 Teraflops erbringen

Wien - 4,2 Millionen Euro Investition für vierfache Leistung: Der schnellste Rechner Österreichs, der von Universität Wien, der Technischen Universität (TU) Wien und der Universität für Bodenkultur (Boku) Wien 2009 in Betrieb genommene "Vienna Scientific Cluster" (VSC) wird in den nächsten Monaten ausgebaut, teilten die beteiligten Unis anlässlich der Auftragsvergabe an die Firma Megware Computer aus Chemnitz mit. Die Rechnerleistung springt damit auf 150 Teraflops, das sind 150 Billionen Rechenoperationen pro Sekunde.

Schon derzeit ist der VSC der leistungsfähigste Computer Österreichs und seit Inbetriebnahme voll ausgelastet. Derartige Hochleistungsrechner sind unverzichtbare Werkzeuge für die Wissenschaft, vor allem bei Computer-Simulationen. Uni Wien und TU Wien teilen sich die Anschaffungskosten je zur Hälfte, die Boku beteiligt sich an den Personalkosten.

Die zweite Ausbaustufe VSC wird über 1.314 Rechnerknoten (derzeit 476) mit jeweils zwei Prozessoren mit je acht Prozessorkernen verfügen. Auch die Energieeffizienz des VSC-2 ist deutlich höher als jene des derzeitigen Rechners. So kommt der Computer mit einer Kühlwassertemperatur von 18 Grad Celsius aus, während andere Supercomputer sechs Grad kaltes Wasser benötigen. (APA/red)

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