Hardware-Hersteller nehmen "Sandy Bridge"-Produkte vom Markt

2. Februar 2011, 12:59
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Kosten der Rückrufaktion sollen sich auf 1 Mrd. Dollar belaufen

Ein schwerer Hardware-Fehler in Intels neuem Chipsatz "Sandy Bridge" dürfte den führenden Prozessor-Hersteller teuer zu stehen kommen. Intel wird für sämtliche Schäden durch die eingeleiteten Rückrufreaktionen aufkommen. Die Reparaturkosten sowie die Schäden durch entgangene Gewinne sollen sich auf rund eine Milliarde US-Dollar belaufen, nachdem Hardware-Hersteller durch die Bank nun damit begonnen haben, fehlerhafte Produkte vom Markt zu nehmen.

Beim Online-Kauf achtgeben

Derzeit führen noch einige Online-Shops Mainboards und Computer mit Sandy Bridge-Chipsätzen, allerdings dürften diese Angebote alsbald zurückgezogen werden. Mainboard-Spezialisten wie MSI und Gigabyte haben US-Medien nach bereits ihre Produkte zurückgezogen, Computer-Bauer Dell hat seine Gaming-Laptops Alienware M17x R.3 aus dem Portfolio genommen. HP und NEC halten ihre geplanten Produktankündigungen noch zurück. (zw)

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    "Sandy Bridge" kommt Intel teuer zu stehen

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