Orientierungshilfe im Förderdschungel

3. Februar 2011, 10:52
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Bilanz nach dem erstem Halbjahr: 43 Prozent der Teilnehmerinnen haben bereits ihre Projektidee eingereicht

Obwohl die Zahl der Studierenden und AbsolventInnen in vielen Studienrichtungen überwiegend weiblich ist, findet man auf den weiteren Stufen der akademischen Karriereleiter immer weniger Frauen in den Wissenschaftsbetrieben. Frauen sind auch als Leiterinnen von Forschungsprojekten unterrepräsentiert.

Dem will die Maßnahme des BMWF fForte_Coaching entgegenwirken: Die Teilnehmerinnen lernen, wie sie erfolgreiche Forschungsprojekte entwickeln und so ihre Karrierechancen verbessern können. "Das Coaching deckt viele Bereiche, die für eine erfolgreiche Karriere wichtig sind, ab. Angefangen von Selbstmanagement und persönlicher Weiterentwicklung bis hin zu Networking, Antragstellung und Teamleitung lernen wir unsere Karriere aktiv zu steuern," beschreibt eine Teilnehmerin das Coaching.

Beim aktuellen Durchgang haben die Teilnehmerinnen bereits das erste Semester hinter sich gebracht und Bilanz gezogen: 43 Prozent der Teilnehmerinnen reichten bereits ihre Projektidee ein. Weitere 43 Prozent planen, ihr Forschungsprojekt im Laufe des 2. Semesters einzureichen. 76 Prozent der Teilnehmerinnen zeigten sich von den positiven Synergieeffekten des Coachings überzeugt, wie eine Teilnehmerin kommentierte: "Vor allem durch die Diskussionen, den Erfahrungsaustausch und die Unterstützung durch Kolleginnen konnte ich mein Forschungsprojekt erfolgreich weiterentwickeln."

Das intensive Projekt- und Persönlichkeitstraining gliedert sich in acht Module und richtet sich vor allem an Technik- und Naturwissenschafterinnen. In zweitägigen Seminaren wird den Forscherinnen ein individuell angepasstes "Handwerkszeug" zur erfolgreichen Projekteinreichung vermittelt. Das zweite Semester beginnt Mitte März mit einem Modul zum 7. EU-Rahmenprogramm. (red)

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