IPv4: Internet-Adresspool ist ausgeschöpft

1. Februar 2011, 13:32
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Die letzten zwei großen Blöcke nach bisherigen Richtlinien sind vergeben - Automatische Vergabe des Rests folgt

Über Jahre hinweg wurde immer wieder davor gewarnt, dass der Pool der Internetadressen bei IPv4 bald ausgeschöpft sein könnte, und deswegen der Wechsel auf IPv6 vorbereitet werden sollte - das eine erheblich größere Anzahl von Adressen bieten würde. Der große Schub in Richtung IPv6 ist bislang zwar ausgeblieben, nun scheint IPv4 aber tatsächlich an seine Grenzen zu gelangen.

Vergabe

Wie heise online berichtet, wurden vor kurzem die letzten beiden großen /8-IPv4-Adressblöcke nach dem bisherigen Vergabeverfahren vergeben. Die Blöcke 39/8 und 106/8 wurden dem Asia-Pacific Network Information Center (APNIC) zugeteilt.

Zuteilung

Damit tritt die letzte Vergabephase für IPv4 ein, die die sogenannte "Exhaustion Phase, in der die restlichen fünf /8-IPv4-Adressblöcke fix zugeteilt werden. Demnach ist vorgesehen, dass jeder der fünf großen regionalen Internet-Registrys einen Block von der Internet Assigned Numbers Authority (IANA) bekommt. Diese Phase soll voraussichtlich am Donnerstag starten. (red, derStandard.at, 01.02.11)

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